EU will neues Iran-Abkommen – Milliardenhilfen im Gespräch

Denkbar wären künftig im Zuge eines neuen Abkommens mit dem Iran auch Milliarden-Finanzhilfen für den islamischen Staat nach dem Vorbild der Türkei, heißt es aus der EU.“ hier

12 comments

  1. Der Bockerer

    Immer wieder erstaunlich, wie schnell MIlliarden bereit stehen für bestimmte Zwecke, während andernorts darüber geklagt wird, dass kein Geld für Bildung etc. da ist.

    Kürzlich erzählte mir ein Bekannter, der in D Wohnungen vermietet, dass er jetzt sogenannte Flüchtlinge als Mieter hat. Für ihn eine win-win-Situation: die öffentliche Hand zahlt die Miete, die höher ist als er sie auf dem freien Markt erzielen könnte, UND die öffentliche Hand zahlt auch, wenn wieder mal ein Mieter verschwunden ist, also bei temporärem Leerstand. Ein gutes Geschäft, nicht wahr? Zumindest für manche Beteiligte…

  2. Thomas Holzer

    @Der Bockerer
    Sprich: Die „Mietpreisbremse“ gilt nur für die Biodeutschen und jene, welche schon länger im Lande sind 😉

  3. sokrates9

    Warum muss die EU Weltpolitik spielen, wozu sie ohnehin total unfähig ist? Beim Wirtschaftsprojekt „neue Seidenstrasse“ welches, 65 Staaten mit mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung miteinander verbindet, und rund 30 Prozent der Weltwirtschaft und einen Bedarf an Infrastrukturinvestitionen von fünf Billionen US-Dollar involviert ist, das weitaus umfangreichste Wirtschaftsaufbauprogramm der Welt, da spielt die EU nicht mit!

  4. astuga

    @Christian Peter
    Zweifelhaft, dass es besser ist, sich die Außenpolitik vom Iran oder Russland „diktieren“ zu lassen.

    Noch gar nicht so lange her, da hat der Iran der EU mit dem Bau weitreichender Raketen gedroht.
    Da setze ich doch lieber auf Trump, jedenfalls was den Iran betrifft.

  5. Falke

    Klar, die Milliarden liegen ja überall sinnlos herum, da können wir locker ein paar davon dem Iran in den A…, pardon, Rachen stecken. Er braucht ja mehr Geld für die Hamas und die Hisbollah; und natürlich für die Entwicklung der eigenen A-Bombe. Es besteht nur die Gefahr, dass da Israel nicht mitspielt und die Ergebnisse dieser Milliardenhilfe in Schutt und Asche legt.

  6. Rupert Wenger

    Das erinnert mich an die alte Geschichte aus Bosnien während der K.u.K.-Monarchie: Als sich in einem heißen Sommer des ausgehenden 19.Jh. in Bosnien die Sandvipern stark vermehrten und zur Gefahr für die Bewohner wurden, setzte die österreichisch-ungarische Verwaltung für jede tot vorgelegte Schlange eine stattliche Summe als Belohnung aus. Die Aktion war von Erfolg gekrönt: Die Bauern gingen von der anstrengenden Feldarbeit auf die gemütliche und einträgliche Aufzucht von Schlangen und deren Verkauf an die Verwaltung über. Bin gespannt, wie viele Staaten im Nahen Osten diese Idee aufgreifen und sich jetzt mit einigen Uran-Zentrifugen und dem Aufmotzen alter russischer Kurzstreckenraketen an den Geldtopf der EU hängen werden. Für die Wahrheit der bosnischen Geschichte kann ich zwar nicht bürgen, für die Verbreitung der Idee im Nahen Osten jedoch mit einiger Sicherheit.

  7. Christian Peter

    @astuga

    Der Iran diktiert niemandem etwas, bei dieser Angelegenheit geht es lediglich um die Interessen Israels, das ist aber nicht unser Problem.

  8. astuga

    @Christian Peter
    Na genau, aber sicher doch…
    Google: „Iran druck auf eu“

  9. Christian Peter

    @astuga

    Atommächte haben in Sachen Abrüstung niemanden zu bevormunden. Solange Länder wie die USA oder Israel ihre Atomwaffen nicht vernichten, haben alle Länder der Erde das Recht, über Atomwaffen zu verfügen.

  10. astuga

    @Christian Peter
    Alle haben das Recht darauf…
    Wo ist denn ein derartiger Rechtsanspruch auf Atomwaffen festgeschrieben?

    Tatsache ist hingegen, dass mehrere Länder auf die Entwicklung von Atomwaffen verzichtet haben.
    Südafrika etwa.
    Tatsache ist, dass jede moderne Industrienation das Know How hätte Atomwaffen zu bauen, aber auch diese Länder verzichten alle darauf.

    Hingegen wussten Länder wie Nordkorea und Pakistan lange Zeit nichts besseres, als diese Technologie jedem der bereit ist zu zahlen nachzuwerfen (etwas das sie von Israel, Frankreich, Großbritannien und den USA unterscheidet, von China und Russland schon etwas weniger).

    Nur durch politischen, ökonomischen und wohl auch militärischen Druck wird diese Proliferation verhindert.
    Den Israelis etwa verdanken wir es, dass Syrien sein nordkoreanisches Atomkraftwerk nicht fertig bauen konnte.
    Zum Glück, angesichts des Bürgerkrieges und deren Verbindungen zu Hisbollah und Hamas.

    Dieses blöde Geschwätz von wegen, alle haben das Recht auf Atomwaffen ist schlicht unerträglich.
    Vieles was sich der Westen bieten lässt ist leider auch darin begründet, dass man Länder wie Saudi Arabien oder die Türkei vom Bau von Atomwaffen abhalten möchte.
    Das alles ist schlimm genug, man muss nicht auch noch aus Dummheit schlimmeres heraufbeschwören.
    Wie schmutzige Bomben oder Atomkriege.

  11. Christian Peter

    @Astuga

    Ist doch pervers, dass Atommächte weiter aufrüsten und neue Atomwaffen entwickeln, während alles unternommen wird, um kernwaffenfreie Länder an der Aufrüstung zu hindern. Der Atomwaffensperrvertrag ist ein Witz, da er Länder privilegiert, die bereits über Atomwaffen verfügen. Wir tatsächlich Abrüstung angestrebt, müssen selbstverständlich auch die Atommächte ihre Atomwaffen vernichten.

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