Der unbeliebteste Mann Europas

(C.O.) Ein für Europas politische Linke geradezu unfassbarer Skandal bahnt sich in diesen Tagen an: Der neue deutsche Finanzminister Olaf Scholz von der SPD hat jüngst angekündigt, die Bundesrepublik Deutschland werde 2019 nicht mehr ausgeben, als sie einnimmt. Eine sogenannte „schwarze Null“ sei das Ziel seiner Budgetpolitik. Und mehr noch: „Neue Schulden wird es nicht geben bis 2022.“ Kein Wunder, dass selbst die eigenen Genossen ihm schon den Spitznamen „Wolfgang Scholz“ verpassten, (weiter hier)

2 comments

  1. Falke

    Was mich viel mehr wundert ist die Tatsache, dass der Herr Ortner offenbar die vollmundigen Ankündigungen eines roten Politikers ernst nimmt. Offenbar kennt er Beispiele, wo ein roter Finanzminister gespart und keine weiteren Schulden gemacht hat. Ich kenne keine, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Scholz hat übrigens bereits angekündigt, dass Deutschland aufgrund des Brexit bereit ist, einige Milliarden zusätzlich in das EU-Budget einzuzahlen. Soviel zu seinen Sparplänen.

  2. Johannes

    Für Deutschland wird es immer schwieriger werden diesen wirtschaftlichen Erfolg für sich allein zu verwenden.
    Macron hat es schon angedeutet, ein nicht ganz so bedeutender aber dafür umso häufiger im ORF vertretener Schulmeister predigt bei jeder Gelegenheit die Schuldenumverteilung, eleganter ausgedrückt Eurobonds damit man das Gefühl hat es wäre etwas seriöses.
    Die gesamte Konzentration mancher Länder, so scheint es, liegt darauf wie sie am deutschen Erfolg partizipieren können ohne selbst wirtschaftliche Leistung dafür erbringen zu müssen.

    Jetzt sehe ich schon ein das die griechische Wirtschaft nicht so stark ist wie die der Deutschen. Na und, dann muss man halt so leben wie es die eigene Wirtschaftskraft erlaubt. Das machen die Ungarn schon seit Jahren, mit dem durchschnittlichen Einkommen dort würde sich, behaupte und glaube ich mit Sicherheit zu wissen, kein Grieche zufrieden geben. Aber Ungarn ist aufstrebend, dort steigen die Löhne und die Nachfrage nach Arbeitskräften ebenso. Das alles wächst beständig und ohne große Arbeitskämpfe, Streiks und Straßenschlachten, wie es so oft in Griechenland der Fall ist.
    Ob Scholz seinen Kurs beibehält wird sich zeigen, als Sozialist der er ist werden Begehrlichkeiten seitens der Genossen nicht ausbleiben.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .