Erfolgsbilanz

(C.O.) Fast jeder 5. Österreicher ist armutsgefährdet, 1.563.000 Menschen waren 2017 in Österreich armutsgefährdet, 343.000 waren wirklich arm, meldeten die Medien dieser Tage. Österreich wurde übrigens seit fast 50 Jahren nahezu ausschließlich von sozialdemokratischen Kanzlern regiert.

14 comments

  1. Lisa

    Waren die Österreicher während der Anschluss- oder in der Zwischenkriegszeit vielleicht wohlhabender? Nur so eine Frage.

  2. Wernervt

    Herr Ortner, Sie verstehen das völlig falsch: Würde nicht seit fast 50 Jahre der Kampf der Sozialisten gegen der menschenverachtenden Neoliberalismus geführt, dann wären die Zustände noch viel, viel schlimmer. Nur weil Menschen wie Sie – die sogar die Frechheit besitzen, dieser grauenvollen Ideologie auch noch ein Forum zu widmen – einer stärkeren Umverteilung (die soziale Gerechtigkeit ermöglichen würde) entgegentreten sind wir noch nicht in der Gesellschaft angelangt, in der Milch und Honig fließen.

    Und um das obligate Kommentar von CP gleich vorweg zu nehmen: In Wahrheit ist natürlich die ÖVP schuld!

  3. Christian Peter

    Bloß lautete der Koalitionspartner (mit einer einzigen Ausnahmen in den 70-er Jahren) immer ÖVP, die seit nunmehr 33 Jahren Unterbrechung die Republik in den Ruin regiert.

  4. Christian Peter

    In Deutschland gab es in den vergangenen 70 Jahren fast ausschließlich Kanzler der Christdemokraten, dort sieht es mit Armut noch schlechter aus, 2016 waren in Deutschland 19,7 % der Bevölkerung von Armut betroffen. Ist auch keine Wunder, denn die hochkorrupten Volksverräter CDU / ÖVP und SPD / SPÖ betreiben seit Jahrzehnten einen Ausverkauf der heimischen Interessen. Ausländische Konzerne hinterziehen in Österreich jedes Jahr ca. 14 Milliarden Euro Steuern, zum Vergleich : Die Gesamtausgaben für Sozialhilfe belaufen sich auf 1 Milliarde Euro.

    https://de.statista.com/themen/120/armut-in-deutschland

  5. kreuzberg4

    @ Wernervt
    D.h. manche sollen noch mehr arbeiten und beitragen, damit Schmarotzer wie Sie in Milch und Honig baden können?

  6. Christian Peter

    @kreuzberg4

    ‘Andere sollen mehr beitragen..?’

    Nicht mehr, sondern überhaupt irgendetwas beitragen. Ausländische Konzerne machen blendende Geschäfte in Österreich, bezahlen aber praktisch keine Steuern. 14 Milliarden Euro hinterziehen ausländische Konzerne in Österreich jedes Jahr an Steuern.

  7. Thomas Holzer

    Ich traue EU-Statistiken schon lange nicht mehr, und die angeführten Zahlen beruhen auf einer EU-Statistik.
    p.s.: Und nächstes Jahr wird sich die Zahl der “Armen” in Österreich noch einmal vergrößern, weil wieder viele Neubürger in der BMS landen werden 😉

  8. Rennziege

    27. APRIL 2018 – 10:43 — Wernervt
    Endlich ein Neuzugang in Christian Ortners Wohnzimmer, der Christian Peters hundertfach wiederholte Phrasen in den Papierkorb transportiert. Endlich! Zwar nicht meine Tasse Tee, aber entwicklungsfähg, sofern nicht ganz unbehirnt.
    P.S.: Hier spricht die Sprachpflegerin, Wernervt: “Kommentar” ist ein männliches Substantiv, also der Kommentar — da können S’ tschändern bis zum Jüngsten Gericht, wird nixxx nutzen. 🙂

  9. Tom Jericho

    @Christian Peter: Die Aussage “14 Milliarden Euro hinterziehen ausländische Konzerne…” ist natürlich verlogene Hetze. Die “ausländischen Konzerne” bezahlen genauso viel, wie sie bezahlen müssen und nicht einen Cent mehr (ich wette, Sie halten es bei Ihren eigenen Abgaben ebenso). So ein Verhalten nennt sich übrigens “gesetzeskonform”.

  10. Christian Peter

    @Tom Jericho

    Ausländische Konzerne zahlen solange keine Steuern, bis Sie nicht dazu gezwungen werden, Dabei ließe än sich durch entsprechende gesetzliche und andere Maßnahmen leicht Geld von steuervermeidenden Konzernen holen, wäre bloß der politische Wille vorhanden. Es ist doch völlig absurd, einheimischen Unternehmen einer durchschnittlichen Steuerlast von 53 % zu unterziehen, während ausländische Konzerne in Österreich Milliarden verdienen und dennoch praktisch keine Steuern bezahlen.

  11. cmh

    Tasächlich sind in ÖSterreich nichteinmal die Bettler aus Östeuropa und dem Maghreb armutsgefähret. Armutsgefährdet sind nur die kleinen Unternehmer denen die Krankenkasse einen KOnkursantrag stellt. Gerade heute habe ich wieder einen gut arbeitenden Professionisten auf diese Weise verloren.

    Armutsgefährdet ist genauso ein Wort wie alleinerziehende Mutter. Wer fragt, warum einer arm wäre, oder warum die Mutter ohne Gatten oder Eltern erziehen müsste ist ein Stinker

  12. Johannes

    Armut wird heute ganz anders definiert als noch vor zb. 30-40 Jahren. Soweit ich weiß wird die Armutsberechnung als Ergebnis der Abweichung vom mittleren Einkommen der Mehrheit ermittelt.
    Armut ist nicht gleich Armut. Wenn eine Familie den Vater verliert so kann echte finanzielle Armut entstehen.
    Wenn ein anarchistisch angehauchter Berufsstudent ebenfalls in diese Kategorie fällt so verfälscht er nach meiner Meinung diese Statistik.
    Arm ist man wenn man nicht die Möglichkeit hat zu arbeiten, dann verliert man, wenn es länger andauert, sein Selbstwertgefühl und kann wirklich in echte Armut rutschen wenn Verbindlichkeiten noch dazu kommen die man in seiner Zeit als gut Verdienender eingegangen ist.

    Arm ist man wenn man sich selbst nicht mehr helfen kann, das kann psychische und physische Gründe haben.
    Leider haben auch die schlauen “Armen“ entdeckt das man sich ganz leicht in eine der beiden Gründe begeben kann und niemand darf es anzweifeln, will er nicht zum herzlosen Unmenschen gestempelt werden.

    Wollen wir einen echten solidarischen Staat, der echte Armut nicht zulassen will, so müssen wir genau hinschauen und Sozialmissbrauch benennen als das was er ist, Diebstahl an den echten Bedürftigen.

    Was auch gesagt werden muss wer für unbegrenzte Zuwanderung ist kann auch das Problem Armut niemals lösen. Unbegrenzte Zuwanderung führt zwangsläufig zu Armut der Zuwanderer wenn die öffentliche Hand überfordert wird und Arbeit für derart Qualifizierte in diesem Ausmaß nicht vorhanden ist.

  13. Wernervt

    @kreuzberg4
    Ich dachte hier müsste man Ironie nicht extra kennzeichnen.

    @Rennziege
    Verzeihung! Ich werde in Zukunft größere Sorgfalt an den Tag legen.

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