Europas Bürger verhalten sich wie Untertanen in einer Diktatur

“Die neue Datenschutzverordnung der EU legt schonungslos offen: Mit den Bürgern in Europa kann man offenkundig alles machen. Sie ducken sich weg und hoffen, dass sie in einem rechtfreien Raum von der Willkür verschont bleiben.” (hier)

12 comments

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel:
    “◾Ein Betrieb darf einer Person nur eine E-Mail senden, wenn dafür vorher eine Genehmigung erteilt wurde”

    Wie darf man sich das vorstellen? Genehmigung mittels EU-Formular per Einschreiben? Oder reicht eine Genehmigung per Telephon?
    Per email kann man ja keine Genehmigung erteilen, da man ja nicht ungefragt eine email versenden darf.

    Dumm, dümmer, am Dümmsten, “unsere” Politiker und Bürokraten

  2. Rado

    Erstaunlicher Kommentar eines Journalisten mit ORF- ua. Mainstream- Hintergrund.

  3. Gerald Steinbach

    Und das schlimmste ist, diese Leute die das beschließen und andere die dies umzusetzen haben, sind davon überzeugt das sie wichtig sind und unverzichtbar für einen prosperierenden und gerechten Staat

    Merke: Die die glauben keine Dummköpfe zu sein, sind die größten

  4. sokrates9

    Leider verstehen die wenigsten dass wir mit der EU das traditionelle klassisch griechisch – römische -deutsche Recht gegen die anglikanische Voodoo Rechtsphilosophie eintauschten, basierend auf Wilhelm den Eroberer der der Meinung war die oberste Rechtsinstanz sei der König (er) der unfehlbar ist! Somit hat das Gesetz, aber auch die gesamte Gewaltenteilung eine wesentlich andere Grundlage und Bedeutung! Der Bürger ist ein schützeswerter Vollidiot der vom Staat von allen Unbilden des Lebens bewahrt werden muss und eine Anleitung braucht dass man die Hauskatze nicht in der Mikrowelle trocknen darf!

  5. Christian Peter

    Die EU ist eine Diktatur, ein Projekt, das gegen den Willen der Völker Europas am Leben erhalten wird. Gäbe es Volksabstimmung in allen Mitgliedsländern, dann wäre die EU längst Geschichte. Man erinnere sich an die EU – Verfassung, die in mehreren Ländern bei Volksabstimmungen abgelehnt wurde, später (ohne weiteren Volksabstimmungen) unter anderer Bezeichnung dennoch in Kraft gesetzt wurde. Das einzige Mitgliedsland, dessen Bevölkerung in der Frage der EU – Mitgliedschaft befragt wurde, ist Großbritannien – das Ergebnis ist bekannt.

  6. Mourawetz

    Herr Barazon beleuchtet die Datenschutzverordnung sehr kritisch. Ich hab an ihr dagegen wenig auszusetzen, ein paar Beispiele:

    Viele Firmen holen heute schon eine Erlaubnis von Personen ein, um ihnen E-Mails zu senden, für Newsletter, etc. Das ist gängige Praxis, es bedeutet bloß ein Häkchen mehr beim Ausfüllen eines Formulars.
    „Missgünstige Zeitgenossen [werden] eingeladen, bei Erhalt einer nicht genehmigten E-Mail Anzeige zu erstatten“. Ein Gesetz muss man auch umsetzen können, damit es etwas taugt.
    „Ständig müssen genaue Aufzeichnungen verfügbar sein, welche personenbezogenen Daten im Betrieb verfügbar sind, von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern sowie von ehemaligen Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern.“
    Eine seriöse Firma führt und führte immer schon solche genauen Aufzeichnungen. Schon im eigenen Interesse des Unternehmens sollten diese Daten ständig verfügbar sein. Programme, wie SAP sorgen dafür, dass das so ist.
    „Die meisten Programme sind so angelegt, dass die Anbieter Zugriff zu den Daten behalten. Diese bewusst eingebauten Lücken liefern allerdings nicht nur Informationen über das Verhalten der Nutzer an die Programm-Ersteller, sondern bilden auch die Zugänge, die die Hacker nutzen.“
    Eine App sendet Daten, die der User eingegeben hat, an den Server, der ihr die gewünschten Daten zurücksendet, damit die App diese anzeigen kann, am Handy-Display etwa. Wenn es nicht so wäre, könnte man mit zum Beispiel einer Zeitungs-App nicht die Nachrichten abrufen, alles andere wäre nutzlos. Diese Transaktionen dokumentieren jedes Benutzerverhalten, jeden Knopfdruck. Das ist nichts Außergewöhnliches, man sollte sich nur dessen bewusst sein. Und sie sind deshalb noch lange kein Einfallstor für Malware.

  7. Christian Peter

    Diese Datenschutzverordnung dient nur Konzernen und ist ein Angriff auf den Mittelstand, wie fast alles, was von der kriminellen und demokratisch nicht legitimierten EU kommt. Schon heute sind die Bürokratiekosten bei kleinen Unternehmen 27 x höher als die von Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Tendenz : stark steigend.

  8. Rennziege

    Das komplette Datenschutz-Geschwafel ist überflüssig — denn den gibt es seit etlichen Jahren nimmer. Jeder Mensch auf dem Globus, der auch nur annähernd im Internet rumschwirrt, ist ein gläserner Bürger. Wem das nicht gefällt, horribile dictu, muss sich halt auf Federkiel, Snail Mail und pure Mund-zu-Mund-Konversation in abhörsicheren Kemenaten zurückziehen.

    Wir alle haben das gewollt und lauthals begrüßt, von Weltfirmen bis hin zum Keuschler auf der Alm. Und zumindest geahnt, was dadurch unaufhaltsam auf uns zukommt. Wir schreien nach Glasfaserkabeln, nach App-Steuerungen unserer Wohnungen bis zur Klospülung (wenigstens darauf pfeifen wir von Herzen, weil es mehr Probleme schafft als löst).
    Ein g’scheiter, täglich ugedateter Virenschutz mit moderner, stets aktualisierter PC-Software bietet zumindest einen kleinen Schutzschild. Aber wer sich in WhatsApp, Twitter, Facebook, Instagram etc.exhibitionistisch entblößt (was viele stündlich tun, wir aber ebenfalls meiden wie die Pest), darf sich über eigene Blödheit nicht wundern. Emails, übrigens, lassen sich unknackbar verschlüsseln, nur vom vorgesehenen Empfänger zu öffnen.
    Ich sehe darin keine unabwendbare Katastrophe. Denn alle gehen gern schifahren; doch vor Lawinen kann man sich schützen, indem man sichere Pisten wählt oder — noch besser — selber ausbrettelt.

  9. Rennziege

    7. MAI 2018 – 18:19 — Bösmensch
    Danke! c’t ist eine seriöse Quelle.Die Krake EU hat wieder mal zugeschlagen, ohne Rücksicht auf die Wirtschaft, sie sich bis runter zu Kleinbetrieben damit rumschlagen muss, wertvolle Ressourcen und Arbeitskraft dafür aufwendend.
    Aber wie so oft seltsam, wie auch Sie sagen: In den sogenannten Medien ist kein Furz darüber zu vernehmen.

  10. astuga

    Das gilt im übrigen auch und ganz besonders für Großbritannien.
    Wo man bereits einen Schritt weiter am Abgrund ist als bei uns, Brexit hin oder her…

    Britain ABOLISHES ITSELF

  11. Rennziege

    8. MAI 2018 – 21:03 — astuga
    Danke für diesen Link. Als eine, die auch in England a wengerl studiert hat und auch heute noch jedes Jahr dorthin kommt, habe ich guten Kontakt mit (Herrgott, wie formuliere ich das? Alumna oder alumni — oder auf schiach-preußisch: Kommilitonen?)
    “Britain abolishes itself” wird auch dort so empfunden, wenigstens zu zwei Dritteln.

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