Ethnische Säuberung, mitten in Frankreich

„…Wandschmierereien auf den Häusern von Juden ermahnen die Besitzer, „umgehend zu verschwinden“, wenn sie am Leben bleiben wollen. Anonyme Briefe mit scharfer Munition werden mit der Ankündigung, dass die nächste Kugel auf den Kopf des Empfängers abgefeuert wird, in die Briefkästen von Juden geworfen. Das Wort „Jude“ wird in grossen Buchstaben auf jüdische Geschäfte und Restaurants gemalt. Am dritten Jahrestag des Anschlags auf einen koscheren Supermarkt in Paris wurde ein weiteres Geschäft, in dem koschere Produkte verkauft werden, in Brand gesetzt und zerstört.“ (weiter hier)

14 comments

  1. Thomas Holzer

    Da hilft das ganze Gefasel des Herrn Macron nichts mehr; bez. des Video, ab 08.50, welche wunderschöne Perspektive!

  2. Der Realist

    Mich wundert, dass dafür noch nicht die FPÖ verantwortlich gemacht wird, oder irgendwelche Burschenschaften.

  3. sok

    Mich würde interessieren ob die IKG solche Artikel liest oder völlig damit ausgelastet ist bei rechtsradikalen Burschenschaften uralte Nazilieder aufzustöbern!

  4. Falke

    So ganz passt der deutsche Text (teilweise) nicht zu dem französischen. Da werden schlimme antisemitische Angriffe in Sarcelles beschrieben, während die stellvertretende Präsidentin der israelitischen Gemeinde in Frankreich über Sarcelles sagt (in der Zeitschrift „Le Point“): „Les soirs de shabbat, les gens se promènent en kippa, ils ne se cachent pas, ils n’ont pas peur. La peur n’existe pas ici“, also „Angst gibt es hier nicht“.

  5. Tom Jericho

    @Falke: Das sind keine antisemitischen Angriffe, die gibt’s bekanntlich nur von den FPÖ-Burschenschaftern!

  6. Thomas Holzer

    @sok 10.02h
    Der Falter hat diese „Liederbücher“ aufgestöbert, nicht die IKG

  7. Rennziege

    Danke für den Link, Herr Holzer.
    Dieser Exodus, nicht nur aus Frankreich, dem UK und Schweden, setzt allmählich auch aus deutschen Brennpunktstädten islamischer Präsenz (Berlin, Köln, Bremen) und gewissen Wiener Bezirken ein.
    Aber nicht wegen AfD oder FPÖ, sondern wegen … eh sch‘ wissen!

  8. sok

    Thomas Holzer14:46: Mir bekannt dass der Falter Experte in Liederbücheraufstöbern ist, doch es geht darum dass man sich (berechtigterweise) da wochenlang empört, während man von dem Druck der da in Frankreich schon wieder entsteht überhaupt nichts hört! „Wehret den Anfängen“ werden da die richtigen Prioritäten gesetzt??Der „Austausch“ jüdischer Mitbürger gegen neure Raketenwissenschaftler und Hirnchirurgen wird sicherlich von den Österreichern nicht goutiert!

  9. Rennziege

    5. MÄRZ 2018 – 15:15 — sok
    Jeder, der sich mit den Schriften Martin Luthers befasst, die bis zum heutigen Tage Basis der protestantischen Religionen sind, findet dort mehr (teilweise auch blutrünstige) antisemitische Parolen, als sie in längst vergessenen, vergilbten Heftchen irgendwelcher randständiger Burschenschaften auftauchen.
    Die waren als zeppelinhaft aufgeblasenes Wahlkampf-Thema möglicherweise hilfreich. Nüchtern betrachtet: warme Luft, nichts sonst.

  10. elfenzauberin

    Bedrückend ist, dass in den Systemmedien nichts darüber zu erfahren ist.

    Ich habe früher versucht, links mit derartigen Informationen im Standard und in der Presse zu posten. Die Postings wurden allesamt gelöscht.

    Es gibt also auch keine Ausrede, dass unsere Herren und Damen Journalisten keine Kenntnis davon hatten.

  11. Thomas Holzer

    @elfenzauberin
    bei der „Die Presse“ poste ich schon lange nicht mehr, beim Substandard wird, nach einigen Interventionen meinerseits, de facto nicht mehr „zens(ur)iert“ (alles unter „Thomas Holzer“ veröffentlicht, auch mit links)

  12. Tom Jericho

    @Mourawetz: Nix, denn in Frankreich tritt die FPÖ bei keiner Wahl an.

  13. aneagle

    Während Deutschland Frankreich und England sich ein totes Rennen liefern werden, wen schneller das Schicksal des Libanons ereilt, wird nur eine Ethnie sicher überleben. Die europäischen Juden, die entgegenkommenderweise rechtzeitig aus ihren absterbenden, teilnamslosen „Heimaten“ vertrieben wurden. Derzeit leben wir europäische Geschichte, eher die letzteren Kapiteln.

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