Es lebe die Planwirtschaft!

EU-Staaten stimmen für Quote: 30 Prozent europäische Inhalte bei Netflix und Co. Mit dem Votum der EU-Staaten tritt nun die Richtlinie in Kraft, die 30 Prozent europäische Inhalte für TV-Sender und Streamingdienste vorschreibt. weiter hier

10 comments

  1. sokrates9

    “Strengere Jugendschutzrichtlinie” da assoziiere ich weitere Zensurmöglichkeiten!

  2. Mourawetz

    Die Schäfchen haben die Gelegenheit genutzt und sind dem betreuten Fernsehen entfleucht. Nun müssen sie wieder eingehegt werden. Willkommen in der DDR 2.0.

  3. Mike Schmidt

    Warum muss ich mit buntschlaendischen Produktionen mit dem Prädikat “besonders wertvoll” zwangsweise belästigen lassen? Es gibt einen guten Grund, warum ich um den Mist einen großen Bogen mache.

    Es wird wirklich Zeit, darüber nachzudenken, wie man wieder zum EWR finden kann. Weg mit dem unnützen Brüsseler Wasserkopf.

  4. fxs

    Und Portale wie Youtube, Facebook und Co will die EU auch in bekannten Form umbringen, indem die Portale für von Benutzern hochgeladene Inhalte verantwortlich gemacht werden.

  5. Gast*n

    Na toll, drei mal darf man raten, welcherlei pädagogischen Inhalts die meisten der europ. Produktionen sein werden.

  6. Nattl

    Na dann kommen endlich mehr afrikanische, türkische und afghanische Produktionen auf Netflix. Freue mich schon sehr!

  7. Falke

    Was die (zahlenden) Konsumenten sehen wollen, ist der EU natürlich egal: Hauptsache es werden die p.c., gutmenschlichen und erzieherisch wertvollen Inhalte gesendet. Und Zensur ist natürlich auch vorgesehen, weil sehr wichtig: es könnte ja sein, dass bestimmte Sendungen nicht ganz mit den Vorschriften ded EU-Migrationspaktes übereinstimmen.

  8. Triumph Cruiser

    Das ist ja nichts wirklich Neues. Ein Blick in Richtung Westen (Frankreich) offenbart, dass Frankreich schon seit Jahrzehnten diese Schiene fährt …

    siehe französischer Hörfunk:

    Im Jahr 1994 wurde in Frankreich eine allgemeine Quote für den Anteil der französischen Musikproduktionen an der tagsüber zwischen 6.30 Uhr und 22.30 Uhr insgesamt gesendeten Musik eingeführt. Seitdem müssen mindestens 60 % der Sendezeit mit Produktionen europäischer Künstler bestritten werden, außerdem 40 % der Sendezeit mit Produktionen von französischen Künstlern. Die Regel gilt nicht für Sender, die klassische Musik oder Programme für die in Frankreich lebenden ethnischen Minderheiten bringen. Die Förderung der französischen Interpreten ist Teil einer Politik, die unter dem Schlagwort der l’exception culturelle française auch auf das Fernsehen und auf das Kino erstreckt wurde (le décret TASCA vom 17. Januar 1990).

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6rfunk_in_Frankreich

  9. Rizzo C.

    Es reicht nicht, dem Programm eine Quote zu verpassen. Man muss dem Publikum die Quote reindrücken! Daher: stichprobenhafte Überprüfung, ob sich die Netflix-Kunden die Zwangsbestrahlung auch wirklich reingezogen haben. Wer nicht auf die Quote kommt, muss kommissionell vor der Glotze nachsitzen. Ohrenstöpsel und Sonnenbrille verboten!

  10. JR

    Die Folge wird ganz einfach sein, dass billige europäische Serien als Quotenfüller auf den Markt kommen werden.

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