Ganz einfach zum Kotzen

„Der Botschafter der Islamischen Republik Iran gibt einer Frau grundsätzlich nie die Hand“ (Ein Sprecher der iranischen Botschaft in Berlin am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz)

27 comments

  1. menschmaschine

    und wenn ein gläubiger moslem einem ungläubigen die hand gibt, dann nur die linke, denn mit dieser wischt er sich auch den hintern ab.
    kein witz.

  2. Thomas F.

    Eigentlich Wurscht. Denn Botschafter braucht in Wahrheit sowieso niemand. Seit es Telekommunikation und Düsenjets gibt, sind die völlig überflüssig.

  3. Tom Pinger

    Bei manchen Schwitzpfoten, die man so schütteln muss, wäre das bei uns auch ganz praktisch. Allerdinge eher bei Männerhänden…

  4. de Voltaire

    Thomas Holzer :who cares, andere Länder, andere Sitten

    Soweit ist es mit dem Liberalismus dann doch wieder nicht. Oder manche haben immer noch verstanden, was Liberalismus bedeutet: wessen Freiheit beeinträchtigt der iranische Botschafter hier?

  5. KClemens

    menschmaschine :
    und wenn ein gläubiger moslem einem ungläubigen die hand gibt, dann nur die linke, denn mit dieser wischt er sich auch den hintern ab.
    kein witz.

    Das ist absoluter Quatsch und im aktuellen Fall klatscht der Herr Botschafter mit der rechten Hand.

    Irritationen kann es allerdings geben, wenn Sie, wenn Sie z.B. die rechte Hand gerade nicht frei haben, einem Moslem die linke Hand geben.
    Der Verweis, die linke Hand käme von Herzen zieht dann nur bei moslemischen Leuten, die sie persönlich sehr gut kennen.

  6. menschmaschine

    @KClemens
    das ist kein quatsch.
    aber sie widersprechen sich ja selbst, denn wenn es quatsch wäre, warum würde es dann „irritationen“ geben, wenn man einem moslem die linke hand gibt?

  7. Rennziege

    @menschmaschine
    „… warum würde es dann “irritationen” geben, wenn man einem moslem die linke hand gibt?“
    Die gibt es in der Tat selten; denn der linientreue Moslem braucht seine rechte Hand für den deutschen Gruß, sooft er gegen Israel demonstriert. Und das tut er unermüdlich.

  8. KClemens

    menschmaschine :
    @KClemens
    das ist kein quatsch.
    aber sie widersprechen sich ja selbst, denn wenn es quatsch wäre, warum würde es dann “irritationen” geben, wenn man einem moslem die linke hand gibt?

    Der Quatsch besteht aus Ihrer Behauptung Moslems würden Nichtmoslems nur die „unreine“ linke Hand geben.

  9. Reinhard

    @Der Turm
    Mit Menschen, die islamistische Terroristen verachten, haben sie ein Problem.
    Mit Menschen, die Frauen verachten, nicht.
    Ein seltsames Völkchen, die Grüninnen.

  10. Roms

    Solange er zwei gesunde Hände hat, braucht der iranische Botschafter offenbar keine Frau.
    🙂

  11. menschmaschine

    @Behaimb
    sie sollten lesen, was sie verlinken: „Der Botschafter der Islamischen Republik Iran gibt einer Frau grundsätzlich nie die Hand, er hat auch Claudia noch nie die Hand geschüttelt. In dieser Situation hat er offenbar den Versuch eines höflichen Entgegenkommens gemacht, ohne Claudia wirklich die Hand geben zu müssen.“

  12. Behaimb

    @menschmaschine
    Häh, er klatscht, wie im Video deutlich sichtbar ihre rechte Hand mit seiner rechten ab, wo soll denn da der große Unterschied zum Händegeben sein?

  13. Titus Feuerfuchs

    Wenn ein Botschafter die grundsätzlichen Regeln der Höflichkeit ablehnt, dann mißachtet er damit das Gastland und soll ausgewiesen werden. So einfach ist das. Die Deutschen machen leider lieber wieder einen Kotau, das ist das, was sie von produzieren und zahlenabgesehen, am besten können.

  14. gms

    Titus Feuerfuchs :
    Wenn ein Botschafter die grundsätzlichen Regeln der Höflichkeit ablehnt,..

    Höflichkeit ist ein zweischneidiges Schwert, gebietet sie doch nicht minder, niemandem etwas zuzumuten, was der Betreffende als lächerlich oder gar demütigend empfindet. Ob dies wiederum mit der eigenen Beurteilung konform geht, ist völlig unerheblich. Die einzig adäquate Reaktion auf Unhöflichkeit ist deren Ignorieren.

  15. Titus Feuerfuchs

    Im westlichen Kulturkreis gibt es bestimmte Grundregeln. Der Gast hat sich anzupassen und nicht umgekehrt. Wenn ich in den Iran fahr‘ halte ich mich auch an die dortigen Gepflogenheiten. Für einen Botschafter gilt das in verstärkten Maße. Wenn ihm unsere Werte, Gesetze und Umgangsformen nicht passen, hat er zu gehen. Das ist eine glasklare Sache.
    Wär‘ ja noch schöner, wenn sich z.B. Merkel, die ja bekanntermaßen eine Frau ist, diese Chuzpe gefallen ließe.

  16. gms

    @Titus Feuerfuchs

    Was Sie schreiben ist emotional nachvollziehbar, läßt m.E. aber einen entscheidenden Punkt außen vor: Wer so ehrenwert ist, daß man ihm Ehre erweisen möge, kann selbige nicht verlieren, indem man sich ihm gegenüber respektlos verhält.

    Sollte, um das konkrete Botschafterbeispiel aufzugreifen, jemand Merkel öffentlichkeitswirksam düpieren, ist sie gut beraten, vergleichbare Situationen hinkünftig zu vermeiden. Jegliches Aufsehen jedoch („ausweisen!“) vermittelte zugleich, daß sie des ~großen Hammers~ bedarf, um ihr Ansehen zu wahren, was wiederum negativ auf sie zurück fiele.

    Wollte man das Thema ausweiten, so läßt sich festhalten: Empörung ist die billigste und durchsichtigste Methode, um nach jener Würde zu ringen, die einem erkennbar fehlt. Nicht grundlos ist das „We are not amused“ die Spitze dessen, was jemand von Format an Unmut äußert, wenn bloßes Ignorieren nicht reicht. Höflichkeit, Ehre und Stil sind untrennbar miteinander verbunden. Mangelt es bei einem dieser Aspekte, werden die anderen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

  17. menschmaschine

    @Behaimb
    „wo soll denn da der große Unterschied zum Händegeben sein?“

    anscheinend gibt es aus iranischer sicht einen. details besprechen sie bitte mit der botschaft der islamischen republik iran in deutschland und/oder dem imam ihres vertrauens.

  18. Titus Feuerfuchs

    @gms
    Merkel war ein plastisches Beispiel. Es geht nicht um sie, sondern um die zentralen Werte unseres Kulturkreises. Einer davon ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Es wäre ab und an erforderlich, für diese Werte auch mit allen Konsequenzen einzustehen.

    Auch wenn Ihre Ausführungen theoretisch konsistent sind, so sind sie bei einer Konfrontation mit der Macht des Faktischen doch inhaltlich zu erschüttern.

    Ihr Zugang setzt nämlich voraus, dass es sich bei dem iranischen Botschafter um jemanden handelt, der prinzipiell ähnlich denkt, wie Sie und ich, was aber mitnichten der Fall ist.

    Kommt man so jemandem mit einem „not amused“, lacht derjenige verächtlich drüber. Solche Menschen verstehen nur harte Maßnahmen. Toleranz sehen sie bestenfalls als Schwäche; prinzipiell ist es ihnen jedoch schnurzegal, ob sie von einer „ungläubigen“ Frau (jedes der beiden Attribute für sich ist für ihn schon genug Anlass zur Verachtung) toleriert werden oder nicht, da ihre Meinung für radikale Muslime nicht die geringste Rolle spielt.

  19. Behaimb

    @gms
    Klassisches pseudobürgerliches Schnöseldenken. Priceless.
    Wer sich am Schädel sch… lässt, ist selber schuld, meine ich.

  20. gms

    @Titus Feuerfuchs

    Hier liegt eine Fehlinterpretation vor, denn ich schrieb bereits: “ .. ist [Merkel] gut beraten, vergleichbare Situationen hinkünftig zu vermeiden.“

    Das bedeutet eben /keine Akzeptanz/. Der enstsprechende Botschafter wird in der Öffentlichkeit nicht mehr mit Merkel zusammentreffen. Full stop.

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