Hört endlich mit den Entwicklungs-Milliarden auf!

“Angesichts der enttäuschenden Bilanz der bisherigen Entwicklungspolitik sollte deren Kurs grundlegend geändert werden. Geberfunktionäre verdienen – zumal im Ausland – reichlich Geld, und viele von jenen, die die Hilfe in Empfang nehmen, wissen es in der Regel so anzustellen, dass ihre persönlichen Interessen dabei nicht zu kurz kommen. Ich bin der Meinung, dass die milliardenschwere staatliche Hilfe stark zurückgefahren werden sollte. Es fehlt nicht an Kapital, sondern an förderungswürdigen Projekten.

Es sollten nur noch in wenigen Ländern eigene Anstrengungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft unterstützt werden. Bildung spielt eine enorm wichtige Rolle in der Armutsbekämpfung. Nur wer lesen, schreiben und rechnen kann, kennt seine Rechte und kann sie einfordern, nur er hat die Chance, eine besser bezahlte Arbeitsstelle zu finden.  weiter hier

4 comments

  1. G.

    Die wahren Nurzniesser der Entwicklungspolitik sind die Organisationen welche die Bekämpfung der Armut zu ihrem Geschäftsmodell gemacht haben und ein Haufen korrupter Politiker und deren Günstlinge!

  2. Der Realist

    Afrika kann sich nur selbst helfen, das haben schon viele erkannt. Nur, dafür braucht es Politiker und Regierungen die dazu auch willig und fähig sind. Nicht angesprochen hat der Autor, die beinahe in allen Staaten Afrikas weit verbreitete Korruption und Misswirtschaft, dazu kommen noch jahrelange kriegerische Konflikte. Seit Jahrzehnten versickern Milliarden Entwicklungsgelder in irgendwelche Kanäle dubioser Machthaber, aktuelles Beispiel ist Südafrika.
    Und wenn der Autor der Meinung ist es fehlt nicht an Kapital, warum muss dann ständig für Hilfsprojekte im eigenen Land gesammelt werden. Auch bei uns setzen sich Politiker die Steuergeld großzügig in aller Welt verteilen, bereitwillig ans Spendentelefon für “Licht ins Dunkel”. Für notleidende Bürger ist offensichtlich nicht genug Kapital vorhanden. Seit Jahrzehnten wird für das St. Anna Kinderspital gesammelt, warum eigentlich? Beim Bau des Krankenhauses Nord werden Milliarden durch Planungsfehler in den Sand gesetzt, und niemand ist dafür verantwortlich.

  3. Daniel B.

    Es gibt ein Sprichwort:
    Afrikaner haben die Zeit (um Kinder zu machen)
    Wir haben die Uhr (die bei der Arbeit dafür den Takt vorgibt)

  4. Gerald Steinbach

    Und diese sogenannte Entwicklungshilfe hört ja nicht auf, wenn sie bei uns ankommen.
    Deutschunterricht, Migrationsschulung, Wertekurse, Flirtkurse, Begleiterinnen für Arztbesuche/Amtsbesuche…. und währenddessen putzt die Putzfrau das Zimmer und das Halal Essen köchelt derweilen schon am Herd

    So wird das nix werden

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