Emmanuel Todd liest Europa die Leviten

Regelmässig sorgt der französische Historiker Emmanuel Todd, der politisch nicht auf Anhieb einzuordnen ist, weil er parteiübergreifend agiert, in seinem Land für Aufregung….Und nun wirbt der Mann für Donald Trump und dessen umstrittenen Protektionismus-Kurs. In einem Interview im Figaro Magazine vom 16. März warnt er jedenfalls davor, den US-Präsidenten nur als Karikatur zu sehen, weiter hier

3 comments

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  2. CE___

    Es war abzusehen wann ein Franzose aufgrund des Trump’schen handelspolitischen Kurses gegenüber China versucht aufzuspringen und einem typisch französischen ideologischen Protektionismus und Merkantilismus das Wort zu reden.

    Bei solchen Aussagen über Freihandel kommt bei mir volle Ablehnung hervor.

    Freihandel wäre für “faule” Leute…ja eh’, genauso wie für manche Freiheit “Unfreiheit” ist.

    Dennoch liegt aber Trump meiner Einschätzung gegenüber China aber richtig:

    Einseitiger Freihandel “auf schiefer Ebene” mit einem dumpenden Staats-Merkantilisten wie China (lassen wir einmal die totalitär-Kommunistische Staatsverfassung beiseite), mit immer wachsenderen Ambitionen seinen Haupt-Handelspartner wo es nur irgendwie geht auf dem Weg zu räumen, mag zwar in der schönen Theorie immer noch gut sein, ist aber in der harten Realität abseits der Freihandels-Theorie nicht hinnehmbar, auch wenn dann das Smartphone oder die Unterhose im Wal-Mart ein paar Dollar mehr kosten.

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