„Fluchtursachenbekämpfung“ ist das Unwort des Jahres

„Das Wort Fluchtursachenbekämpfung ist meines Erachtens das Unwort des Jahres wegen Vortäuschung von Lösungen, die es NICHT gibt. Es wird immer davon geredet, Europa müsse die Fluchtursachen bekämpfen, komischerweise benennt niemand, was die Fluchtursachen sind. Ja, was sind denn die Fluchtursachen? Das bleibt irgendwie immer im Dunkeln, denn würde man die sogenannten Ursachen benennen, wäre schnell klar, dass Europa gar nicht in der Lage ist, diese zu beseitigen…..“ (weiter)

7 comments

  1. Michael Haberler

    Merkel in Pension schicken: das wäre meine Vorstellung von Fluchtursachenbekämpfung.

  2. Leitwolf

    Man muss das im größeren Kontext sehen. Die Weißen waren (und sind es wohl immer noch) Götter aus einer anderen Welt. Sie erschuffen, sie zerstörten, es war wie Schicksal. An dieses Schicksal sieht sich der gesamte Kontinent gebunden. Die Hoffnung auf eine besseres Leben ist untrennbar mit dem weißen Mann verbunden. Er wird es richten, oder es wird gar nicht gerichtet.

    NGOs oder die Entwicklungshilfe halten den absurden Glauben am Leben. Afrika entwickelt sich nicht, es soll entwickelt werden. Vom weißen Mann natürlich, wem sonst?

    Man stelle sich mal die heilende Wirkung der Selbsterkenntnis vor. Was wenn dieser Glauben ausgetrieben würde, man mit der gleichermaßen harten wie ermächtigenden Realität konfrontiert würde, dass man es entweder selber macht, oder es gar nicht gemacht wird?

    Das wird zu keinen überragenden Ergebnissen führen, dazu ist Afrika viel zu rückständig. Doch es wird um Welten besser sein als das, was Jahrzehnte an Entwicklungshilfe nicht hervor gebracht haben.

  3. Herbert Manninger

    Geldzuwendungen abstellen, und siehe da:
    Sie kommen nicht mehr.
    Wenigstens Geldgier ist eine Völker verbindende Eigenschaft.

  4. sokrates9

    Es gibt für Afrika ein zentrales Thema: Die Geburtenkontrolle! kein Land der Welt hält eine Bevölkerungsverdoppelung in kurzen Zeitabständen aus! Wie würde Österreich mit 16 Mio Menschen im Jahr 2025 aussehen??

  5. Christian Peter

    Die Fluchtursachen sind ganz andere, nämlich ein völlig fehlgeleitetes Asylsystem, das völlig falsche Anreize schafft und illegale Einwanderer rechtlich besser stellt als Menschen, die sich auf legalem Wege um Einwanderung bemühen. Hier muss angesetzt werden, andernfalls werden die Flüchtlingsströme niemals versiegen.

  6. Mourawetz

    Die Vertreibung aus dem Paradies steht in Afrika noch bevor. Genauso wie das Abbeißen vom Apfel der Erkenntnis. Derzeit hängen sie am Tropf der Unmündigkeit verursachenden Entwicklungshilfe.

  7. Falke

    Der neue rote spanische Ministerpräsident hat gleich ein neues Kapitel in der Flüchtlingsfrage eingeleitet: Spaniens Küsten werden nun weit für Millionen Afrikaner geröffnet, und diejenigen, die nicht übers Meer kommen können, dürfen jetzt über den abgebauten Stacheldraht die Enklaven Ceuta und Melilla überfluten. Und Flüchtlingslager will er – unter heftigem Applaus von Macron – in der EU errichten. Na, dann Prost!

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