Ethnische Vielfalt, weniger Demokratie

“Je weniger verschiedene Ethnien in einem Land zusammenleben, desto grösser ist die Chance, dass es demokratisch regiert wird. Zu diesem Schluss kommt eine Studie. Sie zeigt auch auf, wie es zur Durchmischung kam.” (hier)

7 comments

  1. Lisa

    Ach… tatsächlich? Darum ist die Schweiz wohl so eine schlechte Demokratie und es gibt täglich Konflikte zwischen den Romands, den Tessinern, der Bündnern und den Deutschschschweizern? Dass sich Gleich und Gleich gern gesellen ist eine Binsenwahrheit und lässt sich auch in Blogs schön verfolgen… 😉 Die Unterschiede, die in einem Land zu politischen Konflikten führen, sind nicht ethnisch, sondern hängen – wie im Artikel erwähnt – auch mit dem „geogr. Breitengrad“ , der Geschichte und niedrigem BIP zusammen. Wer hätte das gedacht! Nun, diese Feldforscher sind schliesslich keine Vertreter exakter Wissenschaften… Bei aller Nachsicht; da wurden -zig Variablen ausgeblendet: Religion, Mentalität, Bildung, Sprache, soziale Ordnung /Hierarchien, Wertsysteme, interantionale Kontakte/Medien etc.etc.

  2. Astuga

    Ethnische vielfalt kann funktionieren. Aber nur unter zwei bedingungen. Einmal in einem großen staatsgebilde wo eine ethnie die absolute mehrheit stellt. Bspl. China. Oder kleinräumig wie in singapur. Bemerkenswert aber, autoritäre züge tragen beide modelle. Die schweiz kann man nicht wirklich als bspl. nehmen. Weil sie erstens ausnahme und nicht regel ist, und weil es ein extrem föderales system von letztlich nur zwei (räumlich getrennten) großen gruppen darstellt. Die sich noch dazu mehr kulturell als ethnisch definieren.

  3. Astuga

    Bereits Belgien und Spanien zeigen. Wie fragil solche Staaten selbst in westeuropa sind.

  4. Falke

    Die Balkankriege Ende des vorigen Jahrhunderts haben gezeigt, dass Staaten mit homogenen Ethnien nicht nur demokratischer sind, sondern dass dort auch Frieden herrscht: Erst seit Ex-Jugoslawien in seine ethnischen Bestandteile zerborsten ist, herrscht dort Frieden. Ein anderes Besipiel ist etwa die Tschechoslowkei, wo sich Tschechen und Slowaken bei der ersten Gelegenheit – ausnahmsweise friedlich – getrennt haben. Oder Myanmar: die ethnischen Rohingya wurden aus dem Land gedrängt. Daher sollte man die Vermischung verschiedener Ethnien unbedingt vermeiden. Das gilt unso mehr für gewaltsames Eindringen von Völkern aus völlig fremden Kulturkreisen .

  5. Rennziege

    7. MAI 2018 – 09:43 — Lisa
    Lieschen Müller, wie es leibt uns lebt. In der Schweiz ethnische Divergenzen zu orten ist sehr gewagt; Breitengrade, in der Schweiz eh ganz eng, spielen keine Rolle. Aber die gesamte Schweiz, auch wenn sie drei Sprachen spricht, ist kulturell und christlich-religiös homogen und solidarisch, schon seit Wilhelm Tell und dem Rütlischwur.
    Ich verstehe nicht, warum Sie sich stets darauf kaprizieren, fernab aller Realität das Goscherl zu wetzen. 🙂

  6. Mona Rieboldt

    Rennziege 17.40 Uhr
    Wie recht Sie haben. Da bin ich wieder ganz Ihrer Meinung.

  7. Wanderer

    Der Artikel war kürzlich bereits bei Klonovsky verlinkt. Vor Jahren haben schon ganz arge rechte Zeitungen darüber berichtet. Aber was sollen selbst Harvard- und Stanford -Autoren gegen die edlen Linken ausrichten. Würde man den Originalartikel ins Deutsche übersetzen, wäre er zudem nicht politisch korrekt. Zu oft kommt darin das Wort “racial” vor.

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