EU: Wettbewerb gerne, nur nicht bei Steuern

Es gehört zu den beliebtesten, von eingefleischten Etatisten aller Herren Länder ebenso unermüdlich, wie ohne jede plausible Begründung getrommelten Parolen, dass ein (Steuer-)Wettbewerb zwischen Staaten zwangsweise zu einem Abwärtswettlauf führt und somit „ruinös“ ist. Dass Wettbewerb eine ebenso zwingende Voraussetzung für eine funktionierende Marktwirtschaft darstellt wie Rechtssicherheit, Vertragsfreiheit und Arbeitsteilung wird ausgeblendet. Dass die Errichtung eines Fiskalkartells durch die Brüsseler Hochbürokratie, infolge des Wegfalls jeglichen Anreizes, Steuergelder sparsam einzusetzen, zwangsweise zu immer weiter zunehmenden fiskalischen Begehrlichkeiten und zu einer durch nichts zu begrenzenden Machtkonzentration in der Hand einer selbsternannten Politelite führt, wird diskret verschwiegen. (hier)

3 comments

  1. Thomas Holzer

    “…..wie Rechtssicherheit, Vertragsfreiheit und Arbeitsteilung”

    Welche Rechtssicherheit?
    Welche Vertragsfreiheit?
    Welche Arbeitsteilung?

  2. bill47

    Soweit kommt’s noch, dass sich Politiker selbst an die von ihnen dekretierten Gesetze halten sollen!

  3. aneagle

    “blanker Irrsinn auf allerhöchstem Niveau”
    noch nie wurde die EU kürzer und treffender beschrieben. Glücklicherweise braucht die EU keine Widersacher, sie erledigt sich selbst. Juncker und Moscovici sollten ihre Ämter auf Lebenszeit erhalten, das würde die Scharade deutlich verkürzen.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .