„In zwei Jahren fliegt uns das Bankensystem um die Ohren“

„Die Überregulierung der Banken erzeugt nur eine Illusion der Sicherheit. Sie vernebelt, statt aufzuklären. Das System steht in Wahrheit vor dem Kollaps. Und paradoxerweise haben die Politiker das sogar noch befeuert.“(hier)

6 comments

  1. CE___

    Mit Verlaub, ich frage mich nur was persönlich sicher höchstseriöse Menschen dazu verleitet öffentlich solche wie unter Teil 4 und 5 beschriebenes Finanz-Voodoo und Taschenspielertricks zu postulieren.

    Auch wenn so ein Finanz-Voodoo von einem „Lord“ geäussert wird.

    Stichwort „die Eurozone neu zu strukturieren“:

    Dies ist schon einmal ein Grundfehler, imho.

    Ich kann nur sagen „Never EVER!“

    Mit Italien zusammen gewinnt man keine Kriege, mit Italien (und den ganzen Südstaaten + F) zusammen gewinnt man keine Währungsunion.

    Und hoffentlich merken sich das die nächsten Dutzend Generationen in Ö, D, NL, FIN, Slowakei, etc.

    Die für mich ehrlichste, offenste und eheste Chance für einen Neubeginn mit guten Geld ist Ende der Eurozone und ein Abschreiben der Schulden (ja, und gut dass es dann unter der Bevölkerung in D, Ö, NL, FIN ein Wutgeheul gibt, dann haben die Politiker die das verbrochen haben auch eher keine Chance auf „Weiterbeschäftigung“)

    Und dieser Weg räumt sogar noch die Möglichkeit ein mittels drastischen Auftreten gegenüber den PIGS+F sogar noch etwas zurückzubekommen, vorausgesetzt hartes Auftreten der eigenen Politiker, die dann aber durch das Wutgeheul der eigenen Bevölkerung vielleicht dazu motiviert wären.

    PIGS+F treten beliebte Urlaubsinseln auf 99 Jahre an D, Ö, NL, FIN, etc. zur Verwaltung und Einbehaltung der dortigen erzielten Steuereinnahmen ab.

    Etwaige Staatsmonopole zB. Tabak, siehe oben.

    Schulden werden mit harten Gold oder Silber über einen kurzen Zeitraum zurückbezahlt (egal wie die das Gold und Silber auftreiben, die werden schon genug unter der Matratze haben wenn ja die Privathaushalte so reich sind), ansonsten können sich PIGS+F die Zugänge zu den Absatzmärkten D, Ö, NL, FIN höchstens auf der Landkarte ansehen.

    Da gäb es so einige Möglichkeiten….

  2. CE___

    PS: Mir fällt gerade auf dass ich meinen Kommentar unter dem falschen Thread gepostet habe.

    Gehört bitt’schön zu dem Text des Hrn. Stelter.

    Mea culpa.

    Dem Hrn. Krall stimme ich komplett zu, obwohl ich mit seinem Vorschlag den Banken mehr Eigenkapital zuzuschiessen und damit die Euro-Malaise zu verlängern nicht für die Lösung halte.

  3. sokrates9

    CE_ . Sehen sie einen einzigen Politiker Mitteleuropas der da durchblickt und sich solche Maßnahmen wie sie richtig beschreiben – durchsetzen traut! Da wird lieber „alternativlos“ weitergewurschtelt..
    Ich habe immer mehr den Eindruck leben in ihrer Mickymousescheinwelt und sind nicht mehr imstande die Realität, ob das Migration, Euro, naher Osten usw zu erkennen!

  4. Christian Peter

    Das ständige Gerede von den ,armen Banken‘ ist lediglich Lobbying, um an das Geld der Steuerzahler zu gelangen. Wenn Banken Probleme haben, sollen sie Insolvenz anmelden, wie alle anderen Unternehmen in der Wirtschaft. Island zeigte, dass man Banken auf keinen Fall stützten darf, sondern dass es das Beste ist, Banken Pleite gehen zu lassen. Um es mit den Worten des ehemaligen isländischen Präsidenten zu formulieren : ,,Lasst die Banken pleite gehen, sie sind keine heiligen Kirchen.“

    Falls jemand an die Finanzkrise 2008 erinnert : Das Problem war, dass damals Banken mit Abermilliarden aus öffentlichen Mitteln gerettet wurden, hätte man die Banken in die Pleite entlassen, hätte sich der Markt bereinigt und es gäbe die Probleme nicht.

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/28/islands-praesident-lasst-die-banken-pleitegehen-sie-sind-keine-heiligen-kirchen/

  5. Christian Peter

    Nachtrag : Schutzschirme und Rettungsschirme für Banken ist das Dümmste, was man machen kann, denn Banken werden ihr Verhalten niemals ändern, wenn sie wissen, dass sie im Falle einer Pleite vom Steuerzahler gerettet werden.

  6. Rennziege

    Entweder bewahrt man seine Penunzen, so man welche übrig hat,
    (a) bar in einer Bank auf (aber als unbares Geschenk an die staatlichen Enteigner) oder
    (b) in Wertpapieren an einer der Weltbörsen.
    Methode (a) ist idiotisch und lemminghaft, (b) wesentlich risikoloser und gewinnbringender.

    Europäische Banken, die andere nicht ganz unbeeinflusst lassen, unterliegen dem Kommando des Paten Mario Draghi (Mario Puzo, schau oba!). Der von der EU zum mafiosen, imperial herrschenden Kassenwart aller europäischen Staats- und Privatgeldbörseln gemacht wurde, ohne dass sich nennenswerter Widerspruch regte.
    Enteignung aller EU-Bürger ist angesagt, aber natürlich nicht verkündet. Die Bonanza der mehrheitlich staatsgläiubigen und bankenverliebten Anleger, die immer noch ein Sparbüchl für sicher halten, will ja gehoben werden. Seltsam nur, dass EZB-Draghi und seine infamen Pläne mehrheitlich nicht erkannt werden

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