Eine überschaubare Niederlage für Trump

“…..Allzu stark schämen muss sich Präsident Trump allerdings nicht über die Niederlage im Repräsentantenhaus. Einerseits ist es ihm gleichzeitig gelungen, den Vorsprung der Republikaner im Senat weiter auszubauen. Letztere werden also beispielsweise weiterhin die Kontrolle über die Ernennung von Richtern besitzen. Andererseits ist es historisch gesehen in den USA höchst selten, dass eine Periode, in welcher die Präsidentenpartei auch beide Kammern des Kongresses dominiert, länger als zwei Jahre anhält. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges kam dies bisher nur gerade viermal vor.” (NZZ, hier)

8 comments

  1. sokrates9

    Die Sozialisten / Demokraten sind mit ihren Schmutzkübeln Marke Silberstein weiter im Vormarsch! Mir ist keine einziges positive Wahlversprechen untergekommen, außer Trump “fertigzumachen!”.Wenn die derzeitigen Hauptthemen Multikulti ,Gender, Welcomepolitik und Islamunterwürfigkeit die Kernthemen der Sozialisten sind, vielleicht noch wie ruiniert man durch Plünderung der Staatskassen die Wirtschaft braucht man sich nicht wundern, dass hier vor allem die jungen und Frauen auf dieses Thema aufspringen!

  2. GeBa

    Zum Vergleich:
    Obama verlor bei seinen ersten Midterms 65 Sitze im Repräsentantenhaus und 6 im Senat.
    Trump verliert ca. 30 Sitze im Haus und gewinnt 4-5 Sitze im Senat
    Alles ist relativ 🙂

  3. Selbstdenker

    Allzu gross dürfte die Freude der Linken nicht sein; derzeit sind sie (noch) relativ schmähstad. Aber vielleicht trinken sie sich das Ergebnis erst mal schön um es später schön zu schreiben.

    Der Kongress kann Trump kalt lassen. Einerseits ist die Mehrheit der “Demokraten” nur eine kleine und anderseits kann er den “Demokraten” aus etwaigen Blockadepraktiken bei der nächsten Wahl einen Strick drehen.

    Was einige übersehen: entscheidend für die Benennung von Höchstrichtern ist die Mehrheit im Senat. Trotz oder wegen dem Dirty Campainig der “Demokraten” gegen Supreme Court Judge Kavanough könnten die Republikaner sogar ihre Mehrheit noch ausbauen.

  4. astuga

    Gemessen an dem was die Demokraten alles an Kräften mobilisiert haben, und dem Dauerfeuer der feindseligen Mainstream Medien kann sich Trump relativ entspannt zurücklehnen und zufrieden sein.

    Im Ggs dazu hat die bejubelte Lichtgestalt Obama bei seinen ersten Midterms herbe Verluste eingefahren, wie schon erwähnt wurde (nicht anders als Clinton, G.W. Bush jun. fällt aus der Reihe weil in seine erste Amtszeit 911 fiel).
    https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_midterm_election#Historical_record_of_midterm

  5. Falke

    Dazu haben sich die großen Hoffnungsträger der Demokraten (etwa in Texas) als Blindgänger erwiesen, was die Demokraten weiter unter Druck setzen wird, einen chancenreichen Kandidaten gegen Trump für die nächste Präsidentenwahl zu finden. Bisher sieht es nämlich recht finster damit aus.

  6. Johannes

    In keinem anderen demokratischen Land der Welt ist Macht so stark zeitlich begrenzt wie in den USA.
    Daher ist das Land so lebendig und ohne Filz.

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