Euro: Die verlorene Dekade

“…Die Eurorettung wird immer teurer. Im Süden bezahlen die Bürgerinnen und Bürger ihn heute schon durch eine brutale Anpassung ihrer Sozialsysteme. Denen im Norden wird die Rechnung bald in Form erst des schleichenden Verlusts ihrer Wettbewerbsfähigkeit und dann ihres Wohlstandes präsentiert.Die gesamte Eurozone steht nicht nur vor einem konjunkturellen Tief. Sie steht am Anfang einer verlorenen Dekade….” (Hans-Olaf Henkel)

2 comments

  1. FDominicus

    Die Bürger und Bürgerinnen haben auch bei dem Reich ohne Arbeit mitgemacht. Oder wie sonst kann es zu solchen Baumbooms kommen. Und es wäre wenigstens erwähnenswert, daß die Gehaltssteigerungen bei den Unproduktiven ebenfalls mit dazu beitrugen. Dazu noch das Aufblähen eines Staatsapparates. Nun wie von Miss von fesstellte. Eine Kreditexpansion beendet man oder Sie “beendet” einen. Die “brutale” Anpassung ist nicht brutal sondern einfach nur notwendig. Man kann niemals mehr verbrauchen als man hat. Und er vorgezogene Konsum durch Schulden muß irgendwann produziert werden oder verfällt einfach.

    Herr Henkel möchte den Kuchen essen und bleich noch haben. Das geht nicht. Wohlstand entsteht nicht durch überheizten Konsum sondern eben Konsumverzicht . Wer alles verbraucht was er hat kann nicht wohlhabender werden. Nur wer weniger verbraucht als er selber schafft, trägt zum Wohlstand bei und die Sozialsystem sind keine Sparsysteme sondern Systeme die Umverteilen. Was ja nur heißt irgendjemanden der etwas hat wird etwas genommen um es politisch korrekt zu verteilen.

    Die Ausdehnung auch der Sozialssysteme gegen jedwege wirtschaftliche Vernunft sind mit ein Grund für den Niedergang. Die Bürokraten versprachen mehr als Sie hatten (und finanzierten das eben auf Pump) Nun fällt dieses Kartenhaus eben in sich zusammen.

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