Hungern dank Sozialismus

Unter dem Titel Sozialismus ohne Bargeld” berichter der “Spiegel”: “Die Inflation in Venezuela erreicht geschätzte 388.000 Prozent: Im täglichen Leben ist Bargeld praktisch verschwunden. Glücklich, wer Dollar oder Gold besitzt – alle anderen hungern.” Das stimmt, aber der bessere Titel wäre gewesen: “”Socialism at work” , hier

9 comments

  1. Gerhi09

    Für einige Kommentarschreiber zum Artikel ist es nicht der Sozialismus, der Schuld ist am Elend, sondern die USA usw. Besonders putzig ist die Ansicht eines Blogges, dass Manduro eine Diktatur aufgezogen hat und daher das Elend. Genau dass ist aber – siehe Hayek: Der Weg in die Knechtschaft – der Punkt: jedes planwirtschaftlich System endet in einer Diktatur. Jedes! Sozialisten werden das nie kapieren. Ideologie macht blind und führt direkt ins Elend.

  2. Kluftinger

    @ Geri09
    Wir wissen es aber wir tun so als ob wir es nicht wüssten. Die Frau Herr von den Jusos in der SPÖ empfiehlt Venezuela sogar als ihren Idealstaat. Und das von einer SPÖ Funktionärin.

  3. Selbstdenker

    Es ist immer der gleiche Ablauf:
    https://thelandofthefreeblog.wordpress.com/2018/05/07/die-definition-des-wahnsinns/

    Sozialisten leben nicht in der Realität, sondern in einem Zerrbild der Realität. Wer falsche Grundannahmen als Evangelium verehrt und andere Meinungen wie ein religiöser Fanatiker bekämpft, wird immer wieder die gleichen falschen Schlüsse ziehen und die gleichen Fehler machen.

    Nicht-Sozialisten wundern sich über die verbissene Realitätsleugnung und Uneinsichtigkeit der Sozialisten. Dabei könnte selbst ein kluger Kopf, der nicht bereit ist seine Grundannahmen zu hinterfragen, auf Basis falscher Grundannahmen nur falsche Schlüsse ziehen.

    Und genau hier liegt das Problem vom Bildungssystem: vom Kindergarten bis zur Uni wird durchgängig ein Set von falschen Grundannahmen vermittelt und zum Teil sehr aggressiv von anderen (der Realität näher stehenden) Grundannahmen abgeschottet.

  4. sokrates9

    Das schlimme ist nur dass “demokratische Wahlen” den Status quo nur weiter zementieren! Anscheinend gibt es in einer “Demokratie” nur eine Änderung mit einer gewaltsamen Revolution!!

  5. Selbstdenker

    @sokrates9:
    Die Frage Monarchie vs. Diktatur vs. Demokratie ist meiner Meinung nach ein Red Herring, da jedes System ohne echten Wettbewerb zur Degeneration führt. Wettbewerb setzt wiederum verschiedenartige Alternativen voraus.

    Das politische Vermächtnis der Merkel-Mutti ist, dass sie ihr Alternativlosigkeitsdogma schrittweise umgesetzt hat: in ihrer eigenen Partei, in der deutschen Parteienlandschaft und schließlich europaweit.

    Meiner Meinung nach spielen Kultur (damit: Entscheidungsverhalten vom König / vom Diktator / vom Wahlvolk) einerseits und die Granularität der Einflussphären bzw. der Machtausübung (somit: Wettbewerb innerhalb bzw. zwischen den Systemen) eine erhebliche Rolle.

    Ergänzend möchte ich noch auf folgenden, meiner Meinung nach sehr treffenden, Artikel auf der Achse hinweisen:
    http://www.achgut.com/artikel/sarrazin_thym_und_das_dilemma_des_rechtsstaates

  6. Geheimrat

    Der Sozialismus ist die Philosophie des Scheiterns, das Credo der Banausen und die Predigt des Neides, mit dem Ziel, das Elend gleichmäßig unter dem Volk aufzuteilen.

    Die Sozialisten verteilen Geld, das ihnen nicht gehört und wenn keines mehr da ist, nehmen sie Kredit auf.

  7. Rennziege

    Warum träume ich manchmal, schweißgebadet erwachend, von einer EU, die sich längst, selbstverfreilich heimtückisch verschwiegen, auf venezolanischem Kurs befindet? Wenn den Herrschaften Macron, Draghi, Juncker, Mogherini, Merkel, Scholz et mult. al. nicht beizeiten ein Riegel vorgeschoben wird, samma so weit:
    “… und die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern.” (Matthäus 8,11-12)
    Dann wache ich auf und werde gewahr: In Kanada darf ich behaglich weiterschlafen. God bless the Commonwealth!

  8. Johannes

    Nimmt man den Leuten ihre Selbständigkeit nimmt man ihnen auch ihre Würde.
    Chavez wollte alle gleich machen und hat alle gleich arm, hoffnungslos ohne Perspektive gemacht.
    Es sollte den Gleichmachern in Brüssel zu denken geben, Subsidiarität ist die Freiheit der Eigenständigkeit, sie bewahrt vor einem venezolanischen Schicksal.

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