7 comments

  1. Herbert Manninger

    Mit Logik ist die ,,Füsikerin“ leider nicht zu beeindrucken. In der Talkshow-Republik Deutschland, wo vorwiegend TV-Quasseltanten die Themen setzen, navigiert Bauchgefühl politisches Handeln.

  2. Christian Peter

    Warum Länder wie Ungarn, Polen und andere osteuropäische Länder überhaupt Mitglied der Europäischen Union sind, ist ein Rätsel. Denn vom Binnenmarkt haben osteuropäische Länder nicht profitiert, ganz im Gegenteil, von der Marktöffnung profitierten praktisch ausschließlich westeuropäische und andere Konzerne, die Osteuropa – auf Kosten der heimischen Betriebe – überschwemmten. Selbst von den Subventionen profitieren fast ausschließlich westeuropäische Konzerne, die in Osteuropa Straßen bauen oder Brücken errichten.

  3. Michael Haberler

    wenn eines Tages die Frage „wollt Ihr lieber EU-Kohle oder Eure Identität?“, habe ich einen Verdacht, wie die Antwort ausfallen könnte.

    Die Typen glauben, sie machen gaanz was Dolles und fummeln begeistert am Zünder.

  4. Falke

    Der sehr gescheite und rhetorisch ausgezeichnete slowakische Abgeordnete Sulik (häufiger Gast in deutschen und auch österreichischen Talk-Sendungen – allerdings in letzter Zeit weniger, er ist offenbar doch zu „rechts“) hat einmal in Zusammenhang mit der geplanten finanziellen „Bestrafung“ der Slowakei, die sich ja bekanntlich auch weigert, mit dem orientalischen Gold bereichert zu werden, gesagt, dass die Slowakei diese EU-Gelder gar nicht braucht, sie komme ganz gut alleine zurecht.

  5. Christian Peter

    Absurd : Westliche Konzerne betreiben in Osteuropa Landraub im großen Stil und nun sollen sich die Länder Osteuropas auch noch die Eonwanderungspolitik diktieren lassen.

  6. Johannes

    Das man in der Migrationsfrage beginnt wirtschaftliche Zusagen zu junktimieren ist ein verhängnisvoller Fehler.
    Man kann immer über Veränderungen des europäischen Förderwesen sprechen und verhandeln aber das eine mit dem anderen zu verknüpfen ist Erpressung, nach meiner Meinung.
    Es sind nicht die Visegrad-Staaten allein die davon betroffen wären, wenn ich nur an unsere Banken denke die dort nach langer Zeit wieder gute Ernten einfahren so würde es schwere Einbußen bedeuten.
    Die EU würde nicht aus wirtschaftlichen sondern aus erzieherischen Gründen Sand ins Getriebe werfen und somit ein stottern des EU Motors bewirken.
    Damit wäre ein Vertrauensverlust auf lange Sicht prolongiert.
    Diese EU-internen Machtspielchen zeigen wie hoffnungslos kindisch und realpolitisch unterbelichtet in Brüssel agiert wird.

  7. Tom Jericho

    Vergeßt den Theaterdonner, hier wird gerade die neue Grenze der EU gezogen – und Polen und Ungarn sind eben nicht mehr drin (was zumindest den Ungarn bewußt ist und sie auch nicht groß stört, warum auch?). Die Polen haben das Problem, daß sich die USA zunehmend aus Europa zurückzieht und weder die Deutschen noch die Russen sie haben wollen. Das wird noch richtig spaßig werden in den nächsten Jahren.

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