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„Finanzindustrie und Bankwesen dienen dem Gemeinwohl“

Dass Wörter wie „Finanzen“, „Bankwesen“, „Gewinn“, „Kapital“ und sogar „Geld“ mit dem Begriff „Gemeinwohl“ in Verbindung gebracht werden, ist ungewöhnlich. Warum es aber keineswegs abwegig ist, sie miteinander zu verknüpfen, ja warum gerade das Finanzwesen einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung der Bedingungen für menschliche Entfaltung und damit zum Gemeinwohl leistet, erörterte Samuel Gregg  in zwei Vorträgen in Wien. weiter hier

In der Tropenidylle des Hungers und des „ewigen Führers“

In der schütter besetzten Embraer-Maschine der Kenya Airways stochert eine bunte Reisegesellschaft in ihren silbernen Aluwarmhalteboxen mit Tortellini: Geschäftsleute, vereinzelte Exemplare der burundischen Jeunesse dorée in T-Shirts und Jeans, eine davon in unfassbar hohen Stöckelschuhen, dazwischen Bürokraten, eine deutsche Weltbank-Mitarbeiterin, ein paar Individualtouristen und eine Delegation der Caritas, angeführt von Präsident Michael Landau. Er hat österreichische Journalisten im Schlepptau, denen er in sechs Tagen Projekte in Burundi und Ruanda zeigen will. Reportage, hier

„Nur der Freie kann ganz und gar menschlich sein“

(Murray Rothbard) Wenn Menschen wie Ameisen wären, würde die menschliche Freiheit niemanden interessieren. Wenn der einzelne Mensch, wie die Ameise, unterschiedslos, austauschbar und ohne eigene Persönlichkeitsmerkmale wäre, wen würde es dann interessieren, ob sie frei sind oder nicht? Überhaupt: Wen würde es interessieren, ob sie leben oder sterben? Die Herrlichkeit am Menschsein ist die Einzigartigkeit jedes Einzelnen, die Tatsache, dass jeder Mensch, obwohl in vielerlei Hinsicht ähnlich wie „andere, eine ganz eigene Persönlichkeit besitzt weiter hier

Wenn Grüne rechnen…

„…..Die EZB hat damals, als Griechenland in höchster Not war und von niemand mehr Geld bekommen hat, im Rahmen des sogenannten SMP-Programmes griechische Staatsanleihen aufgekauft. Die sind dann an die einzelnen Zentralbanken der Eurostaaten verteilt worden und die sind natürlich verzinst worden. Dann haben aber schon im Zuge des griechischen Schuldenschnitts, der ja stattfand 2012, die Finanzminister damals gesagt, wir wollen daran kein Geld verdienen, Weiterlesen

Buchtip: „Siegen oder Vom Verlust der Selbstbehauptung“

(C.O.) Es ist reichlich paradox: Der Westen, also ein loser Verbund von USA, Europa und ein paar anderen Demokratien wie Australien oder Kanada, ist seit 1945 die mit Abstand stärkste Militärmacht der Welt – und hat trotzdem in diesen sieben Jahrzehnten keinen Krieg wirklich gewonnen, von Vietnam über Afghanistan bis zum Irak. Warum das so ist und vor allem, was das für die Auseinandersetzung mit dem politischen Islam und seinem Kampf gegen diesen Westen bedeutet, untersuchen Parviz Amoghli und Alexander Meschnig in ihrem brillanten Essay „Siegen – Oder vom Verlust der Selbstbehauptung“. (weiter hier)

UN-Menschenrechtsrat: Warum die EU dem US-Beispiel folgen sollten

Die UN-Menschenrechtskommission wurde 2006 abgeschafft, weil sie zu einem unhaltbaren Skandal geworden war. Der Menschenrechtsrat, der an ihre Stelle trat, ist kaum besser. Was bei den Vereinten Nationen unter dem Titel Menschenrechtsschutz über die Bühne geht, hätte selbst noch George Orwell, den Meister der negativen Utopie, das Gruseln gelehrt. Die USA tun mit ihrem Rückzug aus dem Rat das einzig Richtige. Anstatt diesen Schritt zu kritisieren, sollten die Europäer sich ihm anschließen. (hier)

Migranten – die Gutelaunebären einer müden Gesellschaft

(HENRYK BRODER) Seit es auch im Bund ein Ministerium gibt, das für die Heimatpflege zuständig ist, wird auch darüber debattiert, was der Begriff bedeutet. Jetzt kommt eine akademisch gestimmte Initiative daher und bietet „Solidarität statt Heimat“ an. Ihre Erklärung ist etwa so lang wie ein Leitartikel von Heribert Prantl, so akkurat wie eine Rede von Claudia Roth und so konstruktiv wie eine Fehleranalyse von Jogi Löw. / mehr