Italien hat das Potenzial, den Euro in den Abgrund zu ziehen

“Man sollte sich nichts vormachen: Italien hat das Potenzial, den Euro in den Abgrund zu ziehen. Das Zynische daran ist: Die populistischen Parteien in Italienkönnen bei aller Ausgaben- und Schuldenpolitik, die sie planen, letztlich darauf zählen, dass die Europäer das Land wohl vor dem Bankrott retten werden.” (hier)

14 comments

  1. Thomas Holzer

    Egal, ob man den Euro positiv oder negativ sieht, das Grundproblem ist die “Rettungspolitik”.
    Kalifornien ist seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten pleite, und niemanden kümmert es, geschweige faselt jemand über das Zerreißen der “Dollar-Zone” 😉

  2. sokrates9

    Italien wird die EU nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sprengen! Jetzt regiert dort wieder die EU in Form eines ehemaligen EU – Direktors! Die Sanktionen gegen Russland schaden Italien ebenso wie die Flüchtlingspolitik wo tausende gerettete nach Italien gekarrt werden! Auch solche Facts berühren die Italiener hoffentlich mehr als der Nutzen den neuen EU – Strohhalmverordnung! Finde das politische Potential in Italien ist groß so die EU auszuhebeln!

  3. Christian Peter

    Italien kann Europa retten, denn der Binnenmarkt und die Gemeinschaftswährung sind längst gescheitert. Je länger diese Projekte weitergeführt werden, desto größer wird der Schaden für die Völker Europas.

    Unfassbare Vorgänge in Italien : EU putscht Regierung in Italien, sozialdemokratischer Präsident verhindert eurokritische Regierung und beauftragt stattdessen einen Finanzlobbyisten mit der Regierungsbildung.

    https://deutsch.rt.com/meinung/70559-italiens-juengste-krise-ist-eu-putsch/

  4. Gerald Steinbach

    Von einer Anhebung des Zinssatzes sind wir sehr weit entfernt, schließlich kommt ja wieder irgendwo im Euroland die nächste Wahl, danach sind Verwerfungen (bekanntes Wort mittlerweile) ja nicht auszuschließen

    Ich habe das Gefühl, wir werden den Euro noch laaaaaaaange retten müssen

  5. astuga

    Soll man dafür beten (im Sinne von, besser ein Ende mit Schrecken…) oder soll man es fürchten?

  6. Gerald Steinbach

    Abseits des Plastikverbotes und Gurkenkrümmung hätte ich von den EU Eliten gerne gewusst wie lange die Verwerfungen im Bereich Euro Rettung noch dauern und die Verwerfungen im Bereich Messer und ähnliche Dinge noch andauern werden
    Gibt es dafür einen Zeitplan? Schließlich möchte auch ich noch im etwas höheren Alter das Paradies noch wenigstens sehen und etwas genießen

  7. sokrates9

    Gerald Steinbach@ Arbeiter und Bauernparadies ist doch gerade im Aufbau, die Strukturen stehen schon, nur die Arbeiter und Bauern heißen jetzt anders! Den Rest zum Paradies besorgen unsere Islamfans die heftig daran arbeiten dass Allah bald vorherrscht und der Ramadan in Europa richtig zelebriert wird! Da haben sie doch dann Paradies genug!

  8. Christian Peter

    Man kann sich vorstellen, was uns erwartet, wenn die EU über ein eigenes Heer verfügt. Dann wird die EU auch nicht davor zurückschrecken, mit Panzer einzumaschieren, um unliebsame Regierungen zu stürzen. Dann werden auch die letzten wissen : Die EU ist eine schreckliche Diktatur, wie die UDSSR im vergangenen Jahrhundert.

  9. Mourawett

    Verhofstadt schlägt vor, das Geld im Kohäsionsfond einzufrieren. Und wer „spaltet“ denn da so fröhlich? Kohäsion? Hab ich mir anders vorgestellt.

  10. Marcel Elsener

    ‘Die populistischen Parteien in Italienkönnen bei aller Ausgaben- und Schuldenpolitik, die sie planen, letztlich darauf zählen, dass die Europäer das Land wohl vor dem Bankrott retten werden.’

    Dann hat sich ja gar nichts geändert gegenüber der segensreichen Zeit als nicht-populistische Parteien in Italien und anderswo regierten. Wer beispielsweise den Verschuldungsstand der BRD betrachtet, der findet hier dasselbe Phänomen. Allerdings nicht ganz so katastrophal wie in Italien oder Griechenland. Wurde die BRD in den letzten beinahe 50 Jahren von populistischen Parteien regiert? Offensichtlich ja…

    Das Euro-Projekt ist in dieser Form faktisch schon gescheitert, nur den unausweichlichen Konkurs versucht man möglichst lange zu verschleppen. In der Privatwirtschaft wäre das – zu Recht – strafbar. Aber die Politikerdarsteller dürfen sich so gut wie jeden Rechtsbruch erlauben; Hauptsache, sie sind keine Rechtspopulisten, denn das wäre das schwerste aller denkbaren Verbrechen.

    Das Rezept zur Gesundung wäre nämlich ganz einfach: die EZB hält sich endlich an ihr Mandat und kauft keine italienischen (oder griechischen oder spanischen oder französischen oder deutschen oder…) Staatsanleihen mehr auf, und schon nimmt die Natur ihren Lauf. Dann rasseln die Kurse der bereits bestehenden Anleihen in Tiefe bzw. deren Renditen schiessen in die Stratosphäre. Die Republik Italien kann dann soviele neue Staatsanleihen anleiern, soviel sie will; nur wird sie ihr niemand mehr zu diesen miesen Konditionen abkaufen.

    Wenn in der Folge auch der Euro zur Hölle fahren sollte, dann hat das ganze EWS-Konstrukt nichts getaugt. Es bringt nichts, sich vor dieser schmerzhaften möglichen Konsequenz zu drücken.

    Herr Holzer hat völlig Recht: die Rettungspolitik ist das Problem und nicht die italienischen Regierungen, die das einfach eiskalt zu ihrem eigenen Vorteil ausnützten und es auch weiterhin versuchen.

  11. Johannes

    Italien will ja gar nicht gerettet werde, dann müssten sie sich ja ähnlich wie die Griechen einem Sparprogramm beugen und gerade das wollen die Italiener ja nicht. Im Gegenteil, sie wollen Pensionserhöhungen und ein niedrigeres Pensionsantrittsalter. Sparen kommt einem Diktat aus Deutschland gleich und das lässt sich ein stolzer Italiener nicht gefallen.
    Die Italiener wollen, so schaut es für mich jedenfalls aus, sich alimentieren lassen. Die vollmundigen Versprechen ihrer Politiker sollen andere in der EU bezahlen.

    Steigt Deutschland einmal darauf ein kommt es nie wieder heraus.
    Wenn alle die es nicht schaffen den Euro zu halten aussteigen, haben diese Länder wieder Luft zum atmen.
    Deutschland kann den Euro behalten, er wird die neue deutsche Hartwährung sein, ähnlich erfolgreich und angesehen wie ehemals die DM.
    Etliche Länder der EU können ebenfalls dabei bleiben und so diese Währung noch härter machen.
    Dann wäre es eine schlankere aber dafür effektive Währung um jenen Ländern Schwung und Dynamik zu ermöglichen. Ich denke die Visegradstaaten wären mittelfristig gute Partner für diese Währung in der Zukunft. Diese Länder, besser gesagt die Menschen dort, sind ähnlich wie die Menschen in Lettland bereit und dankbar für jeden Fortschritt, man ist bodenständig und mit einem guten Hausverstand ausgestattet und bereit alles für den Euro zu tun wenn er stark wäre. Die Synergien mit den Ostländern wären meiner Meinung nach enorm und langfristig.

  12. Christian Peter

    Wozu die Aufregung über Italien ? Demnächst werden die nächsten Krisenkandidaten Mitglied der EU, mit tatkräftiger Unterstützung der Liste Kurz : Serbien und Montenegro, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Albanien. ,,Österreich unterstützt die gesamte Region (den Balkan) bei der EU – Annäherung” bekräftigte der Studienabbrecher Kurz anlässlich eines Besuchs im Kosovo. Federführend für die EU – Erweiterung am Balkan ist übrigens der Erweiterungskommissar Johannes Hahn (Liste Kurz).

  13. Christian Peter

    Wozu die Aufregung über Italien ? Demnächst werden die nächsten Krisenkandidaten Mitglied der EU, mit Unterstützung der Liste Kurz : Serbien und Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Albanien und Kosovo. ,,Österreich unterstützt die gesamte Region (Westbalkan) bei der EU – Annäherung” meinte der Maturant Kurz anlässlich eines Besuchs im Kosovo. Federführend für die EU – Erweiterung am Balkan ist übrigens Johannes Hahn (Liste Kurz).

  14. Christian Peter

    Ehemaliger US – Chefstratege Steve Bannon in Italien : Ausländische Mächte verhindern Souveränität, Italien hatte zuletzt 2011 eine demokratisch legitimierte Regierung.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .