Freiheit für Uber!

(C.O.) Warum es eine ganz schlechte Idee wäre, würde der Verkehrsminister in den Wettbewerb zwischen Taxis und Fahrtendienst eingreifen.   weiter hier

8 comments

  1. cmh

    Wenn Uber nur so einfach das um soviel bessere Produkt wäre, dann warum gehen die Taxler nicht mit fliegenden Fahnen zu dieser Konkurrenz über?

    Könnte es sein, dass sich ihre seinerzeitigen Investitionen in den Markteintritt nicht amortisiert haben?

    In letzterem Fall wäre es Aufgabe einer ordnungspolitisch denkenden Verwaltung, diese Investitionen wieder auszugleichen. Also einen Fehler zu bessern und nicht neue Fehler machen.

  2. GeBa

    Mein Tipp an Herrn Ortner: Sprechen sie einmal mit einem Taxiunternhmer – der Höchstanzahl 10 Autos hat – und lassen sie sich die Realität erzählen.
    Mir tut jeder Uber Fahrer leid, die sich auf diesen Konzern einlassen, denn das ist Sklavenhaltung pur. Abgesehen davon dass es keine Österreicher sind, verdienen die so wenig, dass sie sich nicht einmal eine Wohnung in Wien leisten können.
    Aber die Gier der Kunden ……………….. Geiz ist geil.

  3. Christian Peter

    Von ,Wettbewerb’ kann in diesem Fall keine Rede sein, da für Uber ganz andere Voraussetzungen gelten als für konzessionierte Taxiunternehmen. Wettbewerb gibt es nur, wenn für Marktteilnehmer dieselben Regeln gelten. Dass Uber ein ,überlegenes Produkt’ anbietet ist Unsinn, wer möchte sich freiwillig von Personen chauffieren lassen, die als Werkvertragnehmer nur ca. € 4 pro Stunde verdienen und mitunter 20 Stunden am Stück im Auto sitzen ? Uber hat in allen Ländern der Erde Probleme mit den Behörden, in einigen Ländern ist Uber längst verboten.

  4. Christian Peter

    Uber ist illegal in Österreich, weil es Taxidienste anbietet, aber das Mietwagensystem nutzt. Mietwagen müssten nach jeder Fahrt in die Zentrale zurückkehren, das passiert bei Uber aber nicht.

  5. TomM0880

    Ein freier Markt braucht keine Regeln.

    Zwingt jemand die Menschen für Uber oder für ein Taxiunternehmen zu fahren? Es gäbe genug andere Betätigungsfelder, leider fehlt es halt oft an der nötigen Qualifikation.

  6. Christian Peter

    @Tom

    Taxigewerbe ist kein freier Markt, denn heimische Taxiunternehmen haben hohe Auflagen zu erfüllen. Das muss auch für ausländische Unternehmen wie Uber gelten, die ihre Dienstleistung in Österreich illegal anbieten.

  7. Falke

    @Christian Peter
    Jetzt weiß ich endlich, welchen Beruf Sie ausüben: Taxifahrer!

  8. TomM0880

    @CP und genau das ist das Problem. Die Gewerbeordnung. Also noch mal zum Mitschreiben: Ein freier Markt braucht keine Regeln, denn sonst ist er ja nicht frei sondern reglementiert.

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