Europa vor der Entscheidung

„Europäer sind bereit, aus Rücksicht auf Muslime nicht nur das Prinzip der Laïcité als Grundlage einer säkularen Gesellschaft, sondern auch die Citoyenneté als Bürger-Bestimmung des Menschen zu verwässern…“ (hier)

22 comments

  1. Falke

    Der Islam ist keine Religion, sondern eine Gesellschaftsform und Ideologie, die sich hinter dem Begriff „Religion“ versteckt. Per definitionem kann es im Islam keine Trennung von Staat und Religion geben, die Sharia ist für jeden gläubigen Muslim verpflichtend und nicht verhandelbar. Daher können auch keine Muslime „integriert“ und der Islam nicht als normale Religion anerkannt werden; die einzige Möglichkeit – die allerdngs schon längst versäumt wurde – ist, den Islam bei uns zu verbieten, genauso wie den Nationalsozialismus und andere diktatorische und antidemokratische Staatsformen..

  2. humanist

    AMICO PECTUS. HOSTI FRONTEM! (dem freund das herz, dem feind die stirn!)
    …klingt unmodern und bös‘, ist aber alles andere als dumm.

  3. Thomas Holzer

    Das wird aber schwierig, mit diesen geschichts- und rückgratlosen Politikern, quer durch Europa

  4. Lisa

    @Falke, Richtig. Darum nützt auch eine Erklärung des muslimischen Zentralrats, Antisemitismus sei Sünde, nix. Das Tragen der Kippa ist ab und zu auch eine bewusste Provokation, das muss auch gesagt werden. Zudem kann, wenn nicht gerade der Davidsstern drauf gestickt ist, ein antijüdischer Fanatiker gar nicht unters chiden, ob es sich tatsächlich um eine Kippa handelt und nicht vielmehr um die traditionell, der Kippa oft zum VErwechseln ähnlichen Kopfbedeckung älterer Männer in gewissen balkanischen/muslimischen u.a. Kulturen

  5. Thomas Holzer

    @Lisa
    „Das Tragen der Kippa ist ab und zu auch eine bewusste Provokation, das muss auch gesagt werden“

    Das tut nichts zur Sache! Es wird immer irgendjemanden geben, der sich durch irgendetwas, Kopftuch, Kippa, Kreuz, Turban, was auch immer, you name it, provoziert fühlt.
    Das berechtigt aber niemanden, dagegen vorzugehen, weder verbal, noch -geschweige- mit Gewalt.
    Leider haben „unsere“ ziemlich dummen Politiker durch die beschlossenen Antidiskriminierungsgesetze genau diesem „sich beleidigt, sich provoziert fühlen“, mehr als nur Vorschub geleistet.

  6. Lisa

    @Thomas Holzer: ich spreche aus Erfahrung mit Jugendlichen. Die einzige Reaktion auf Provokation wäre Nichtbeachtung. Da sich die Jungs aber unbdêdingt peügeln wollen (Kräftemessen oder Machtgerangel genannt), tut es sehr wohl etwas zur Sache, ob das Tragen der Kippa oder eines Kreuzes oder Kopftuchs aus religiösen Gründen getragen oder als Provokationsmittel missbraucht wird. Die erste REaktion der Schweizer Kinder auf Provokationen von eingewanderten Balkanjungen war : Wenn die „Ich f.. deine Mutter/Schwester etc.“ von sich gaben, guckten die Buben bloss naserümpfend und kopfschüttelnd auf die Möchtegern-Provolateure und sagten allenfalls: „Hä? spinnst du oder was?“ Erst seit einigen Jahren wird das als Aufforderung zum Kampf interpretiert.

  7. Thomas Holzer

    @Lisa
    Und wie wollen Sie feststellen, wer was warum trägt? Vor außer Haus gehen schnell von der Polizei befragt werden, oder via app staatlichen Glaubenstest absolvieren?!
    Mit Verlaub, das Ganze wird mir zu lächerlich. Wenn jemand nicht mal das mehr aushält, dann soll er dorthin gehen, woher er kam.
    Und mit 19. 20 sollte man kein Halbstarker mehr sein, sondern wohl schon eher erwachsen.
    Aber natürlich: Die Politik hat ja die letzten Jahrzehnte alles unternommen, Menschen möglichst lange als unbedarft, nicht in der Lage selbst zu entscheiden, am Gängelband des Staates hängend, zu „erziehen“

  8. Lisa

    @Thomas Holzer: die 68er waren auch mehr gegen 30 als gegen 15. Reife hat nciht immer meit dem Alter zu tun, es gibt so manche, die zwar an Jahren alt aber betr. Reife zwischen zwei und sieben oder allerhöchstens bei dreizehn stehengeblieben sind. Wenn ich mir Fotos meiner Gross- un Urgrosseltern ansehe: die waren mit 20, 25 junge Eltern, während die heutigen narzisstisch-hedonistischen „Erwachsenen“ oft bis Mitte 40 an Staats- oder Elterngerldern und Smartphones nuckeln. Ich wüsste schon, wie man dem in der Erziehung und Schulung entgegenwirken könnte, aber das ist unpopulär…

  9. astuga

    Im Endeffekt sind das die gleichen linken A-löcher die bereitwillig vor einer Generation an der Grenze des Ostblocks auf vor dem Sozialismus fliehende Menschen geschossen hätten.

  10. astuga

    @Gerald Steinbach
    Ein Glück für die Muslime, dass weder der Inhalt des Quran, Hasspredigten der Imame, Hetze von Islam-Funktionären noch Übergriffe von sog. Rechtgläubigen erfasst werden.

    Denn eine Dokumentations- und Beratungsstelle für Ungläubigenfeindlichkeit und muslimischen Rassismus existiert ja nicht.

  11. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer
    Würde mich auch interessieren, seltsam das es von den Standardpostern keinen aufgefallen ist, anscheinend sind sie mit ihren Versuchen den Islam doch noch gutschreiben zu wollen, sehr beschäftigt, der Verweis auf die böse Bibel und der rechte Antisemitismus sind bezeichnend, obwohl dies gar nicht zur Debatte stand

  12. astuga

    @Thomas Holzer, 15:18

    Zum Glück weiß man im Islam auch darauf eine Antwort.
    Jeder gilt als Feind und Aggressor der sich dreimal der Aufforderung Muslim zu werden widersetzt, und jeder der die „natürliche Ausbreitung des Islam behindert“.
    Denn „der Koran schreibt vor, dass man die Menschen durch Vernunft und Rede überzeugen soll. Wenn die Heiden dies aber verhindern wollen, dann erlaubt der Koran, auch gegen sie zu kämpfen.“

    Letzteres war sogar die wörtliche Aussage von Ali Bardakoğlu, isl. Rechtsgelehrter und damals Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten (Diyanet) in der Türkei in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“.
    Einige Jahre später trat er dann zurück.
    Nicht deshalb, sondern weil er angeblich Erdogan zu liberal war…

  13. Rennziege

    Wie der aufrechte und gescheite Bassam Tibi (rund um die Uhr von Bodyguards bewacht) schreibt: Der Zug nach Mekka ist abgefahren, die europäische Nomenklatura schon halb bekehrt, die von islamischen Staaten grandios finanzierten Unterwanderungs-Institute sickern in Schulen, Unis und Gesellschaft ein.
    Das ist kein Wahnsinn, sondern strategische Methode.Und das Abendland begegnet dieser systematischen Unterwanderung mit schleichender Unterwerfung.
    Sobald die eingewanderten (und stetig nachfolgenden) Orientalen dank der wie Konfetti verteilten Staatsbürgerschaften wählen dürfen und alle möglichen Parlamente zieren, ist Schluss mit lustig. Dann heißt’s Arabisch lernen, denn nur so ist der Prophet in all seiner Weisheit zu begreifen. Dann richtet sogar die AUA tägliche Flüge nach Medina und Mekka ein.
    Wo, welch Gnade, der gemütlich-biedere Scheuklappen-Europäer endlich auf andächtiger Hintern- und Augenhöhe den Politikern, TV- und Tintenstrolchen begegnen wird, die ihm den Islam als Staatsreligion eingebrockt haben: Aber er wollte es halt partout nicht wahrhaben. Allahu akhbar!

    Lamentieren hilft nixxx, auch wenn es g’scheit und prophylaktisch ist. Der Patienten sind viele, der Ärzte aber wenige; ihre Diagnosen werden nicht nur in den Wind geschlagen, sondern verteufelt: als was, wissen wir eh.

  14. Johannes

    Die europäischen linken Parteien sind wie Kutscher denen die Pferde durchgehen, sie sitzen am Bock haben die Zügel in der Hand aber das Geschehen nicht mehr im Griff.
    Wenn man so will haben sie die guten braven Noriker ausgetauscht gegen feurige Araber und jetzt bemerken sie immer öfter das ihnen die Kontrolle entgleitet. Zu stolz um es zuzugeben müssen sie vom Kutschbock durch den Wähler vertrieben werden auf das wieder Leute in die Verantwortung kommen die die Zügel nicht schleifen lassen.

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