Der Staat, der kann es halt…

“Täglich neue Meldungen von der Salzburger Spekulationsfront: Nun soll ein neues „Schattendepot“ mit einem Volumen von 6,9 Milliarden Euro gefunden worden sein…” (“Presse“)

3 comments

  1. Herr Karl jun.

    Ein guter Beleg dafür, wie absurd es ist, alle Hoffnung und Illusionen in eine vermehrte “Überwachung des Finanzsektors” zu setzen. Denn JEDE Transaktion der vom Land Salzburg beauftragten Banken (die einzig zu solchen Tätigkeiten lizensiert sind) wurden brav Monat für Monat im Rahmen des Meldewesens an die jeweiligen (inklusive Österreichische) Nationalbank gemeldet. Irgendwie eine putzige Vorstellung.

  2. Gerhard

    Peinlich nur für den Rechnungshof, welcher sich um das 1000fache geirrt hatte (statt 1,2 Millionen betragen die Wertpapierveranlagungen nun 1,35 Milliarden. Oder haben die Wertsteigerungen der Papiere in den vergangenen 13 Monaten so stark zugenommen, damit sie in der Zwischenbilanz wertberichtigt werden mussten? 🙂

  3. Jacky

    Die Kritik ist zwar sehr berechtigt, Herr Ortner, aber: die Gründung von Zweckgesellschaften und Schattenbanken, von denen kein Mensch weiß, was sie machen, wie viel sie wert sind und wie hoch die Risken sind, die in ihnen schlummern, und das Ganze womöglich mit Sitz auf den Cayman Islands oder auf den Kanalinseln, damit jede Kontrolle unmöglich ist – das ist wohl doch eher eine Domäne privater Banken. Die können das mindestens genauso gut wie der Staat und sind damit schon weit öfter auf die Schnauze gefallen.

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