„Der Sozialstaat ist nicht zu halten“

„….Die Finanz- und Wirtschaftskrise kann schnell in eine politische Krise umschlagen. Die Menschen im Westen sind nicht zu drastischen Einschränkungen ihres Lebensstandards bereit. Russland immerhin hat das in den neunziger Jahren friedlich geschafft. Ich bin nicht sicher, dass dies in Europa gelingt. Die Europäer leben über ihre Verhältnisse. Der Sozialstaat in seiner heutigen Form ist nicht zu halten…“ (Russlands Ex-Finanzminister Alexej Kudrin in „SpOn„)

7 comments

  1. Gerhard

    Täglich werden von Fachleuten immer mehr kritische Stimmen zum Finanzdebakel in der EU laut: „So geht es nicht weiter“.
    Zum Zurückfahren von manchen Staatsausgaben müssen sich in den Einzelstaaten immer alle Parteien zusammenfinden, sonst funktioniert dies nicht. Denn es stehen immer wieder Wahlen an, welche niemand verlieren will. Wann kapieren dies die derzeit Verantwortlichen?

  2. Der Unternehmer

    @Gerhard
    Weil Wahlen nichts verändern. Es liegt am System. Der keynesianische Wohlfahrtsstaat ist gescheitert. Die heutige Form der Demokratie ebenso.

    Ohne grundlegende strukturelle Reformen wird sich nichts zum Besseren wenden. Das wird aber wohl erst nach dem vollständigen Zusammenbruch des gegenwärtigen Systems möglich sein.

  3. geh ma

    Keynes dreht sich schon lange im Grabe um: von exponentieller Schuldenexplosion war seinerseits nie die Rede !!

  4. Der Unternehmer

    @geh ma
    Exponetielle Schuldenexplosion ist die einzig logische Konsequenz aus der Grand Theory und dem Deficit Spending.

    Der amerikanische Ökonom Henry C. Simon hielt Keynes vor, dass sein Werk allerbeste Chancen habe „das akademische Idol unserer schlimmsten Irren und Scharlatane zu werden…um nicht von der Aussicht des Buches zu sprechen, die ökonomische Bibel einer faschistischen Bewegung zu werden“.

    Genau so kam es auch. Hitler war der erste, der Keynes Lehren im großen Stil anwandte.

    Obendrein war Keynes aus noch langjähriger Direktor der britischen Gesellschaft für Eugenik.

  5. waldsee

    ich fürchte ,daß diejenigen ,die den karren in den graben gefahren haben werden,
    sich auch sofort fürs herausziehen anbieten werden.

  6. FDominicus

    geh ma :
    Keynes dreht sich schon lange im Grabe um: von exponentieller Schuldenexplosion war seinerseits nie die Rede !!

    Das stimmt nur hat er eben an andere Menschen geglaubt. Die völlig kalkuliert stimulieren und bremsen und das auch immer auf den Punkt bringen. Ist halt so wie mit dem Kommunismus. Klappt nur mit anderen Menschen und die gibt’s nun mal nicht. Also sollte man lieber auf die hören die keine Umerziehung zum Übermenschen fordern.

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