„Die Finanzwelt ist so verrückt wie nie zuvor“

„Ein Börsencrash ist historisch gesehen immer die Folge von monetärem Interventionismus. Wir leben in einer Zeit, in der es in einem Ausmass zu geldpolitischen Manipulationen gekommen ist wie noch nie zuvor. So gesehen, würde es mich auch nicht überraschen, wenn es zu einem Crash kommen würde, wie es ihn noch nie zuvor gegeben hat. Ob nun an einem Tag wie 1987 oder nicht – das ist nicht so wichtig. Die Finanzwelt ist so verrückt wie nie zuvor, und das wird sich eines Tages rächen…“ (hier)

6 comments

  1. Weninger

    Das ist natürlich genau eine Stufe zu kruz gegriffen. Der monetäre Interventionismus fällt ja nicht vom Himmel oder wird von bösen alten Männer beschlossen, sondern ist eine unmittelbare Folge von Schuldenpolitik und Kreditblasen.

  2. Weninger

    Das ist natürlich genau eine Stufe zu kurz gegriffen. Der monetäre Interventionismus fällt ja nicht vom Himmel oder wird von bösen alten Männer beschlossen, sondern ist eine unmittelbare Folge von Schuldenpolitik und Kreditblasen.

  3. Johannes

    Die sogenannte Finanzwelt der Spekulation sollte ähnlich einem Casino eine in sich geschlossene Veranstaltung sein in der die Spieler ihr Geld einsetzen können.
    Auf der anderen Seite sollte es ein Wirtschafts und Geldwesen geben das zu 100% auf reale Gegenwerte begründet sein muß.
    Kommunen und Staatsbetriebe dürfen nicht mehr spekulieren, sie haben einzig mit dem Geld aus Steuern und Einnahmen der Betriebsleistung auszukommen.
    Wer als kleiner Staatsbürger sein Geld in die Finanzwelt des Casino trägt soll keine Solidarität erfahren.
    Ebenso soll jeder Staat für sich und seine Finanzen verantwortlich sein.
    Wäre Griechenland in die Pleite gegangen hätten alle begriffen, das dies nicht geschah hat bewirkt das die Einsätze noch erhöht wurden und es zu einem europaweiten Game over kommen wird.

  4. Johannes

    Man mag mir vorwerfen ich sei den Griechen gegenüber unmenschlich, dort würden Menschen verhungern, wären Menschen ohne Spitalsversorgung, müßten plötzlich mit viel weniger Einkommen auskommen.
    Dazu kann ich nur sagen, niemand muß in Griechenland verhungern das war meiner Meinung nach,Propaganda,
    Die Spitalsversorgung kann auf alle Fälle gewährleistet werden das war ebenso, meiner Meinung nach, Propaganda.
    Das die Menschen mit viel weniger als gewohnt auskommen müssten ist wahr, nur wer stößt sich daran das Millionen Menschen vom, zugegeben aufstrebenden Ungarn, über Rumänien, Bulgarien, Serbien, Montenegro, Kosovo Albanien usw. und so fort noch viel weniger verdienen als die zur Einschränkung gezwungenen Griechen.
    Natürlich ist es hart wenn man durch Misswirtschaft seinem gewohnten Lebensstil nicht mehr fortführen kann, aber es gibt immer einen Weg gerade als „die„ Urlaubsdestination„ sollte man seine Chancen nützen.

  5. Luke Lametta

    Mir kommt die Argumentation bei den Ohren raus, dass die Zentralbank die Zinssätze manipuliert ist eine Tautologie, das tut sie qua Existenz, das ist ihr Job. Richtige Fragen wären mal: „Woher wissen wir, dass die Zentralbank die Zinsen „zu niedrig“ hält?“ „Woran misst man zu niedrig?“ „Sind 0,0% nicht zu hoch, wenn nein, warum nicht?“ usw.

    „Wir leben in einer Zeit, in der es in einem Ausmass zu geldpolitischen Manipulationen gekommen ist wie noch nie zuvor.“ Das sind so Sätze, die man eigentlich in jedem Jahr seit 1913 hätte sagen können, ohne soo falsch damit zu liegen.

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