Deutschland denkt nur an seine toten Juden

Der Antisemitismus in der Bundesrepublik wuchert und wächst. Doch statt die Täter abzuschrecken, setzt der Staat auf Sonntagsreden und betroffene Gesichter.“ (hier)

11 comments

  1. aneagle

    Der Wille Deutschlands nur das zu sehen, was in ihr Narrativ passt, ist ungebrochen. Und wenn es nicht reicht um die Realität wegzudrücken, ist der Kopf einfach noch nicht tief genug im Sand und wird sorgfältig tiefer hineingebohrt.
    Die Aktion „Berlin trägt Kippa“ hätte in Wahrheit „Berlin trägt Scheuklappen“ heißen sollen. Am besten blickdichte und voll mit Märchenbildern, welcome Teddys, etc.
    Den wohlmeinenden Deutschen ist zuzutrauen, ihre Juden großteils nach Israel zu deport,,, ahem, verschicken, natürlich nur zu ihrer eigenen Sicherheit vor den radikalen Rechten, denn: mit dem friedliebenden Islam hat das gar nichts zu tun. Das kann jeder iranische Mullah sofort bezeugen und hohe UN-Sicherheitsratmitglieder wie Syrien und Saudiarabien ebenso. Und Deutschland kann sich auf die Schulter klopfen, ob ihrer Sorge für ihre ausgeschaffte jüdisch-deutsche Miniminderheit, die dann, in Israel, endlich in Sicherheit ist. (Ähnlich, wie die Bahais mit ihrem Weltzentrum nach Haifa flüchten mussten, um dort sicher überleben zu können.)
    Dafür lässt sich Deutschland sogar den Vorwurf zionistisch zu handeln gefallen, quasi aus Staatsräson. Aber, ein Staat, der mit radikalislamischen Despoten wie Erdogan und den iranischen Mullahs kooperiert und den politischen Islam im eigenen Land bis zur Selbstaufgabe fördert, ist vieles, aber keine offene westliche Demokratie mehr. Europas Regierungen wandeln Europa. Diesmal ist Deutschland frühzeitig angepasst und gut unterwegs Besser als Deutschland sind nur Frankreich, England, sowie Belgien und natürlich vorneweg- Schweden.

  2. Thomas Holzer

    Ist ja auch viel einfacher, der toten Juden zu gedenken, das „mea maxima culpa“ wie eine Monstranz tagtäglich vor sich herzutragen, als endlich aufzustehen und eindeutig für die lebenden Juden weltweit, nicht nur in Deutschland, Partei zu ergreifen; und natürlich auch für Israel

  3. Herbert Manninger

    Greise NS-Helfer noch in den Knast stecken – meinetwegen. Aber gleichzeitig massenhaft junge Judenhasser importieren und großzügig verpflegen ist das nicht ,,Wiederbetätigung“?

  4. astuga

    Der junge wie mutmaßliche Syrer ist wahrscheinlich mit der Vorstellung aufgewachsen, dass die Deutschen doch fast alle Juden ausgelöscht hätten.
    Und dann kommt er nach Almanya, angelockt von Mutti Merkel (arab. Mutter der Rechtgläubigen, Um al-Muminin), und sieht einen Juden auf offener Straße herumlaufen.
    Wenn das nicht traumatisiert, was dann?

  5. Falke

    Vor ein paar Tagen hat Palästinenser-Präsident Abbas verkündet, die Juden wären am Holocaust selber schuld gewesen. Reaktion aus Deutschland? Null! Reaktion der EU? Nochmals Null! Abbas wird, wie auch bisher, freundlichst, höflichst und unterwürfigst überallhin eingeladen und bei seinem „Kampf“ für die sogenannte „Zweistaatenlösung“ unterstützt werden. Ich stelle mir nur vor, das hätte jemand anders gesagt – es bleibt der Phantasie jedes Lesers überlassen, wer das alles sein könnte und wie dann die Reaktion der „Verantwortlichen für Israel“ (wie etwa Merkel) gewesen wäre.

  6. Christian Peter

    Eines ist klar : Es war ein schwerer Fehler, den J. in Palästina einen Staat zu geben. Man hätte das auf europäischem Boden machen sollen, dann könnten sowohl Araber als auch J. in Frieden leben.

  7. Lisa

    Mir ist das auch negativ aufgefallen – auch wenn er zumindest nciht gegen Israel wetterte und – naja, WorteWorteWorte – auf ein friedliches Zusammenleben Wert lege. Was wäre eigentlich, wenn die EU, oder D oder wer immer die Immigranten nicht hier haben will, ihre rigorose Rücksendung mit den gleichen Worten rechtfertigen würe: All die Araber und Afrikaner seien eben selber schuld daran durch ihr (zit.) „soziale Verhalten“ , zwar nicht durch Geldverleih, aber durch Gewalttaten, Übergriffe, Diebstahl etc. (Dass der greise Palästinenser nicht weiss, dass Geldverleih damals schon seit mehrern hundert JAhren auch von Christen praktiziert werden durfte, dass die Juden sehr wohl ihre Wurzeln dort haben und dass er offensichtlich nur von Rothschilds gehört hat, ist wohl in seiner mangelnden Bildung begründet: die Schulen lehrten damals gerade mal Rechnen und Beten…)

  8. aneagle

    @Lisa
    Mangende Bildung kann man dem akademischen Pali-Präses Abbas nicht als Argumentationshilfe durchgehen lassen. Wiki schreibt über den promovierten Judenhasser:

    “ Er studierte in Damaskus Englische und Arabische Literatur sowie Rechtswissenschaften an der dortigen russischen Universität. Zudem studierte er an der Patrice-Lumumba-Universität in Moskau Geschichte und promovierte 1982 im Fachbereich Israelische Politik mit einer Arbeit über Die Zusammenhänge zwischen Zionismus und Nazismus 1933–1945 (Связи между сионизмом и нацизмом (1933–1945 гг.)). Nach einem Bericht des Middle East Media Research Institute bezweifelt Abbas im Vorwort seines 1984 auf arabisch erschienenen Buches, das auf dieser Dissertation beruht, jeweils mit Verweis auf bekannte Holocaustleugner, dass zur Vernichtung der Juden Gaskammern verwendet wurden, und stellt in Abrede, dass im Holocaust sechs Millionen Juden ermordet wurden. Stattdessen spricht er von „möglicherweise weniger als einer Million“, wobei der Mord schon eines einzelnen Menschen gleichwohl ein inakzeptables Verbrechen sei. Zudem behauptet er, dass die gesamte zionistische Bewegung sich gegen das jüdische Volk verschworen und mit den Nazis kollaboriert habe, um „die Massenvernichtung auszuweiten“.

    Sie sehen, es ist nicht Unbildung. Abbas, vom Papst zärtlich „mein Friedensengel“ tituliert, ist ein akademisch geprüfter Holocaustleugner. Seine Einlassungen ähneln denen von Mahmoud Ahmadinejad, dem ehemaligen iranischen Präsidenten. Der hatte die gleichen Lehrer und die gleichen Lehren. Allerdings einfacher-ohne Dissertation und ohne Promotion. 😉

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