Für wen genau ist Wien so besonders lebenswert?

„Wien Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität“: So betitelt der ORF die alljährliche Studie des Beratungsunternehmens Mercer. Dieser Titel könnte direkt aus der Rathauspropaganda stammen, so verlogen und falsch ist er. Dementsprechend oft wird die Studie ununterbrochen von der SPÖ seit Jahren in ihren Wahlkämpfen eingesetzt. (weiter hier)

15 comments

  1. GeBa

    Ist doch nichts Neues?!
    Man möge doch die Bewohner auf der Straße fragen oder noch besser, an jeden Haushalt eine Umfrage schicken, die man entweder online oder per Post beantworten kann.
    Da würden andere Ergebnisse reauskommen.

  2. Falke

    Im ach so „lebenswerten“ Wien findet seit Jahren (und in den letzten 2-3 Jahren immer mehr) ein Bevölkerungsaustausch statt: Wer kann, flieht in den niederösterreichischen „Speckgürtel“ rund um Wien (ich gehöre auch dazu, allerdings schon vor vielen Jahren), dafür werden diese „Flüchtlinge“ durch solche aus dem steinzeitlichen Orient mehr als ersetzt. Immer mehr Bezirke werden dadurch zu „shitholes“, die Einwohnerzahl Wiens steigt stetig und wird bald vorwiegend aus und Arbeitslosengeld- und Mindestsicherungsbeziehern bestehen. Für letztere ist Wien tatsächlich lebenswert, mehr als anderswo jedenfalls.

  3. Mourawetz

    Seltsam, und dieser ORF möchte seine Unabhängigkeit bewahren? Welche Unabhängigkeit? Der ORF ist seit langem ein Pferderl, das alles macht, was der linken Sache dient. Wieso kann der ORF solche Halbwahrheiten verlautbaren? Kann der Stiftungsrat da nichts machen? Oder stimmt gar der Stiftungsrat, wo Türkisblau eine Zweidrittelmehrheit haben, dem zu?

    Statt der Mercer-Studie für Diplomaten hätten wir lieber Ausführliches über das AMS-Dossier gehört. Bei Tschetschenen, Syrern und Afghanen sei die Vermittlung in soziale Berufe oder die Gastronomie schwierig, „weil der Servicegedanke abgelehnt wird“, heißt es da u.s.w. Da ist Feuer am Dach! Etwas mehr Schlagzeilen bitte! Wo sind die Runden Tische? Wie geht es jetzt weiter?

    Stattdessen wird nur abgewiegelt und mit einer äußerst fragwürdigen Mercer-Studie alles schön geredet. Ganz im Sinne des Ex-Bürgermeisters Häupl, der sich „sein Wien“ auch „nicht schlecht machen“ ließ.

  4. cmh

    Man solllte sich dieses, natürlich nur zufällige Zusammentreffen zweier Studien, Mercer und AMS und dessen natürlich lediglich einzelfallartige Behandlung durch den ORF gut und genau merken. Nur für den Fall, dass doch einmal ein ORF-Volksbegehren kommt.

    Das ist einfach grottenschlechter Journalismus von Journalistinnen, die außer aufgeblasen nichts sind.

    Was macht eigentlich die Dame, von der die Nazifakenews aus Tirol stammten? Wie ich höre soll sie aus privaten GRünden gekündigt haben worden sein. Aber was macht sie jetzt? Wo hat sie angedockt. Oder macht sie jetzt auf Irgendwas mit alleinerziehend?

  5. sokrates9

    Mourawetz@ Wie geht es weiter? aussitzen! Es werden sich sicher Richterinnen finden die bestätigen dass Kulturunterschiede nicht diskriminieren dürfen und daher es nicht zumutbar ist, dass Männer in Betriebe gehen wo sie nicht Chef sind, soziale Dienste nimmt man in Anspruch, das reicht und Gastronomie ist doch auch GAGA! Außerdem sind die Menschen durch weitere Kinder zeugen – vielleicht mit 4 Frauen – total ausgelastet!

  6. Rennziege

    Von meinem alten Herrn darauf hingewiesen, begreife ich das Lebensmotto auch der heutigen der „oidn Weana“, zumindest der seit ungezählten Jahrzehnten regierenden:
    https://www.youtube.com/watch?v=tfUIFsc4y1c
    Ich bitte darum, auch auf den Text zu achten, der im Wiener Rathaus und im ORF unverkennbar als Doktrin allen Handelns verankert wurde. Nicht erst von Dr. Michael Häupl übrigens.

  7. Rennziege

    21. MÄRZ 2018 – 17:14 — Thomas Holzer
    @Rennziege 14:57h
    Danke, Herr Holzer! „Der Watzmann ruft“ kannte ich bis jetzt nur vom Hörensagen. Lustig und griawig wie die Tiroler sagen. Bis erst bei der Hälfte, aber es begeistert mich: ein Höhepunkt des Austro-Pop verwehter Zeiten!

  8. Thomas Holzer

    @Rennziege
    😀
    Der Watzmann, meiner bescheidenen Meinung nach, ist schlicht und einfach gut

  9. astuga

    Kürzlich hat sich ja ein ungarischer Politiker (medienwirksam) entsetzt darüber gezeigt, wie sehr sich Wien zum schlechteren verändert habe.
    Noch flüchten jedenfalls die Wiener nicht nach Ungarn.
    Aber das könnte sich bald ändern, die Schweden sind wieder mal einen Schritt weiter.

    Diese schwedische Gräfin (Schweden ist Monarchie) mit ungarischer Mutter zieht es mittlerweile vor, in Ungarn zu leben, braucht aber wegen des Interviews mit dem ungarischen Staats-TV und der folgenden linken Anfeindungen Personenschutz…

  10. Rennziege

    P.S.: Erst im Abspann entdeckt. Anno 1991 war das schon, im Circus Krone zu München. Herrschaftsseit’n, wie lang her! Egal, ein Meisterwerk. Aber wo sind sie alle hin, die echten, grandiosen und respektlosen Schauspieler, Sänger und Musiker von damals?

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