7 comments

  1. oeconomicus

    .. und unsere Feuilletons, Talkshows und Frauenrechtlerinen beschäftigen sich tagelang mit der Frage, ob Herr Brüderle der Frau Himmelreich auf den Busen geschaut hat.

  2. Mona Rieboldt

    Und wie soll der Kampf dagegen aussehen? Da hilft doch das ganze Gerede hierzulande nichts. Oder soll man die ganzen überflüssigen Sozialarbeiter nach Afrika schicken für Aufklärungskampagnen gegen das Abschneiden weiblicher Genitialien? Das gibt es ja nicht nur in Ägypten, sondern in einigen afrikanischen Staaten.

  3. oeconomicus

    @Mona Rieboldt
    Einfach Herrn Mursi kein Geld geben, solange sich an der Praxis der Genitalverstümmelung nichts ändert. Demonstrieren – wie damals 1968 gegen den Schah – und boykottieren, also nicht mehr auf Urlaub nach Ägypten fahren.

  4. Rennziege

    @oeconomicus
    “Demonstrieren – wie damals 1968 gegen den Schah …”
    Die überlebenden Iraner, die damals gegen den Schah protestiert haben, bereuen das bitterlich. Reza Pahlevi war kein Musterknabe, sagen sie, aber er hat sein Land der westlichen Kultur geöffnet und den sturen schiitischen Betonköpfen in Ghom und Isfahan Paroli geboten — etwa vergleichbar mit Mustafa Kemal Atatürk.
    Als er Khomeini aus dem Pariser Exil heimkehren ließ, war’s damit vorbei, und das frühe Mittelalter feierte blutige Urständ’.

  5. Mona Rieboldt

    @oeconomicus
    Na, das wird Herrn Mursi aber stark beeindrucken so eine Demo, da kann er sicher nachts vor Angst nicht mehr schlafen. Und Geld hat ihm die EU gegeben, Mutti Angela gab so gut wie gar nichts, dafür ermahnte sie ihn aber.
    Weiteres Geld bekommt er aber sicher aus den arabischen Ländern und hat es auch schon bekommen.

    Ich fahre überhaupt nicht in muslimische Länder, die Zustände reichen mir im eigenen Land schon. Im übrigen ist der Tourismus in Ägypten eingebrochen, was die wirtschaftliche Lage noch verschlimmert, da viele Familien davon gelebt haben.

    Und was die Beschneidung angeht, so kann eine Änderung nur von den Leuten dort selbst kommen. Es können doch nicht alle dort grenzdebil sein, um die Krankheitsfolgen wie Entzündungen, teils auch Inkontinenz etc. nicht zu sehen.

  6. Mona Rieboldt

    @FDominicus
    Diese Art von Beschneidung gibt es aber auch aus medizinischen Gründen bei einer Vorhautverengung. Zu vergleichen ist es aber nicht mit der weiblichen Beschneidung. Zu vergleichen wäre es nur dann, wenn der Penis selbst abgeschnitten bzw. zu dreiviertel entfernt würde.

    Was wir in D aber auch haben, sind sog. Massenvergewaltigungen. Vor ein paar Wochen wurde eine Frau in Berlin auf einem Spielplatz von drei jungen Türken vergewaltigt. Die Täter kamen mit Bewährung davon. Und das ist kein Einzelfall. Nur regt sich hier niemand darüber suf und es wird kaum erwähnt in der Presse. Da sehen die Medien lieber nach Indien, da können sie sich dann gefahrlos aufregen.

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