Der unaufhaltsame Abstieg des Euro

Wie man eine Währung zuschanden reitet, analysiert die Basler Zeitung, hier

4 comments

  1. CE___

    Guter Artikel.

    Gedankensplitter zu CHF als “Fluchtwährung” und Euro als “weltweite Reservewährung”

    Ich denke, auch eine SNB hat zittrige Knie ober der derzeitigen Entwicklung in Italien, würde doch ein Brechen des Euro auch massive (existentielle?) Verluste für die Schweizer bedeutet, welche sich massiv mit Euro vollgesogen haben u. höchstwahrscheinlich noch immer tun, um nicht den Ausswert des CHF ggü. dem Euro komplett durch die Decke gehen zu lassen.

    Ob der CHF unter diesem Gesichtspunkt (noch) als Fluchtwährung taugt kann auch einmal zumindest hinterfragt werden (wobei aber gilt, wenn es hart auf hart kommt, ALLE Währungen v. anderen west/mittel-europäischen Staaten, und seien es Forint, tschechischen Kronen oder Zloty, relativ besser sind als die Ramsch-Euro-Lire die derzeit für uns zubereitet wird)

    Zum Euro als Reservewährung wundert mich auch schon lange dass offenbar nicht nur die Euro-Staaten das Problem schieben und schieben, sondern auch etliche weltweite Notenbanken, wenn man sich Statistiken ansieht wie viele Euros noch als Reserve gehalten werden, anstatt diese endlich endlich zügig abzuverkaufen.

    Offenbar lässt sich noch die ganze Welt blenden

    – dass der Euro irgendwie so-in-etwas vielleicht wie eine D-Mark wäre (als die sie ja der Welt und den Bürgern der Euro-Nordstaaten ja verhöckert und ein-indoktriniert wurde!) und nicht schon längst realiter auf der glitschen Bahn in Richtung einer Euro-Lire ist.

    – und dass D die Kraft hätte so Konstrukt weiterzuschleppen, in Analogie gesehen zum Schicksal eines im kleinen gesehen Norditalien welches auch den Mühlstein Süditalien mitschleppt (aber dadurch selber nicht wirklich hochkam u. alle eigenen wirtschaftlichen Erfolge mit einer Raschwährung Lire vernichtet sehen musste)

  2. sokrates9

    ..Der Euro war von Anfang an ein politisches Konstrukt und ist ohne finanztechnischen Verstand zusam­mengebastelt. Eine Fehlgeburt, die nur künstlich am Leben gehalten werden kann, aber niemals zu einer gesunden Währung wird…
    Habe den Eindruck dass seit Beginn dieses Jahrtausends die Wissenschaft voll ignoriert wird (Euro / Klima /
    Energiewende / Islam usw) und nur mehr emotionale Ideologie zählt!

  3. Johannes

    Ich hoffe sehr Österreich und alle anderen Länder haben einen Plan B bezüglich Untergang des Euro in der Schublade. Die österreichische Regierung wäre meiner Meinung nach gut beraten in diese Richtung aktiv zu werden. Am Tag X muss alles sehr schnell gehen und sollte zumindest logistisch vorbereitet reibungslos ablaufen, denn die Emotionen und die Verunsicherung wird explosiv sein.
    Diese Vorbereitung müssen extrem geheim durchgeführt werden, niemand wünscht sich das es soweit kommt aber man sollte gut vorbereitet sein. Es ist neben den Goldreserven, meiner Meinung nach, die wichtigste Absicherung Chaos und alle damit verbundenen Begleiterscheinungen zu vermindern, wenn man vorbereitet ist.
    Es ist meiner Meinung nach die Stunde des 1/10 Unze Philharmoniker gekommen, er könnte bald “Gold“ im wahrsten Sinne des Wortes wert sein. Möglich das die kleinsten Silbermünzen gute Dienste als Zahlungsmittel in der Übergangszeit leisten können.
    Ich wünsche es mir nicht und es bleibt mir fast die Luft weg wenn ich daran denke aber jeden Tag habe ich das Gefühl wir rücken diesem Ereignis ein Stück näher.

  4. Christian Peter

    @Johannes

    Die Währungsreform wird kommen – die Frage ist nicht ob, sondern wann es passiert. Je länger das Projekt künstlich am Leben erhalten wird, desto größer wird der Schaden für die Völker Europas.

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