19 comments

  1. sokrates9

    Paradies Österreich: Der österreichische Bundespräsident bekommt mehr Pension ohne irgendein Leistungsprogramm! Hätte in Singapur wahrscheinlich Mindestpension!

  2. Christian Peter

    Noch bessere Idee : Berufspolitikertum abschaffen, politische Ämter im Rotationsprinzip auf Zeit vergeben. Volksvertreter sollten einen zivilen Beruf erlernt haben und nach der politischen Tätigkeit wieder in ihren zivilen Beruf zurückkehren, so wie man das in einer Demokratie eigentlich erwartet. Es ist ein völlig unzumutbar, dass Volksvertreter eine eigene Kaste bilden und sich vom Steuerzahler von der Wiege bis zur Bahre alimentieren lassen.

  3. Christian Peter

    Oder : Die Bezahlung der Volksvertreter an dem Gehalt orientieren, den sie vor dem Einstieg in die Politik in der Privatwirtschaft erzielten – dann würden 95 % der Politiker in Österreich ehrenamtlich arbeiten.

  4. astuga

    Gute Idee, aber bekanntlich funktioniert das nicht mal in der Privatwirtschaft.
    Im gehobenen Management, bei Aufsichtsräten & CO.

  5. Rennziege

    Aufgrund der Mindestsicherung (oder wie dieses Graffel heißt) würden doch auch versagende Politiker in den Genuss einer ihrer Lebensleistung entsprechenden Altersversorgung kommen — wär‘ aber ebenfalls zuviel, da die meisten sich ihre Geldköfferchen längst gefüllt haben: zwar weder legal noch offiziell; wird aber stillschweigend hingenommen vom Stimmvieh aller Couleurs.
    Vielleicht ist dies auch solidarisch und sozial gerecht. Wer in seinem ganzen Leben so oft lügen, sich verbiegen, buckeln, ungewaschen Füße küssen und speichellecken musste, um zu überleben …der oder die sollte seine Laufbahn nicht als Straßenmusikant oder Sandler beenden müssen. Ausnahme: Hütchenspiel-Trickbetrüger; denn in diesem Handwerk sind sie absolute Profis.

  6. Christian Peter

    @astuga

    Was meinen Sie ? In der Privatwirtschaft verdienen Mitarbeiter das, was sie wert sind. Ganz anders als in der Politik, wo Leute mit Qualifikationen eines Hilfsarbeiters Gehälter eines Spitzenmanagers kassieren.

  7. Falke

    @Christian Peter
    Es kommt weniger auf die Qualifikation an (es gibt bekanntlich keine Ausbildung zum Politiker), sondern auf die Fähigkeiten und die Leistung. Ein Minister muss jedenfalls auch wie ein Spitzenmanager agieren. Beispiel: Sinowatz Dr., Totalversager; Kern Mag., Fähigkeit und Leistung Null. Kurz Maturant und Studienabbrecher, kann offenbar trotzdem Kanzler (würde, laut einer Umfrage, sogar in Deutschland eine absolute Mehrheit bekommen).

  8. Astuga

    @Christian Peter – ich sprach nicht von „mitarbeitern“. Es gibt genug beispiele von spitzenmanagern und aufsichtsratsvorsitzenden die ihr geld nicht wert waren. Liegt vielleicht auch daran, dass man sich auf dieser unternehmensebene das gehalt gegenseitig genehmigt. Oder anderes bspl. glauben sie abgehalfterte ex-politiker der gemeinde wien sind plötzlich ihr geld wert weil sie bei siemens arbeit… äh, ein büro haben.

  9. Christian Peter

    @Astuga

    Es gibt bloß einen Unterschied : Manager, die ihr Geld nicht wert sind, werden ihren Job verlieren, das geht sehr schnell in der Privatwirtschaft. Berufspolitiker hingegen werden vom Steuerzahler in der Regel ein Leben lang alimentiert, ganz egal, was diese als Volksvertreter leisteten.

  10. Christian Peter

    @Astuga

    Manager in der Privatwirtschaft arbeiten zudem erfolgsorientiert, Boni machen in der Regel einen Großteil des Einkommens von Managern, während Politiker noch so viel Schaden anrichten können ind dennoch den Gehalt eines Spitzenmagers beziehen.

  11. astuga

    @Christian Peter
    Manager ua. genehmigen sich ihre Boni oft selbst bzw gegenseitig.
    Auch bei Erfolglosigkeit.
    Man denke bloß an den Finanzbereich.
    Außerdem herrscht in einigen Bereichen keine klare Trennung zwischen Privatwirtschaft und Politik.
    Siehe Siemens, siehe VW etc. pp.

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/bonus-von-pimco-gross-erhielt-trotz-misserfolg-290-millionen-13266680.html
    http://www.wz . de/home/wirtschaft/ueppiger-bonustopf-trotz-roter-zahlen-bei-deutscher-bank-1.2642348

  12. Johannes

    Davon halte ich nichts, es ist nicht verifizierbar, es führt zu schwachsinnigen Projekten nur um Geschäftigkeit vorzutäuschen. Politiker werden dadurch zu Kasperl, immer auch der Suche nach dem großen Geschäft das ihnen dann als Leistung vergütet wird.
    Es würde reichen wenn Korruption, Günstlingswirtschaft, Packelei aufhören würde. Denn diese drei und noch ein paar andere häufig anzutreffende Eigenschaften würde es auch im „Bezahlen nach Leistung „ geben, vielleicht sogar noch öfter.
    Saubere Charaktere braucht das Land, den Rest machen ohnehin die Menschen selbst, wenn sie nicht dabei behindert werden.
    Der jetzigen Regierung stelle ich diesbezüglich und bis jetzt das beste Zeugnis aus, wenn ich mir das anmaßen darf.

  13. Christian Peter

    @Falke

    ‚Und trotzdem kann der Studienabbrecher Kurz Kanzler.‘

    Nichts als Gerüchte vom Hörensagen. Bislang hat sich herzlich wenig getan, ÖVP und FPÖ betreiben vielmehr Symbolpolitik als notwendige Reformen einzuleiten. Die einzig nennenswerte Reform ist die Reform der Krankenkassen, welche auf Initiative der FPÖ zustande kam und dem Steuerzahler günstigenfalls einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag ersparen wird. Ein lächerlicher Betrag angesichts des Umstands, dass in der Verwaltung in Österreich ein Einsparungspotential von bis zu 20 Milliarden Euro pro Jahr schlummert.

  14. Falke

    @Christian Peter
    Wen würden Sie sich beispielsweise als österreichischen Kanzler wünschen? Kennen Sie eine Persönlichkeit, die all jene Eigenschaften in sich vereint, die für diesen Posten Ihrer Meinung nach erforderlich sind? Und die natürlich auch die Mehrheit des Parlaments hinter sich hat – anders geht es ja gar nicht.

  15. Christian Peter

    @Falke

    Um den Staat auf neue Füße zu stellen bräuchte es eine möglichst starke Regierung ohne Beteiligung von ÖVP und SPÖ, welche die Republik Österreich nun seit 7 Jahrzehnten ohne Unterbrechung in den Ruin regieren.

  16. Christian Peter

    @Falke

    Zu den Qualifikationen der Volksvertreter : Habe bereits oben geschrieben, dass Volksvertretung kein Beruf sein sollte und politische Ämter im Rotationsprinzip auf Zeit vergeben werden und das Berufspolitikertum somit abgeschafft werden sollte.

  17. Christian Peter

    @Falke

    Alternativ sollte man wenigstens Mindeststandards für die Ausübung politischer Ämter einführen (z.B. abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung in der Privatwirtschaft), es kann nicht angehen, dass in Österreich selbst an Hilfsarbeiter höhere Anforderungen gestellt werden als an Politiker.

  18. Falke

    @Christian Peter
    Es ist nur leider so, dass es ohne Beteiligung der ÖVP und/oder der SPÖ im österreichischen Nationalrat keine Mehrheiten gibt. Und damit kann jede Regierung jederzeit gestürzt werden bzw. bei all ihren Plänen und Vorhaben entscheidend gehindert werden.

  19. Christian Peter

    @Falke

    Nicht nur das, die Ehrenwerten haben vorgesorgt : Durch hundertfache Verfassungsänderungen zu ihrem Gunsten, als sie noch über eine 2/3 Mehrheit verfügten, machten sich ÖVP und SPÖ für Jahrzehnte auch als Oppositionsparteien unabdingbar, denn ohne deren Mitwirkung kann es in Österreich keine nennenswerten Reformen (Verfassungsänderungen) geben.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .