Eine europäische Einlagensicherung ist gefährlich

„….Es besteht weithin Einigkeit, dass das Insolvenzrisiko der Banken in Europa heute vor allem vom Umfang der notleidenden Kredite abhängt. In dieser Hinsicht bestehen auch die größten Unterschiede. Notleidende Kredite sind kein Problem für die Einlagensicherung, soweit die Banken sie offen ausweisen und eine angemessene Wertberichtigung und Risikovorsorge vornehmen. Aber das ist oft nicht der Fall. Diejenigen, die die Kredite vergeben haben, sind versucht, Geld nachzuschießen, damit der eigentlich insolvente Kreditnehmer seinen Schuldendienst weiter leisten kann und der eigene Fehler nicht offenbar wird. Solche faulen Kredite wird die europäische Bankenaufsicht nur in den seltensten Fällen entdecken. Man könnte sie anhand gesamtwirtschaftlicher Indikatoren wie Insolvenzquote, Rückgang der Immobilienpreise und Auslastung der Sachkapazitäten schätzen. Aber Peter Altmaier weiß selbst am besten, dass das politisch nicht durchsetzbar ist. Das Problem der verdeckten faulen Kredite ist schlicht nicht lösbar“ (hier)

2 comments

  1. Falke

    Was vom Merkel-Schoßhündchen Altmaier kommt, sollte mit besonderer Skepsis betrachtet werden. Die Tatsache, dass er der nächste Wirtschaftsminister ist, passt genau in den Super-GAU der neuen GroKo-Regierung: Neben Merkel, noch Scholz als Finanzminister, Maas als Außenminister, Barley Justizministerin, Von der Leyen weiterhin Verteidigungsministerin, Klöckner Landwirtschaftministerin usw. usf. – ein Panoptikum aus Unfähigkeit und Linkslastigkeit.

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