“Epochenwechsel”: Über Grenzen und Begrenzungen

“….Die auch von Linken, insbesondere von den Grünen häufig vertretene Idee der Begrenztheit der Ressourcen, müsste eigentlich auch das stärkste ökologische Argument gegen die Masseneinwanderung sein, denn jeder Afrikaner, der Deutschland oder Westeuropa erreicht, verbraucht hier hundertmal mehr Energie als in seinem eigenen Land. Der sogenannte ökologische Fußabdruck potenziert sich hier in einer Größenordnung, die einmalig ist.” (weiter hier)

6 comments

  1. Thomas Holzer

    Da die Vernichtung der deutschen Nation (natürlich nicht nur dieser) ja erklärtes Ziel der versammelten Linken ist, kommt ihr der Zuzug und die Etablierung tribalistischer “Strukturen” im “eigenen” Land mehr als nur zugute

  2. Herbert Manninger

    @T.Holzer
    Kurz und bündig die Motivation der Linken erklärt. Das erspart bücherweises Rätselraten, was diese Typen, scheinbar logikbefreit, antreibt.

  3. astuga

    Die GrünInnen hatten ja anfangs auch das Motto “small is beautiful”.
    Bevor sie auf EU-Zentralismus und Größenwahn gesetzt haben.
    Was von der Migrationsfrage und Massenzuwanderung nicht zu trennen ist, da diese ganz oben auf der Agenda der EU steht (siehe ua. Aussagen des EU-Migrationskommissars).
    Sie waren ja auch mal für die Rechte von Frauen und Mädchen und für Säkularismus.
    Was sich mit dem Islam und der Sharia nun so überhaupt nicht vereinbaren lässt.

    Neben einer schon grundsätzlichen ideologischen Dummheit sind das, zumindest für die Fraktion der Hardcore-Linken, eben immer nur Begriffe und Konzepte gewesen die man instrumentalisieren konnte, um das eigentliche linke Endziel zu verfolgen.
    Das nach wie vor sozialistische Revolution und Zerstörung der westlichen kapitalistischen Systems bedeutet.

    Aber damit lockt man, außer einer kleinen radikalen Minderheit, kaum jemanden hinter dem Ofen hervor.
    Also tarnt man das seit jeher mit Freiheit der Kunst, Demokratie, Ökologie, Feminismus, Pazifismus, sozialen Fragen, Gender-Theorie und einem angeblichen Kampf gegen Rassismus, Islamophobie und Faschismus.
    Zumindest teilweise legitime Anliegen also, die man aber bloß benützt soweit sie der eigenen Sache dienen.
    Die Linken sind da sehr flexibel, und finden seit jeher immer Dumme die darauf reinfallen.
    Und dieses Gift hat sich heutzutage leider bis in die bürgerlichen Parteien hineingefressen.

    Das Spiel aber funktioniert schon seit der Russischen Revolution, und zum jeweils richtigen Zeitpunkt dreht man die Ziele teilweise um 180 Grad.
    So mündete etwa die Russische Avantgarde in der sozialistischen Kunst der Sowjetunion, und eine Mauer die mit Waffengewalt bewacht wurde um Menschen einzusperren verkaufte man als antifaschistischen Schutzwall (unter Beifall linker Künstler und sog. Intellektueller im Westen).
    Ein paramilitärischer linksextremer Mob kämpft für die Demokratie, und das isl. Kopftuch ist ein Zeichen der Befreiung der Frauen – George Orwell hätte seine Freude!
    Das gesagte auf den Punkt bringt dieses Bild – die laut Eigendarstellung erste feministische Regierung Schwedens zu Besuch im Iran:
    https://img2.picload.org/image/dapcrara/swedens-walk-of-shame-hi-red.jpg

  4. Falke

    @aneagle
    Marine le Pen hat sich bekanntlich geweigert, beim Treffen mit dem Großmufti des Libanon Schleier und Kopftuch zu tragen – und wurde nicht empfangen. Das ist halt der Unterschied zwischen Großmaul-Feministinnen, die bei jeder Gelegenheit sofort zur Unterwerfung bereit sind, und Frauen/Politikerinnen, die es nicht notwendig haben von “Gleichberechtigung” zu schwadronieren, diese aber tatsächlich (vor)leben.

  5. Johannes

    Ok es gibt Leute die wollen es so und haben die Macht im Staat, in Deutschland will und wollte es die Mehrheit.
    In Österreich hat ein Umdenken stattgefunden was sich in der Wahl zum Nationalrat gezeigt hat.
    In Ungarn war man von Anfang an überzeugt das man das deutsche Modell ablehnt.

    Jetzt könnte man sagen jeder soll nach seiner Vorstellung glücklich werden. Aber warum verdammt will man die Ungarn gegen ihren Willen so glücklich machen wie man es in Deutschland und Schweden scheinbar mit der Zuwanderung ist. Anders gefragt wenn man in Deutschland und Schweden doch nicht so glücklich ist mit der Zuwanderung warum will man Ungarn ebenso unglücklich machen.

    Wieder anders gefragt wenn es eine Frage der europäischen Werte war das man Menschen aufnimmt dann frage ich mich angesichts der unzähligen Terroranschläge, Messerstechereien, Vergewaltigungen, Bandenbildungen, eines explodierenden Drogenhandels und der wuchernden Bildung von Parallelgesellschaften, vom politischen Islam der gehörig Fahrt aufnimmt und von den Kosten für den Steuerzahler, welche Werte es rechtfertigen das man das alles in Kauf nimmt und seine Bürgern zumutet.

    Ich verstehe Orban und ich verstehe die Ungarn, ich bin oft in dem Land und ich sehe den Unterschied. Vielleicht ist es dieser Unterschied der die Welcomer bis aufs Blut reizt, den diese Fakten kann man nicht schlecht reden.
    Die Visegrader haben ihre Länder vor der einbrechenden Völkerwanderung bewahrt. zum Teil auch deswegen weil sie gar nicht, von den Sozialleistungen her, attraktiv genug waren zum Teil sicher auch weil sie es nicht wollten.
    Ich bin der Meinung Europa muss den Willen der Visegrader respektieren, wenn Deutschland zu viele Menschen aufnimmt so kann es sich nicht an anderen abputzen.
    Zu sagen wir haben den Ungarn ja hunderttausende 2015 abgenommen ist falsch diese Leute wären so oder so niemals in Ungarn geblieben, weil Ungarn niemals bereit war ihnen etwas zu bieten. Somit waren die Spielregeln klar und wurden wenn man so will angenommen.

  6. CE___

    Das Argument des “Ressourcenverbrauchs” SO vorgebracht sehe ich schon etwas skeptisch, und ja, auch etwas selbstgerecht.

    Wiewohl ich die anderen von Sieferle geäusserten Ansichten voll teile!

    Warum soll ich einem Afrikaner oder Araber per se den Lebensstandard absprechen den ich selber führe und weiter führen will ?

    Das diese Menschen diesen Lebensstandard aber bitt’schön in ihren eigenen Ländern und Kontinenten aufbauen und finanzieren sollen und in Europa und seinen von Hiesigen aufgebauten und bezahlten Sozialsystemen nichts verloren haben und bei illegalem Eindringen mit einem Tritt sofort wieder hinausbefördert gehören, steht auf einem anderen Blatt.

    Ich denke eine marktwirtschaftliche Ordnung mit einen ehrlichen Geldsystem (kein Fiat, kein Teilreserve) kann “unseren” Lebensstandard für alle ermöglichen ohne zerstörerischen Ressourcenverbrauch.

    Ja, natürlich, Rohstoffpreise werden sich bei mehr Nachfragern auf anderen (viel) höheren Weltmarktpreisen einpendeln.

    Schlecht? Nein, warum?

    Werden dann halt durch etwas besseres, effizienteres, effektiveres substituiert, vor allem wenn die Möglichkeit genommen ist, ineffiziente Strukturen und Vorgänge durch frischgedrucktes Geld immer weiter zu finanzieren, wie zb der Verbrennungsmotor in Fahrzeugen und Industrie, wo man dazu nötiges Erdöl durch immer wieder nachgedrucktes Geld weiter heranschaffen kann, und diese Papierlappen, oder heute besser zutreffend virtuelle Luftnummern auf Konten, auch als Tauschmittel akzeptiert werden.

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