Europa: Dezentralität als Schlüssel zum Erfolg

“Europa gilt historisch gesehen nicht zu Unrecht als Wiege des Liberalismus. Nirgendwo wurde der Liberalismus so weitgehend erforscht wie auf diesem Kontinent. Auch in der Umsetzung ging Europa relativ weit. Es setzte sich die Überzeugung durch, dass Menschen gleichermaßen über individuelle Abwehrrechte verfügen sollen – unabhängig ihrer Hautfarbe, ihrer Ethnie, ihres Standes, ihres Geschlechts und weiterer Unterscheidungsmerkmale. Quelle dieser Überzeugung ist die Einsicht, dass Menschen im Unterschied zu Pflanzen und Tieren vernunftbegabte Wesen mit einem freien Willen sind. Entsprechend gilt es, sie in ihrer Würde zu schützen. ..” (hier)

10 comments

  1. CE___

    Sehr guter Artikel dem ich in allen Punkten zustimmen kann.

    “Die potenzielle Abwanderung von Produktivkräften und Steuerzahlern hat oftmals eine disziplinierende Wirkung auf die politischen Eliten, weil ihrem natürlichen Machtausweitungstrieb mittels stärkerer Besteuerung dadurch Grenzen gesetzt werden.”

    Mal sehen inwieweit dies in Zukunft dem Flüchtling mit etwas Vermögen etwas nützen wird und er hier durch Abwanderung überhaupt noch displizinierende Aktionen setzen kann.

    Denn die gefrässigen Steuersklavenhalter-Staaten, allesamt bankrott, allen voran die EU, sind ja in diesen Jahren fleissig dabei über ihre Steuersklaven-Kartell-Organisation OECD weltweit die Vermögenssituationen ihrer Steuersklaven zu erfassen und auszutauschen.

    Grade noch dass man “seinen” Steuersklaven nicht noch, mit Verlaub, amtsärztlich in den Dünndarm hineinkriecht ob nicht dort auch noch ein eventuell noch zu besteuernder Krümel verborgen ist.

    Natürlich das alles unter dem Mäntelchen “Bekämpfung Terrorismus”, “Geldwäsche”, und den ganzen Schmafu, den denke ich sowieso niemand mehr wirklich glaubt, ausser der Nomenklatura und deren Propagandaorganen, aka Journalisten. Dies genauso “wahr” wie das die Fremden, die illegal nach Europa strömen, allesamt Goldstücke, Facharbeiter und Flüchtlinge sind.

    Der wahre Grund ist dass man seine Steuersklaven wie Schäfchen schon zusammentreibt, um dann alle in baldiger Zukunft abzu”zypern” dass das Blut spritzt.

    Schwere Zeiten also für liberal denkende Menschen und auch den letzten aufrechten Staaten die bei diesem Steuersklaventreiben nicht mittun.

  2. Thomas Holzer

    Das Problem ist halt nur, daß all die gewählten und auch nicht gewählten Politiker all diese Wahrheiten verwerfen und wissentlich und willentlich genau das Gegenteil “unternehmen”; natürlich ohne auf irgendeinen Widerstand zu stoßen

  3. Lisa

    Sicher hat der relativ schwach entwickelte Sinn der Schweizer für “Grossreiche” und ein wohl angeborenes Misstrauen, die Eigenmacht an Politiker oder andere Verteter abzugeben, zu dieser Art überschaubarer und relativ liberaler Staatsform geführt. Andererseits ist es ein Unterschied, ob man -zig Millionen regieren muss oder bloss acht, und dies bei 26 eigenbrötlerischen Kantonen! Insofern kann die CH kein Modell für die EU sein, höchstens für eine zukünftige (?) Regionalisierung. Das in einem der vielen, im europäischen Vergleich eher kleineren, Kriege von den Franzosen eroberte Herzogtum Mailand war den Eidgenossen so egal, dass sie sich zurückzogen – einzig das Tessin war ihnen wichtig (Gotthardtransit, Zölle) und die Abfindung von einer Million Kronen. Zudem bestanden die Heere aus Söldnern verschiedener Gegenden und sog. “nationale Interessen” waren denen unbekannt – Hauptsache, der Sold stimmte (point d’argent, point de Suisses) . Wer immer Grossreiche, womöglich Weltherrschaft, als Ideal ansieht, muss sich damit abfinden, dass ein riesiger Verwaltungsapparat dazu notwendig ist und dem einzelnen Bürger nur wenige Freiheiten zugestanden werden dürfen. Kein Grossreich kann liberal sein, nicht einmal die USA, die Freiheit ist auch dort eher ein Wort als gelebte Freiheit, die schliesslich reife, selbstverantwortliche Individuen verlangt und nicht infantile Mitglieder, die gerne regiert und gepampert werden wollen und die eigene Macht und Einflussnahme vertrauensselig einem Präsidenten überlassen und nichts weiter als “Brot und Spiele” verlangen. (PS. Zumindest das verspricht Deutschlands “Mutti” ehrlicherweise nicht… sondern:”da müssen wir durch”)

  4. Selbstdenker

    @CE___:
    Das was Sie hier sehr treffend beschreiben, ist jene Strategie der Sozis, die von 2001 bis 2016 massiv auf dem Vormarsch war. Mit Hillary Clinton in den USA und Angela Merkel als Kaiserin von Europa wäre es beinahe so weit gekommen.

    Dieser Putsch in Zeitlupe gegen die politische Macht freier Bürger, die Totalversklavung der produktiv Erwerbstätigen sowie die Plünderung und Zerstörung der westlichen Zivilisation war extrem gut vorbereitet und mit den Medien abgestimmt.

    Das es schließlich doch noch anders kam, haben wir couragierten Rebellen zu verdanken, die sich von Machtkartellen nicht korrumpieren ließen und ihr Ding against all odds durchgezogen haben.

    Entwarnung kann man noch lange nicht geben, aber jene Zeiten in der sich die bunt angemalte totalitäre Pest ohne nennenswerte Gegenwehr bis in die hintersten Täler ausbreiten konnte, sind definitiv vorbei.

    Die Regierung in Deutschland besteht aus drei Wankenden, die sich gegenseitig stützen. In UK wird die enttäuschende Theresa May durch den genialen Jacob Rees-Mogg abgelöst werden. Die Visegrad-Staaten werden ihre wiedergewonnene Freiheit weiterhin nicht verkaufen und nach den Wahlen in Italien wird eine weitere Säule vom linken EU-Kalifat einstürzen.

  5. Thomas Holzer

    “türkischstämmige Kurden, türkischstämmige Türken” Worte der Frau Merkel.
    Sie beweist immer öfter, daß sie außer Sprechblasen und dummdreisten Worthülsen mehr als nur wenig von sich geben kann

  6. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Ich muß eingestehen, daß ich als deklarierter Anglophiler noch nie etwas von diesem Mann gehört, noch gelesen habe: aber das, was ich jetzt kurz in Erfahrung bringen konnte, lässt mich hoffen, daß er May eher gestern als morgen ablöst 😉

  7. Thomas Holzer

    “Ich pflege eine sachliche, klare Sprache” Aussage von Frau Merkel.
    Leider hat niemand gelacht! 😀 Ich schon 😉

  8. Johannes

    Hätte man die Visegrader in die Knie gezwungen so hätte man das Projekt der allmächtigen Brüsseler Zentralregierung in der Tasche gehabt.
    Die Visegrader haben mehr für die Freiheit Europas geleistet als die meisten im Moment zu begreifen im Stande sind.
    Gerade viele sogenannte Intellektuelle legen eine erstaunliche Hörigkeit gegenüber Brüsseler Machtbestrebungen an den Tag.
    Man braucht halt mehr als einen Uni-Abschluss um zu begreifen das Heimatliebe und Weltoffenheit keine Gegensätze sind, sondern einander bedingen wenn man Bestand haben will. Der Uniformitäts-Glaube ist meiner Meinung nach Zeichen eines geringen Selbstwertgefühles mit großen Minderwertigkeitskomplexen.
    Weil man selber nicht mehr fähig ist sein Land zu lieben vergönnt man es denn anderen auch nicht und verurteilt sie als nationalistische Egoisten.
    Die Schweiz lebt uns jeden Tag vor wie Heimatliebe und Weltoffenheit wunderbar zusammenpassen und noch dazu maximalen wirtschaftlichen Erfolg bringen.
    Dazu braucht es aber neben reifen Bürgern auch verantwortungsvolle Journalisten, ich glaube in der Schweiz sind Journalisten neugierige Frager und Nachfrager, während ich das Gefühl habe bei uns werden nur in feste Ideologien gepresste Meinungen immer und immer wieder abgeleiert.

  9. CE___

    @ Selbstdenker

    Ja, danke, da kann ich die Blumen nur wieder rückreichen. Ich lese Ihre Kommentare immer sehr gerne, sehr erhellend mit Informationen die ich nicht kannte, und zeichnen die Situation so wie ich sie grosso modo auch sehe.

    Zu Ihrem letzten Absatz: Ja, da kann ich auch nur das beste hoffen.

    Es schmerzt wirklich anzusehen wie das UK unter May in den letzten ein-einhalb Jahren das Moment der Überraschung und Initiative verschludert hat und sich EU’s Bonzen sammeln konnten.

    Ein Rees-Mogg nützt die Brüche innerhalb der Rest-EU zumindest einmal schon verbal aus welche die Bonzen in Brüssel durch ihr permanentes Bullying gegenüber den Visegrad-Staaten ja erst verursachen.

    Und wenn die EU auf den britischen Inseln Spaltungsarbeit betreibt (Schottland, Irland vs. England, Wales), warum soll es umgekehrt nicht auch gehen.

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