8 comments

  1. Christian Peter

    Fluchtursachen bekämpfen wäre das Gebot der Stunde, es ist das absurde Asylrecht, dass Menschen dazu treibt, ihr Leben zu riskieren, um in Europa einen Asylantrag zu stellen : Man müsste der illegalen Einwanderung durch Reformierung des Asylrechts die Geschäftsgrundlage entziehen.

  2. Falke

    Der Autor hat schon recht: Die Bekämpfung der Fluchtursachen isrt eine Illusion Dabei handelt es sich nicht nur um die demographische Entwicklung in Afrika; dazu kommen Korruption (die Milliarden an Entwicklungshilfe landen meist in den Taschen der Diktatoren bzw. für Waffenkäufe), Kämpfe zwischen den diversen Ethnien bzw. gegenseitige Unterdrückung (nur ein Beispiel von vielen: Tutsi und Hutu), Religionskriege (überall wo es Moslems in größerer Zahl gibt), Kriege und Terrorismus (Syrien, Irak, Afghanistan – den Terrorismus kann die EU ja nicht einmal auf eigenem Territorium verhindern) usw. – das alles kann die EU weder beeinflussen noch verhindern. Daher bleibt als einzige Lösung: Außengrenzen dicht, Verwirklichung der “Festung Europa”, Beschränkung des Asylrechtes auf den genauen Text der Genfer Konvention.

  3. Daniel B.

    Wenn jemand sagt “Europa müsse doch Afrika helfen und mehr tun” ist hochmütig und größenwahnsinnig!
    Weil er damit eigentlich meint, 1,2 Milliarden Menschen in Afrika sind nicht in der Lage sich selbst zu helfen, oder zu blöd dafür es irgend wann hinzubekommen.

  4. Christian Peter

    In Wirklichkeit werden die Flüchtlingsströme in Zukunft stark zunehmen, weil afrikanische und andere Entwicklungsländer wirtschaftlich aufholen und sich weit mehr Menschen als bisher die illegale Einwanderung nach Europa leisten werden können. Will man dieser Entwicklung Einhalt gebieten, muss das Asylrecht auf völlig neue Füße gestellt werden, damit es sich nicht mehr lohnt, sein Leben zu riskieren, um in Europa einen Asylantrag zu stellen.

  5. fxs

    Natürlich sind die Fluchtursachen zu bekämpfen:
    1. der Zugang jedes Eingewanderten zu den lokalen Sozialleistungen. €800.- sind in Zentralafrika, wo schon wegen € 5.- gemordet wird ein Vermögen. Der Migrant käme sich blöd vor, ginge er nicht dorthin wo ihm monatlich dieses Vermögen einfach so ausbezahlt wird.
    2. das lokale Regierungssystem, welches nicht willens ist, die Infrastruktur im Lande auszubauen und “Entwicklungshilfegelder” als Privateinkommen der Mitglieder der Führungsschicht betrachtet. Wilhelm Fucks wies schon 1965 in seinem Werk “Formeln zur Macht” darauf hin, dass aus historischen Beobachtungen ersichtlibech, der Geburtenüberschuss mit Beginn einer Industrialisierungsphase wegen der steigenden Lebenserwartung ansteigt, ab Mitte der Industrialisierungsphase aber wieder fällt. Bevölkerungsentwicklung hat also was mit Wirtschaftentwicklung zu tun. Will man die Fluchtursache “Überbevölkerung” bekämpfen, kann man die lokalen Regierungen nicht weiter gewähren lassen ihre Länder zu ruinieren. Etwaige Hilfsgelder sind an klare Vorgaben zu binden.

  6. astuga

    @fxs
    Ohnehin bringt uns hier und heute der “Kampf” gegen die dortige Überbevölkerung gar nichts.
    Denn die Menschen sind ja bereits geboren und die nächsten Generationen mit noch mehr Menschen stehen auch bereits in den Startlöchern.

    Eine (optimistisch gesehen) zeitliche Perspektive von vielleicht 50 – 100 Jahren um den Geburtenüberschuss zu ändern bewirkt also nichts – noch dazu wenn wir das anderen Kulturen aufdrängen, die uns im Westen oftmals kritisch sehen oder sogar verachten.
    Man sollte überhaupt mal hinterfragen, ob die propagierte Ansicht die Zahl der Geburten wäre nur an Faktoren wie Wohlstand und Bildung gebunden überhaupt korrekt ist.
    Die 1-2 Kind-Familie war auch in Europa ein reines Mittelschichtphänomen von wenigen Jahrzehnten Dauer seit der Nachkriegszeit, wo beide Elternteile berufstätig waren (berufstätig sein mussten, um sich das bißchen westlichen Wohlstand zu sichern!).
    Aber auch bei uns haben ja id. Regel ärmere und wirklich wohlhabendere Schichten statistisch gesehen mehr Kinder.
    Den einen ermöglichen es Gesundheitssystem und Sozialstaat (für einige ist es sogar eine Einkommensquelle), die anderen haben selbst die Mittel dazu ihr (anspruchsvolleres) Familienideal umzusetzen.

    Das Ideal einer Großfamilie in weiten Teilen der Welt ist außerdem eine kulturelle Größe, völlig unabhängig von Faktoren wie Bildung, Wohlstand oder Fragen der Gleichberechtigung.
    Auch die Altersversorgung wird oft als Grund für Kinderreichtum angeführt, das ist aber ebenfalls Unsinn.
    Da diese Familien ja durch zahlreiche Kinder ärmer werden (die ökonomische Basis der Familie wird weiter aufgeteilt), und weil ohnehin nur der älteste Sohn oder die jeweilige Schwiegertochter (um teures Geld als Braut eingekauft) zur Versorgung der Alten herangezogen werden.

    Alle biologischen Arten tendieren zur Maximierung, dazu gehört eben auch ein Geburtenüberschuss.
    So lange die Ressourcen das ermöglichen – gibt es dann in Folge zu viele fortpflanzungsfähige junge Individuen in einem Lebensraum, suchen sich diese jungen Generationen eben einen neuen.
    Entweder sind sie erfolgreich, oder sie gehen dabei zu Grunde.

    Bei uns Menschen ist das bloß kulturell überformt.
    Ist aber in Wahrheit die eigentliche Ursache zahlreicher historischer Entwicklungen gewesen.
    Kein antikes Großreich ohne Geburtenüberschuss, kein Jihad, kein Kreuzzug, kein Mongolensturm, kein westlicher, asiatischer oder nahöstlicher Imperialismus & Kolonialismus, kein 1. & 2. Weltkrieg ohne Geburtenüberschuss…

    Wer davon betroffen ist muss sich überlegen ob er sich behaupten möchte, oder ob er einfach anderen Platz macht (was der existenziellen und kulturellen Auslöschung gleichkommt).
    Für beides gibt es zahlreiche historische Beispiele.
    Im Endeffekt schulden wir jedenfalls niemandem auf der Welt etwas, nur unseren eigenen Kindern gegenüber sind wir in der Pflicht.

  7. aneagle

    Die beste Möglichkeit Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen ist, eine deutsche Kanzlerin in Berlin daran zu hindern, leichtfertige Einladungen auszusprechen.

  8. Johannes

    Das ist gemein Herr Ortner, jetzt haben sich viele endlich dazu durchgerungen zu sagen, ja die Migration aus Afrika kann eingedämmt werden und als Gegenangebot dafür die Rettung des Afrikanischen Kontinentes akzeptiert.
    Dann kommen Sie daher und nehmen diesen “Idealisten“ gleich wieder alle Hoffnung.

    Ich kann mich erinnern aus meiner Kindheit an die Zeitungen und Zeitschriften der missionarischen, kirchlichen Aktivitäten.
    Meine Urgroßmutter hatte schon die Zeitschrift “Alle Welt“ und unterstützte diese Aktivitäten, selbst meine Mutter hat dieses Abonnement beibehalten. Erstaunlicherweise haben sich in den Jahren dutzende Briefe von Hilfsorganisationen, pünktlich vor jeden Ersten des Monats hinzu gefunden die mit herzzerreißenden Bildern und Texten und manchmal sogar konkrete finanzielle Beiträge um Hilfe bitten. Oft mit kleinen Geschenken im Briefkuvert versehen die meiner Meinung nach nur einen Zweck haben, die Anständigkeit der Menschen auszunützen.
    Die einfachen Leute haben über Jahrzehnte sehr überzeugt diese Aktivitäten unterstützt Afrika war weit weg und man wollte aus christlicher Nächstenliebe helfen.
    Scheinbar war das alles vergebliche Mühe, wenn ich Herrn Landau glauben darf ist in Afrika trotz der vielen Spenden der “kleinen Leute“ alles schlimmer geworden.
    Die Not wurde immer größer, die Bevölkerung explodiert und jeden Tag höre ich es wird immer schlimmer.
    Meine Schlussfolgerung, alles was meine Urgroßeltern, Großeltern und Eltern gespendet haben war umsonst.
    Oder hat es die Not noch vergrößert, weil erst ein gewisser “Wohlstand“ eine Bevölkerungsexplosion ermöglicht hat?
    Die Kirche hat in der Frage der Familienplanung nicht nur versagt sondern sogar Öl ins Feuer gegossen, nach meiner Meinung. Vielleicht ist man sich ja dessen bewußt und das schlechte Gewissen…., wer weiß.
    Ich bin mit meinem Latein bei der Kirche jedenfalls am Ende.

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