Die Illusion vom demokratischen Sozialismus

„….Der Sozialismus hat es nötig, alle Bereiche der Wirtschaft unter seine Kontrolle zu bringen – das wird notwendigerweise dazu führen, dass die Machthaber die Wahlmöglichkeiten der Menschen einschränken. Sie werden auch die politische Macht der Menschen einschränken müssen, um ihre Pläne erfolgreich umsetzen zu können. Dies zeigt die Geschichte immer wieder. Kein einziges Land hat jemals auf demokratischem Weg Privateigentum abgeschafft und die Produktionsmittel in Staatsbesitz gebracht. Jedes Mal haben nicht friedliche Debatten, Überzeugungsarbeit, Verhandlungen und Abstimmungen, sondern die Macht, die aus den Läufen der Gewehre kommt, den Wandel bewirkt. Millionen Menschen wurden auf dem Weg zur sozialistischen Vision (absichtlich und unabsichtlich) getötet.“ (hier)

6 comments

  1. Thomas F.

    Ein gewiefter Trick, die Worte umzustellen und von ’sozialistischer Demokratie‘ zu sprechen.

  2. Dr.Paul Felber

    Hayek, Mises, Schumpeter haben alles Wissenswerte über den Sozialismus/Marxismus gesagt. Nur die WU Wien glaubt, ohne die „Austrians“ auskommen zu können.

  3. Falke

    Eingriffe ins Privateigentum gibt es ja bereits in Deutschland, wo private Wohnungen für sogenannte Flüchtlinge requiriert werden und private Mieter aus ihren Wohnungen hinausgeworfen wurden, um Platz für Flüchtlinge zu machen.

  4. Florian

    Da haben Sie vollkommen recht Herr Dr. Felber. Schumpeter schneidet man vielleicht noch an, Hayek und Mises kannten mehr als die Hälfte meiner Mitstudenten nicht mal. Keynes wohin das Auge reicht an der WU. Traurig.

  5. Johannes

    Der Sozialismus hatte einmal eine große Berechtigung, dann war er dreißig Jahre an der Macht und nun tut er sich schwer die neuen Herausforderungen und Anforderungen zu akzeptieren. Absurdeste Ideen und Pläne, ein immer aggressiverer Ton und die Verbitterung keinen Klassenkampf wie in den dreißiger Jahren mehr führen zu können sind Auslöser für ein wirres Bündel an widersprüchlichen Botschaften die kein Mensch mehr versteht.

    Mit Kern glaubte man eine neue Generation, wie es einst Vranitzky war, an Bord zu haben.
    Doch es zeigt sich die neue Führung agiert kleinlich und mit Beratern die eher an Schmierenkomödie als an zukunftsorientierter und vor allem ehrlicher Politik interessiert waren wie es mir schien.
    House of Cards ist Film, das haben einige nicht begriffen.

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