„Hitler ist bei uns ein Held“

„Die Männer sprechen ganz offen über ihre Einstellung. „Hitler ist bei uns ein Held“, sagt ein Syrer. „Ich habe in der ersten Schulstunde gelernt, dass die Juden Schweine sind“, erzählt ein Iraker. Sie reden ganz ruhig, ihr Ton ist so sachlich, als würden sie das Steuersystem in ihrem Heimatland erklären. Es ist heiß im Raum – trotzdem rinnt mir kalter Schweiß über den Rücken. Fast zwei Stunden lang höre ich zu. Nicht nur den Flüchtlingen, sondern auch den Organisatoren. Sie erklären, dass Deutschland eine Verantwortung gegenüber den Juden hat. Dass Antisemitismus hier nicht geduldet wird. „Wie?“, fragt ein Syrer. „Will Deutschland uns etwa zwingen, die Juden nicht zu hassen?“ (hier)

15 comments

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: „Viele Syrer und Iraker, fiel Kreuser auf, hatten antiisraelische Vorurteile. Er fürchtete, dahinter könnte Hass gegen Juden stecken“

    Ein bisserl naiv, der Herr Pfarrer 😉

    „……ihr Ton ist so sachlich, als würden sie das Steuersystem in ihrem Heimatland erklären“

    Ob sie dieses verstehen, wage ich zu bezweifeln.

    Und abschließend: Die Forderung, die Regierung, der Staat möge etwas dagegen unternehmen, z.B. durch Kurse, entspricht genau der Naivität, welche Gesellschaftsklempnern zu eigen ist.
    Wass über Generationen oktroyiert wurde, kann man nicht mit wenigen Stunden verändern, schon gar nicht ins Gegenteil verkehren

  2. Leitwolf

    Wer weiß, vielleicht macht dieser Mann ja noch posthum Karriere, und wird zu einem weiteren Propheten der (noch) zweitgrößten Weltreligion.

  3. Thomas Holzer

    Nachtrag: Und das man jetzt so erstaunt tut, daß diese Neubürger derlei Ansichten vertreten, ist entweder ein Zeichen grenzenloser Naivität oder schlicht und einfach der Versuch, die Realität zu negieren

  4. sokrates9

    Hauptsache jüdische Verbände bekämpfen pubertäre Buben die mal den rechten Arm zur Provokation heben als Nazis und ignorieren dafür die Zeitbombe Islam!

  5. Der Realist

    „Dass Deutschland eine Verantwortung gegenüber den Juden hat“ – das muss man den Leuten sagen, die rund ein halbes Jahrhundert nach Herrn Hitler geboren wurden.
    Und die Entscheidung wen ich hasse, treffe ich noch immer nach meinem persönlichen Empfinden, ist ja auch nicht verboten zu hassen.

  6. aneagle

    Die deutschen Juden werden ein Problem haben. Und die Österreichischen ebenso. Ihre rückwärts gewandten Interessensvertretungen sind dabei so nützlich, wie die Arbeiterkammer, die weit neben den Bedürfnissen ihrer Vertretenen unnütz vor sich hin agitiert. In Ländern mit Doppelmoral ist mit Konsens kein Blumenstrauß zu gewinnen. Wer lauter schreit, hat recht.
    Kürzlich ist die Türkei in Syrien über die Kurden hergefallen. Wer hier der Aggressor ist, kann jeder erkennen. Die Weltgemeinschaft reagierte vorbildlich, mit dröhnendem Schweigen. Ebenso, die feige Presse.

    Mal angenommen, Israel hätte, aus wohlabgewogenen Sicherheitsbedenken, einen derart umfänglichen Präventivschlag gegen die Hizbollah auf fremden Gebiet geführt. Die Reaktionen könnten nicht unterschiedlicher sein. Der UN Sicherheitsrat würde stündlich den volldigitalisierten Israel-Verurteilungs-Resolutionsautomaten anwerfen, Schland, würde „ Im Prinzip nur einen Freund kritisieren“ und, aus Staatsräson, eine neutrale Kommission bestehend aus Steinmeier, Schulz und Gabriel friedenstiftend in das Krisengebiet entsenden. Die EU verurteilt und bedauert.

    Presse und Regierungs-TV hätten ihr tägliches gefundenes Fressen mit Reportagen, Kommentaren, Farbbeilagen und zig sogenannten Experten, die erklären, warum das gar nicht geht und wie schrecklich Trump die Welt verändert.
    Ach ja, in Wien wäre der Ring permanent gesperrt, für die gerechte Empörung der „Antizionisten“ aus allen Lagern, NGOs und Parteien. Gibt es ein Beispiel für größeres Doppelsprech?

    Sieht also aus, als müssten die Juden, schon alleine aufgrund der Massen nicht integrierungswilliger Neuankömmlinge, binnen 100 Jahren Europa ein zweites Mal verlassen. Diesmal für immer, da sie ein atomar abgesichertes Land haben. In Schweden sind sie schon fort, in Frankreich eben dabei, in Großbritannien werden die Koffer gepackt und in Deutschland bereitet sich ebensolches gerade vor. Der braindrain in puncto Kultur, Zivilisation und Wissenschaft wird auf Europa zurückfallen

    http://www.achgut.com/artikel/was_tuerken_erlaubt_ist_duerfen_juden_noch_lange_nicht

  7. Gast*n

    Unter diesem Lichte dürfte wohl die ein oder andere „milieubedingte Unmutsäußerung“ (Hakenkreuzschmierereien etc.) andere Urheber haben, als uns die Linke demonstrieren möchte…

  8. Reini

    Nicht nur die Linken bekommen mit der Zuwanderung Zuwachs, auch die Rechten – und die Doppelt, von Einheimischen und Auswärtigen! …

  9. Rennziege

    Der in diesem „Zeit“-Artikel erwähnte Pastor, zweifellos von edlen Motiven beflügelt, kann einem nur leid tun. Wie soll er den Antisemitismus seiner orientalischen Schutzbefohlenen entkräften, wenn Martin Luther, wie in seinen (von heutigen Protestanten gern totgeschwiegenen) Schriften mühelos nachlesbar, einer der feurigsten Judenhasser war?

  10. Wanderer

    @Sokrates 9
    Der wahre Feind wird halt immer noch in der FPÖ verortet, auch wenn die dortigen Antisemiten kurz vor dem Aussterben sind. Das ist wesentlich einfacher und ungefährlicher, als sich gegen antisemitische Moslems zu wenden.

  11. Thomas Holzer

    Und der Frau Mogerini fällt nichts besseres ein, als den Herrn Abbas nahezu abzubusseln….Frau Mogerini, mir graust vor ihnen

  12. Rennziege

    22. JANUAR 2018 – 17:04 — Thomas Holzer
    Vor der Federica Mogherini graust’s mi aa, wie vor allen EU-Kommissaren und -innen. Einziges Verdienst dieser Lemuren: die eh vielfältig marode EU vollends im Affenkäfig der Welt zu isolieren. Gesundbeterei hilft halt nur begrenzt.

  13. cioran

    Die humanitären Herrenmenschen werden alsbald das komplette Scheitern ihres infantilen Weltbildes erleben. Der humanitäre Extremismus der Linksliberalen und anderer, einfach gestrickten Gemüter, wendet sich gegen Ihre Schöpfer. Wie sagte schon Marc Aurel so schön: Das Schauspiel bleibt das Gleiche, die Schauspieler wechseln bloß.

  14. Franz Meier

    Schon sehr naiv!
    Jeder Mensch der sich nur irgendwie mit Politik befasst, muss wissen, dass das Palästinaproblem seit 70 Jahren von allen aufeinanderfolgenden arabisch-muslimischen Herrschern und Systemen als Ausrede für sämtliche Probleme ihrer Länder und der gesamten Region, für den fehlenden sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt missbraucht wird. Jeder europäische Politiker muss wissen, dass der Hass gegen Juden schon Kleinkindern in den Kindergärten, schon Volksschülern in den Schulen und Studenten an den Hochschulen mit allen Mitteln eingeimpft wird. Wer das nicht weiss, ist als Politiker inkompetent und vollkommen ungeeignet. Jetzt nach einem Antisemitismusbeauftragten zu rufen, jetzt muslimischen Kindern den Holocaust erklären zu wollen ist grotesk. Diese Jugendlichen haben mit dem Holocaust nichts am Hut und er interessiert sie auch nicht. Ihnen wurde eine andere Botschaft vermittelt.

    In den arabischen Ländern laufen die Fernseher den ganzen Tag (laut und plärrend) und berichten vom bösen Westen und von den bösen Juden. Jedes Detail wird zerpflückt. Selbstkritik gibt es nicht – dafür kann man sich am Westen und an den Juden abreagieren. Arabische Politiker machen grundsätzlich alles richtig. Da sollte man nicht widersprechen.

  15. ethelred

    @Franz Meier
    Ihr posting hat etwas.
    Denkt man, anhand des Wirkens der Politik und anhand Ihrer Anschauungen, die sich bietende Situation der islamischen Völker zu Ende, hat jeder unserer geschätzten Politiker die Wahl, ein kompletter Idiot und/oder ein schwerer Antisemit, auf jeden Fall aber, ein asozialer skrupelloser Krimineller, zu sein. So sehr ich auch grüble, es will mir kein valides Gegenargument einfallen. Leider haben Sie vollkommen recht.

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