Italiens Innenminister: “Wir können keinen Einzigen mehr aufnehmen”

Lega-Chef Matteo Salvini erteilt den deutschen Forderungen in der Asylpolitik eine Absage. Für das Mini-Krisentreffen am Sonntag bedeutet das nichts Gutes. Kanzlerin Merkel dämpft bereits die Erwartungen: Eine Abschlusserklärung werde es nicht geben. weiter hier

6 comments

  1. Mourawetz

    Immer wieder lese ich von „fremdenfeindlicher“ Lega Nord, so auch in diesem Kurier-Artikel. Die zeigt Verständnis für den Wunsch aus Österreich die österreichische Staatsbürgerschaft für Südtiroler zu erlauben- im Gegensatz zur früheren italienischen Regierung. Warum nennt man dann die Lega Nord fremdenfeindlich?

  2. Falke

    Bei allen Vorbehalten gegen die (vor allem wirtschaftliche) Politik der aktuellen italienischen Regierung: Man kann von Glück sagen, dass Salvini als Innenminister für die Flüchtlingsfrage verantwortlich ist. Mit Italien können nämlich Merkel/Macron nicht so umspringen wie mit Kleinstaaten (Ungarn, Österreich, Dänemark), da müssen sie sich schon sehr überlegen, was sie sagen und tun.

  3. MM

    Mourawetz: Das wird eben direkt aus den einschlägigen italienischen Zeitungen wie Repubblica oder von Stellungsnahmen von Geistesgrößen wie Saviano, Boldrini oder Bonino übernommen. Die zugehörigen Parteien (Liberi e Uguali, +Europa) haben aber bei der Wahl zusammen nur etwa 4% der Stimmen bekommen. Wir reden also wirklich von der extremen Linken, die aber medial noch verwurzelt ist.

    Dagegen werden Sie im deutschen oder österreichischen Mainstream vermutlich nie lesen, dass der erste schwarze italienische Senator Mitglied der Lega ist und häufig von Links als Hausneger oder Ähnliches beleidigt wird. Oder dass chinesische Einwanderer überproportional häufig Lega wählen.

  4. sokrates9

    Falke@ Was noch dazu kommt: Das Feedback der Bevölkerung auf diese Aussagen zeigt dass eine große Bevölkerungsmehrheit mit so einer Vorgangsweise total einverstanden ist!

  5. Mona Rieboldt

    Dieses ganze Treffen über Asyl dient nur dem Zweck, Machterhalt von Merkel. Dazu braucht sie Frankreich und Italien. Macron will an ihrer Seite sein, aber nur wenn es Geld gibt. Macron sagt EU, will aber das Geld für Frankreich. Erpressung ja. Für Italien muss Merkel noch etwas tiefer in die Tasche greifen.
    Diese Frau klammert sich mit einer Leichenstarre an ihren Kanzlerstuhl, dass es mich graust.

  6. sokrates9

    Die ganze Flüchtlingspolitik der EU erinnert an das tote Pferd, von dem unsere Politiker nicht absteigen wollen sondern alle absurdesten Ideen haben dieses weiter zu reiten!

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