Die Rückkehr der Meinungspolizei

“…Islamkritiker haben es künftig schwer in Deutschland. Selbst dann, wenn sie so sachlich argumentieren wie der bekannte Autor Hamed Abdel-Samad, der tagelang gesperrt worden ist. Wer den Islam mit Terror in Verbindung bringt, wird mundtot gemacht. Mohammed-Karikaturen gehen gar nicht, ebenso Ausdrücke wie «Nafri» für «nordafrikanische Intensivtäter». Wenig Toleranz zeigt Facebook auch bei Themen wie Homo-Ehe oder Geschlechteridentitäten. Wer hier die politisch korrekte Kaste verlässt und stilistisch nicht stubenrein artikuliert, wird gelöscht. In Ordnung ist es hingegen, AfD-Chefin Alice Weidel «Fotze», «Nazi» und «Drecksau» zu nennen. Auf eine Beanstandung antwortete Facebook, dass der Beitrag «gegen keinen unserer Gemeinschaftsstandards verstösst» (weiter hier)

6 comments

  1. Kluftinger

    Maas wirkt! Wenn man die Möglichkeit hat, internationale Medien querbeet zu lesen, merkt man erst wie wie eng unsere “Meinungsfreiheit” schon gestrickt ist.
    Empört euch! (das habe ich schon einmal gelesen?)

  2. Thomas Holzer

    “facebook” ist privat, genauso wie z.B. ortneronline.
    Welche Regeln ein Privater aufstellt, sei ihm überlassen, niemand wird gezwungen, dort zu posten etc.
    Was primär zu kritisieren ist, daß der Staat hoheitliche Funktionen an Private auslagert und bestimmte Gruppen in der Gesellschaft privilegiert.

  3. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Es geht aber nicht allein um die Regeln bei Facebook, Twitter etc. Die Politik droht ihnen mit dem Gesetz von Maas Strafen in Milllionenhöhe an, wenn sie Inhalte nicht löschen, auf die sie hingewiesen werden. Facebook löscht schon vorsichtshalber sehr viel, um Strafen in der Höhe zu entgehen.

    Spielte die deutsche Politik da nicht rein und wären es ganz allein nur die Regeln von Facebook etc., würde ich Ihnen recht geben, private Unternehmen können eigene Regeln aufstellen, wie sie wollen.

  4. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Der abschließende Satz meines Beitrages geht ja darauf ein und kritisiert dies auch 😉

  5. braquarius

    Ach, was heutzutage schon alles als “Hass” und daher als ebensolche ~postings bezeichnet wird! Kaum wird jemandem der einschlägigen Mainstream-Absonderer widersprochen, schon ist es “Hass”. Dabei ist es doch oft (ja eh, nicht immer) nur Widerspruch, vielleicht auch Verachtung. Doch wenn ich jemanden verachte, dann ist dies doch eine zwar starke Beurteilung, aber doch nicht einmal mehr meine Emotion wert.
    So gesehen wurden zwar schon Personen aus Hass getötet, aber aus Verachtung?

  6. Falke

    Drittes Reich – DDR – Merkel-Deutschland: diese fatale Reihe des Meinungs- und Redeverbots scheint die Kanzlerin nicht zu stören, im Gegenteil: Sie ist gerade dabei, wieder eine Koalition mit der SPD einzugehen, möglicherweise wieder mit einem Justizminister Maas.

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