Der Verrat der Linken an der Aufklärung

“Im Juste Milieu, das sich als fortschrittlich versteht, stösst man mit einer Gegenposition nicht mehr auf Widerspruch, sondern erntet eine peinliche Stille. Das ist gefährlich. ” NZZ, hier

5 comments

  1. Lisa

    Eigentlich wollte ich hier gar nicht mehr schreiben, höchstens unterwegs ab und zu die Titel lesen seit der zeitraubenden Adresseingabe und dem Mangel an echter Diskussion. Aber dies aus dem Artikel – für jene, die ihn nicht gesen habe – sollte den Gleichsgesinnten hier ein Debnkanstoss sein: “Debatte? Ja, aber nur, wo man sich in guter Gesellschaft weiss, unter Gleichgesinnten. Dass es in politischen und gesellschaftlichen Fragen keine ewigen Wahrheiten gibt, sondern nur den produktiven Kampf, will man nicht wahrhaben.” Wo sind all die “bunten” Meinungen bei Ortner geblieben? Wo die einst witzigen Kommentatoren, die “andere Sicht”, die Ansätze zu echten Dialogen und Auseinandersetzungen? Angesichts dieser Eintönigkeit braucht sich niemand zu wundern, dass bloss noch ein halbes Dutzend ihre gleichgestimmt langweiligen Monologe hier absondern. Read one, read them all. So long.

  2. Falke

    Ein ganz hervorragender Artikel, der die heutige Situation genau wiedergibt und die politisch korrekten Gutmenschen schonungslos entlarvt. Dass aber deren Einstellung von immer weniger Menschen geteilt wird, beweisen immer öfter die Wahlergebnisse sowie die aktuellen Umfragen: USA, Italien, Österreich und, ja, auch Deutschland.

  3. Selbstdenker

    Um es abzukürzen: die klar widerlegten Hypothesen der Linken werden zu unverrückbaren Axiomen erklärt und Kritik daran tabuisiert.

  4. Johannes

    Lisa@ Tut mir leid wenn ich dich fadisiere, aber um ehrlich zu sein es war nie meine Absicht dich zu unterhalten.
    Wenn es für dich nicht mehr interessant ist dann kann ich das respektieren, ich werde auch nicht so mit Dir umspringen das ich dich in eine Schublade stecke (Gelichgesinnte) und deine Wortmeldungen als “Absonderungen“ bezeichne. Wünsche Dir einfach alles Gute auf deinem Weg der sich in diesem Forum halt auch mit meinem hin und wieder gekreuzt hat.

  5. Johannes

    Die peinliche Stille bei den Linken kann ich beim besten Willen nicht “hören“. Dafür ist eine Claudia Roth noch viel zu agil in ihrer Mission, auch die Linken in Hamburg waren alles andere als still.
    Aber es stimmt, mit den politischen Vorgängen in Italien ist plötzlich vieles anders geworden, ich kann schon sehr gut spüren das da eine gewisse Nachdenklichkeit bei vielen Linken oder deren Sympathisanten aufgekommen ist. Ein so großes und traditionell linkes Land wie Italien hat plötzlich den Kurs gewechselt, das macht nachdenklich, ist da vielleicht ein Wandel im Gange der es wagen kann dem Mainstream zu widersprechen? Ist es wirklich möglich das die Politik sich nicht länger am Gängelband von NGO führen lässt?
    In Italien schaut es so aus und Italien hat Gewicht, mehr als Ungarn, mit diesem Land kann man so nicht umspringen.
    Außerdem Großbritannien ist gegangen, mit Visegrad liegt man im Clinch und jetzt kommt da auch noch Italien, es scheint als hätten die Linken so etwas wie eine Götterdämmerung.
    Nicht zuletzt das Beispiel Österreich mit dem Verschwinden der Grünen aus dem Parlament hat bestimmt vielen Linken in Europa gezeigt das die selbstherrliche Macht nur geborgt war und sehr schnell vom Wähler wieder entzogen werden kann.

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