Dieselautos: Deutsche Städte können Fahrverbote verhängen

Das Bundesverwaltungsgericht hält Diesel-Fahrverbote in Städten für grundsätzlich zulässig. Eine bundesweite Regelung sei dafür nicht nötig.“ (hier)

13 comments

  1. Gerald Steinbach

    Da werden jetzt etliche Autohändler auf einen Haufen unverkäuflicher Diesel sitzen, die Angst das dies nicht alles war, wird wahrscheinlich nicht unbegründet sein

  2. sokrates9

    Interessant dass es keine Diesellobby mehr gibt! Man kann zwar leicht etwas verbieten, doch wäre es seriös auch die Alternativen gesamthaft darzustellen!

  3. Weninger

    Es ist eine absolute Sauerei jemandem der guten Glaubens ein Fahrzeug erwirbt, das gut und gerne 20 Jahre laufen kann, zu erklären, dass es nach fünf Jahren auf einmal nicht mehr auf den Straßen geduldet werden kann! Die Kfz-Industrie, die uns wahre Wunderdinge zu den neuen Normen und adblue etc. versprochen hat sollte zu 100 % für die Verluste der Bürger gradstehen.

  4. Thomas Holzer

    @Weninger
    Die Politiker sollten für allfällige Verluste gerade stehen, da diese unrealistische Grenzwerte eingeführt haben. Unrealistisch deswegen, weil derzeit schlicht und einfach technisch noch nicht möglich

  5. astuga

    In Zukunft werden wohl die Raketeningenieure und Goldstücke nicht nur ihre Familien bis ins dritte Glied, sondern zur Freude der Grünen auch noch ihre ökologisch nachhaltigen Eselskarren und Kamele nachholen.

    Also für die Deutschen, sie selbst leasen sich dann den neusten Mercedes oder BMW.

  6. Weninger

    Der Politik allein die Schuld zu geben und nicht den Konzernen, die Milliarden mit dem Schwindel scheffelten, das ist mir ein bisserl zu billig, bei aller Hochachtung vor ihrer Liberalität. Aber von freiem Markt kann man schlecht sprechen, wen mit gezinkten Karten gespielt wurde und der Kunde in gutem Glauben kaufte. Und die Konzeren die den Schutzmantel des Staates gerne annehmen, brauchen sich nicht über Korsetts zu beklagen.

  7. Rennziege

    28. FEBRUAR 2018 – 16:09 — Thomas Holzer
    Dabei haben die CO2-, NOx- und Feinstaubwerte in der ganzen EU dank des technischen Fortschritts der Verbrennungsmotoren im jüngsten Jahrzehnt deutlich abgenommen. Aber in technischen Dingen ahnungslose Politiker meinten, durch realitätsfernes Öko-Gelaber ein paar Stimmen zu gewinnen. That’s the name of the game.
    Wie schon mal gesagt: Der Morgenthau-Plan feiert fröhliche Urständ: Deutschland (und heute möglichst die ganze EU) zu deindustrialiseren und zur Ackerwüste verfallen zu lassen.
    Den „guten“ alten Henry Morgenthau deckt längst der grüne Rasen, aber die heutigen Rotgrünen betreiben vehement seine Wiederauferstehung — ohne zu bedenken, dass sie ihre Politikerpensionen bald aus eigenhändiger Erdäpfelernte werden lukrieren müssen. Wie blöd kann man eigentlich sein, ein technisch führendes Industrieland so idiotisch zu kastrieren?

  8. Thomas Holzer

    @Weninger
    Die Politiker haben gewusst, daß diese Grenzwerte Schwachsinn sind, nicht umsonst hat die deutsche Bundesregierung in Brüssel gegen noch schärfere Regeln erfolgreich opponiert.
    Wer sitzt denn im Aufsichtsrat von VW?!

    @Rennziege
    Es gibt ja auch Studien, welche dem Diesel einen viel geringeren Anteil an den Feinstaubwerten zuschreiben, dafür dem Reifenabrieb einen viel größeren

  9. Weninger

    @Holzer
    Zur Erinnerung: In den USA sind die Grenzwerte noch viel strenger, Diesel Pkw konnten dort aus diesem Grund nie Fuß fassen, bis VW mit seinen „neune“ Modellen ankam. In den USA geht es vor allem um NOx in den Ballungszentren, also stellen Sie bitte auch die kalifornischen politker an den Pranger. Der Dieselskandal wurde in den USA aufgedeckt, schon vergessen, während in Deutschland und Europa die Behörden und Politk eh stillschweigend die manipulativen Mehtoden von VW et al. hingenommen haben, nach dem Motto „nicht kratzen was mich nicht juckt“.

  10. Rennziege

    28. FEBRUAR 2018 – 16:56 — Thomas Holzer
    @Weninger
    Recht haben Sie, Gentlemen. Nicht nur der Reifenabrieb, sondern auch der Feinstaub der Bremsbeläge (alles auch durch E-Autos anfallend) sowie der natürlichen Niederschläge trägt bei zur Bilanz. Der Diesel liegt darin und im CO2-Ausstoß weit darunter, wird aber nun — nur der grünrote Teufel weiß, warum — in die Hölle verbannt.
    Uns betrifft’s nicht, denn in Kanada und den USA finden Dieselmotoren so gut wie ausschließlich im Schwerverkehr statt: Trucks, Semitrailers, Baumaschinen, etc. Zu 95% fahren Pkw mit Benzin. Und von der Feinstaub-Hysterie ist hierzulande nixxx zu hören. Die bleibt den Germanen und EU-Leidtragenden vorbehalten. (Wundert mich eh, dass die Ösis noch nicht den üblichen Kratzfuß vollzogen haben; vermutlich nur eine Frage der Zeit. Oder, falls er ausbleibt, der technischen Vernunft?

  11. Thomas Holzer

    @Weninger
    „während in Deutschland und Europa die Behörden und Politk eh stillschweigend die manipulativen Mehtoden von VW et al. hingenommen haben, nach dem Motto „nicht kratzen was mich nicht juckt“.“

    Hatte ich ja getippt

    Wobei: die „Amis“ brauchen sich nicht aufregen bezüglich „Umweltschutz“, bei deren Spritpreisen und „Zylindervolumina“ mit entsprechendem Verbrauch

    @Rennziege
    Der ORF reitet schon auf den kommenden Verboten

    Und abschließend: Mich wundert es immer wieder, daß ich die 70er, 80er, 90er, 20tausender Jahre überlebt habe. Eine „rühmliche Ausnahme“ kann ich nicht sein, weil auch Millionen Andere meiner Generation all diese Jahre „des Kienspans“ überlebt haben 😉

    p.s.: Die taz hat ganz stolz eine Karikatur, welche eine Pferdegespann zeigt, veröffentlicht; immerhin hat ja eine ihrer Journalistinnen vergangenen Sonntag im Presseclub den Diesel sinngemäß als Tötungsmaschine bezeichnet.

    So macht man Stimmung

    pp.s.: sämtliche Förderungen für sämtliche NGOs wie „Bund Naturschutz“ etc. ersatzlos streichen; die ruinieren EU-Europa auf Kosten der Steuerzahler

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