Der traurige zweite Rang der Schweiz

„Nach dem Blutbad in Florida dreht eine Statistik im Web ihre Runden: Die Schweiz rangiert bei der Anzahl Schusswaffentoter gleich nach den USA. Eine Erklärung.“ (hier)

13 comments

  1. Rado

    Nur eine weitere seltsame UNO Statistik. Wurde vermutlich gerade von schwer abgearbeiteten UNO Experten aus Haiti ausgetüftelt. Merkwürdig auch, dass Mexiko und Südafrika irgendwie gar nicht vorkommt.

  2. gscheithaufen

    Wieder einmal wird Korrelation mit Kausalität (absichtlich?) verwechselt. Es lebe die selbstgefälschte Statistik!

  3. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: „Für Pistolen liegt die Grenze bei 20 Schuss, für Gewehre bei 10 Schuss“

    Welch bestechende Logik „unserer“ EU-Bürokraten

    Irgendjemand hat ja mal gesagt, daß die Statistik die schönste Form der Lüge sei

  4. Hausfrau

    Sicher sind die in privaten Haushalten lagernden Armeewaffen ausschlaggebend für die relativ hohe Anzahl der Morde. Denn bei Nichtverfügbarkeit ist die Hemmschwelle, doch zu einer Waffe zu gelangen, sehr hoch angesetzt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die zuhause vorhandene Munition auch aus Armeebeständen ist?

  5. de Voltaire

    @Hausfrau
    Welche Morde? Artikel gelesen?
    Abgesehen davon, dass die Gesamtzahl der Toten seit Jahren stark rückläufig ist, sind 91,3% Suizidfälle. Und ich glaube, die Schweiz nimmt auch bei der Anzahl der Psychologen einen Spitzenplatz ein. Auch eine interessante Korrelation?
    Wenn Sie schon einen Brei aus Korrelationen und Kausalitäten anrühren sollte zumindest die Faktenbasis einfließen.

  6. Rennziege

    17. FEBRUAR 2018 – 11:49 — de Voltaire
    Gemach, Sire! Die Hausfrau liest nicht, sie schreibt nur. Das muss uns genügen. 🙂

  7. Der Realist

    Seltsame Statistik.
    Jagdwaffen z.B. scheinen in der Statistik über Gewaltverbrechen gar nicht auf, trotzdem wird immer wieder über schärfere Gesetze diskutiert.

  8. gscheithaufen

    Viel interessanter wäre eine Korrelationsdarstellung des Verhältnisses, wieviele Straftaten mit nicht registrierten Waffen verübt werden …. wahrscheinlich ist das ähnlich dem Verhältnis von gestohlenen Fluchtfahrzeugen zu Einbruchs- und Überfallstaten…. auf deutsch: a Verbrecher möcht schon blöd sein, ein auf seinen Namen registriertes Tatwerkzeug zu benutzen.

  9. Rick Schuster

    In Kriminalstatisitken wird absichtlich nicht zwischen legalen registrierten und nicht registrierten illegalen Waffen umterschieden….ein Schelm wer böses dabei denkt! Die Bevölkerung könnte bei Unterscheidung draufkommen, dass es sich beim Verwaltungsaufwand und gesetzlichen Tamtam der um den legalen Waffenbesitz getrieben wird um ein lupenreines Scheingefecht handelt….da dem illegalen Waffenbesitz nicht beizukommen ist und es den Politikern ermöglicht der Bevölkerung Handlungsfähigkeit vorzutäuschen.
    Und bei den wenigen Morden welche mit legalen registrierten Waffen begangen werden, handelt es sich fast ausschliesslich um erweiterte Selbstmorde meist schwer kranker Personen, welche verzweifelt den Ehepartner mit in den Tod nehmen.
    Kein ernstzunehmender Sicherheitsexperte bezweifelt, dass organisierte Verbrecher oder Teilnehmer am internationalen Terrorismus sich von der EU Gesetzgebung davon abhalten lassen ein 30 Schuss Magazin an ihr aus Militärbeständen stammendes nicht registriertes Sturmgewehr anzustecken und ihr blutiges Werk zu verrichten….nicht mal die Bürokraten in Brüssel oder in der Löwelstrasse glauben das….obwohl….bei Kerns Truppe in der Löwelstrasse bin ich mir nicht sicher!

  10. Hausfrau

    @de Voltaire:
    Sie können natürlich gut lesen, übersehen aber, das Selbstmord auch ein Mord ist.

  11. Rennziege

    17. FEBRUAR 2018 – 19:21 — Hausfrau
    @de Voltaire:
    Liebe gnä‘ Frau, Sie sind so putzig! Aber wenn, wie Sie uns wissen lassen, „ein Selbstmord auch ein Mord ist“, dann ist auch Selbstbefriedigung (Onanie, Masturbation, Vibrator, Staubsauger) ein Geschlechtsverkehr, wenn nicht sogar ein veritabler Zeugungsakt. Ich bewundere Sie, wenn auch nur heimlich.

  12. Christian Weiss

    Die Suizidrate der Schweiz ist übrigens mit 12,2 Suiziden auf 100’000 Einwohner im europäischen Vergleich eher unterdurchschnittlich und liegt unter der der meisten Nachbarländer: Österreich 15,6, Frankreich 15,8, Deutschland 13,0. Nur Italien liegt mit 6,4 deutlich tiefer.

    Nun lesen wir, dass über 90% der Tötungen mit Schusswaffen Selbsttötungen waren. Spielt es irgendeine Rolle, mit was sich die Leute selber umbringen? Hat es eine moralisch höhere Qualität, wenn sich die Leute mit dem Schädel aufs Gleis legen, statt sich zuhause eine Kugel in den Kopf zu jagen?

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