Der weinende Mann ist das neue Ideal

“….Das Patriarchat ist dekonstruiert. Und Männer schämen sich für Tugenden, die bis vor kurzem als männlich galten. Zelebriert wird die neue Zerbrechlichkeit. Doch bleibt die Frage auch für Feministinnen: Ging da womöglich auch was verloren?” (NZZ, hier)

6 comments

  1. KTMtreiber

    … um das Patriarchat mache ich mir nicht ernsthaft Sorgen, wird selbiges doch seit 2015 millionenfach importiert …

    Zu meinen Tränen stehe ich, – insbesondere wenn eine Reinigung meiner KTM- Hinterradfelge ansteht, oder noch schlimmer, wenn man an einem LC8-Motor einen Kühlwasserwechsel vornehmen muss. Besonders traumatisch auch der Umstand, wenn einem eine Passhülse in den Steuerkettenschacht fällt – da heulst du so richtig, richtig !!! 🙂

  2. Falke

    @KTMtreiber
    Ich heule ja bereits, wenn ich frisch geriebenen Kren ordentlich über die Blunzen streue 🙂

  3. KTMtreiber

    @Falke:

    … VERDAMMT !!! – ich wusste ja, dass ich was vergessen hatte ! 🙂

  4. Selbstdenker

    Ich muss gestehen, dass ich den NZZ-Artikel überflogen und in der Mitte aufgehört habe zu lesen. Mir geht das Geschwurbel weiblicher wie “männlicher” Femi-Nazissen sprichwörtlich auf die Eier und ich wüsste nicht warum man noch eine „Diskussion“ auf einer begrifflichen Basis und nach den Regeln einer Ideologie führen sollte, die bereits in die Wechseljahre gekommen ist.

    Die Frage, die sich stellt, ist vielmehr wer genau im weinenden Mann das „neues Ideal“ sieht. Ich kenne ehrlich gesagt keine einzige intellektuell und emotional unversehrte heterosexuelle Frau, die vom sozialen Status nach „unten“ heiratet oder sich einen schmalschultrigen, emotional instabilen Hipster- bzw. Soyboy im Bett wünscht.

    Tatsache ist, dass es keine Kultur gibt bzw. geben wird, die ohne jene männlichen Qualitäten, die in der derzeitigen spätfeministischen Phase als „Patriachat“ verunglimpft werden, überleben kann.

    Es sind durch die Bank Feministinnen, die sich bereitwillig den Regeln einer vormodernen Version des Patriachats unterwerfen und dabei die Interessen einer überwiegenden Mehrheit der Frauen verraten. Sie dienen der Islamistin Linda Sarsour als Verstärkersystem und preisen den Hijab als „Befreiung“ für Frauen an. Sie feiern in viel Stoff eingewickelt zusammen mit den Mullahs in Teheran den Islamofaschismus, während sie die Demonstrantinnen draußen auf den Straßen in Stich lassen.

    Gegen das kultivierte Patriachat westlicher Prägung, das den Frauen Wohlstand, Chancen und Sicherheit wie zu keiner anderen Zeit bietet, laufen sie hingegen Amok und werfen bei ihren Hexenjagden sämtliche Standards von Recht, Moral und sogar der Menschlichkeit über Bord.

    Der heutige Spätfeminismus führt nicht zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen für die Frauen, sondern er tauscht das kultivierte Patriachat durch ein vormodernes Patriachat aus. Er hat damit einen Prozess eingeläutet bei dem westliche Frauen das verlieren werden was sie heute haben.

    Wenn deutsche Gerichte die Vielehe de facto legalisieren, im KIKA Love-Soaps mit Islamisten-Romeos laufen und CNN ernsthaft „Cuckolding“ als Bereicherung für die Ehe „normalisiert“, so sind dies keine zufälligen Randnotizen, sondern Kreuzungspunkte zwischen Spätfeminismus und islamistischen Imperialismus: die Selbstkastration der einen ermöglicht die Ausbreitung der anderen.

  5. astuga

    Meine Partnerinnen (inklusive der jetzigen – und nein, so viele waren es nicht) sagen mir nach, ein liebevoller Mann zu sein.
    Aber für solche Manginas habe ich nur Spott über.
    https://www.urbandictionary.com/define.php?term=Mangina

    “A Mangina is a self-depreciating man who subconsciously hates himself and blindly believes women are superior to him.
    He has been raised to think masculinity is inherently wrong – perhaps even a genetic/evolutionary/social flaw – and must be corrected by embracing his “feminine side” to the point of losing the very qualities that make him male. He believes women are beautiful, innocent angels and men are filthy animals who need to be controlled…”

    Vielleicht haben ja manche Gesellschaftskritiker recht, das Problem sind die vielen toxischen alleinerziehenden Mütter und die vorsätzliche Feminisierung des Bildungssystems, angefangen beim Kindergarten.
    Um mit Jordan Peterson zu sprechen: Nicht die (psychologisch und sozial gefestigten) starken Männer, sondern die schwachen sind für Frauen gefährlich.

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