Eine Frau kämpft gegen die sexuelle Paranoia

„Vor ein paar Jahren nahm Laura Kipnis freiwillig an einem Workshop zum Thema sexuelle Belästigung an ihrer Uni teil. Die Professorin für Medienstudien hoffte, ihr vorbildliches Engagement werde von der Fakultätsleitung bemerkt. Als Erstes wurde den Teilnehmern folgende Verhaltensmaxime nähergebracht: «Machen Sie keine unerwünschten sexuellen Annäherungsversuche.» Kipnis konnte nicht an sich halten und rief von einer der hinteren Sitzreihen nach vorn: «Aber wie weiss man, dass die Anmache unerwünscht ist, bevor man es nicht probiert hat?»  (hier)

3 comments

  1. Falke

    O.T. (aber nicht so ganz): Vielleicht hat es nicht jeder gelesen/gehört: Die österreichische Schirennläuferin Ricarda Haaser, ein nettes, unschuldiges „Naturmädchen“, hat einen eigenen unbefriedigenden Lauf bei den olympischen Spielen spontan „schwul“ genannt. Na, mehr hat sie nicht gebraucht. Offenbar hat der ÖSV dieses „Verbrechen“ dankbar angenommen, um von den ständigen Missbrauchs-Beschuldigungen abzulenken, und hat daraus natürlich eine Riesenaffäre gemacht, Homophobie usw., von den Medien, vor allem dem Standard, groß aufgebauscht. Die arme Haaser wurde dann selbstverständlich, wohl unter Androhung schlimmer Sanktionen, gezwungen, sich untertänigst zu entschuldigen. Soviel zum Heuchel-ÖSV.

  2. KTMtreiber

    … stets wenn ich heute über Frauen, sexuelle Paranoia, sexuelle Belästigung, oder einfach nur über #metoo lese, denke ich …

    … wäre ich heute 25 Jahre alt, – ich bliebe vermutlich Single und hätte sehr viel Freude in meiner Designerwohnung mit meinem Billardtisch, meinem Flipper, meiner Hausbar, meinem überdimensionalen TV mit unglaublicher Bilddimensionale, Sky-TV, Amazon Prime, Netflix, meiner eigenen PS4 und meinem ultrahyperschnellen, glasfaserangebundenen Internet, – mindestens drei Motorräder in der Garage und meinen Chevrolet Blazer KMIL M1009 (hätte ich auch noch) … 🙂

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