4 comments

  1. Thomas F.

    Gewiss gibt es so etwas, wie den ‚Benevolent Dictator‘. In Singapur z.B. scheint so eine Konstellation vorzuliegen. Allerdings kann ihm am nächsten Tag schon ein weniger harmloser folgen. Deswegen wird sich jeder zeimal überlegen, ob er in solch einem Rechtssystem investieren oder leben will.
    Und die Schattenseiten dieser so vermeintlich blühenden Landschaften haben die Eigenschaft, erst bei tieferer Betrachtung sichtbar zu werden, weil die staatliche Propaganda wirkungsvoll davon ablenkt.
    Offen geäußerte Kritik am herrschenden Establishment wird in Singapur als Ruhestörung oder Verleumdung bestraft.

  2. Falke

    Die Popularität sogenannter „autokratischer“ Politiker ist auch (und vor allem) darauf zurückzuführen, dass sie den nationalen Stolz ihrer Völker sowie den Heimatbegriff fördern und ihre Politik darauf gründen und danach ausrichten. Das tut erwa Orban, aber auch (und in noch viel stärkerem Maße) Putin, Xi, Erdogan und natürlich Trump, der seinen Wahlsieg ja hauptsächlich dem Slogan „Make America great again“ zu verdanken hat. Genau das Gegenteil tun die Europäer, hier vor allem und beispielhaft Merkel, die sogar das Wort „Deutsche“ möglichst vermeidet und durch „Menschen, die schon länger hier leben“ ersetzt.

  3. Falke

    Nachtrag: Fast genau das gleiche Erfolgsmodell des nationalen Stolzes und der nationalen Eigenständigkeit wie Ungarn verfolgt Polen – mit ähnlichem Erfolg.

  4. Johannes

    Die Art und Weise wie wir im „freien„ Westen beglückt werden ist ja auch nicht immer lupenrein unautokratisch. Mich hat jedenfalls niemand gefragt ob ich gendern, die Bundeshymne neu, Zuwanderung ohne Grenzen, Zustände wie am Praterstern, ein Krankenhaus ums doppelte Geld in der doppelten Zeit, einseitige Berichterstattung mit Zwangsgebühren, eine der höchsten Steuerlasten Europas und als Draufgabe eine permanente Nestbeschmutzung wenn es gerade politisch opportun ist, haben will.

    Allein wie mit Menschen umgegangen wird die kritisch zur unbegrenzten Zuwanderung und Islamisierung aufbegehren ist einer Demokratie unwürdig.
    Täuschen wir uns nicht, ich persönlich empfinde das Meinungsdiktat in Österreich und der EU als diffizil konstruierte, scheinbare Freiheit die in Wirklichkeit extrem wenig Spielraum für echte freie Meinung läßt.

    Schauen wir zum Beispiel auf Ungarn, ich habe nicht gehört das Ungarn auf die EU schimpft, aber ich höre andauernd wie Ungarn und Orban auf das unflätigste beschimpft und beleidigt werden. Das was sich Asselborn leistet ist, nach meiner Meinung, der Versuch von Diktat in Reinkultur.
    Die EU möchte gerne den Kontinent so führen wie China es tut, allein die Völker spielen nicht mit und das ist gut so. Wir sind anders und unsere Stärke liegt nicht im Zentralismus sondern in der Vielfalt der Nationen im Verbund Europas.

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