„Knallt ihm eine, zeigt eure Wut. Und zwar sofort“

„Bis heute arbeite ich mit vielen Männern zusammen. Es waren eitle Gockel, überhebliche Machos, starke Macher, kluge Intellektuelle, sanftmütige Träumer, lustige Lebenskünstler und richtige Kerle dabei. Aber keiner von ihnen hat mir jemals etwas angetan, was ich nicht wollte. Gemeinsam mit meinen ehemaligen Kolleginnen kann ich jungen Frauen nur raten: Wehrt euch. Und wenn euch jemand begrapscht, ohne dass ihr es wollt, knallt ihm eine, zeigt eure Wut. Und zwar sofort.“  (Ex-Model Nettina Hagen, lesenswert, hier)

8 comments

  1. Gast*n

    Bravo, genau meine Einstellung! Feministin in meinem Verständnis ist diejenige, die sich mit eigener Kraft und mit ihrem Hirnkastl voran- bzw. durchbeißt (aber dabei fair bleibt). In sozialen Medien beim metoo-hype mitzuheulen und mit 70 Jahren mit Pussyhats („Omas gegen Rechts“… Verdächtig hier auch das Herüberschwappen von Bewegungen (pussyhat) aus den USA…) durch die Mahü zu poltern… Nein, das ist einfach nur peinlich und keineswegs der Sache dienlich!

  2. Falke

    @sokrates9
    Denen man es erklärte, und vor allem, die es auch glaubten, mangels Selbstsicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – oder eben, deren Fähigkeiten für den betreffenden Job nicht ausreichend waren. Heute brauchen sie weder das eine noch das andere, da gibt es ja die Quote.

  3. Der Realist

    @sokrates9
    Kapiert haben sie es bestimmt auch heute noch nicht, aber so wie vor 30/40 Jahren funktioniert es heute eben nicht mehr, da ist bereits die neue Generation nachgerückt, aber bemerkbar wollen sie sich halt noch immer machen. Dafür schließen sie sich solchen Bewegungen an oder gehen jahrelang mit dem Tod ihres zu seinen Lebzeiten sehr bekannten Ehegatten in den Medien hausieren, besonders schlimm wird es, wenn solche „Damen“ auch noch Bücher schreiben lassen.

  4. Selbstdenker

    MeToo ist jener Zauberspruch, mit der sich die in die Jahre gekommene „Hure“ in eine „Heilige“ zu verwandeln versucht (siehe Madonna).

  5. Rennziege

    14. JANUAR 2018 – 15:20 — Selbstdenker
    Wie recht Sie haben! Wir leben ja eh in einer Zeit, in der Huren zu Heiligen verklärt werden. Pop, Film, TV, Werbung, Mode — fast alle nahmen den Weg über die Casting-Couch, weil sie anders keine Karrieren beginnen konnten. O.K., viele der Producer, Regisseure, Redakteure, Caster und Werbefuzzies waren zweifellos Schweine, die ihre Machtposition schamlos nützten.
    Was mich alldieweil irritiert: Warum lassen diese Damen zwei oder drei Jahrzehnte verstreichen, ehe sie das Botox-Schlauchboot-Kussmäulchen aufmachen? Weil sie wieder in die Boulevardpresse kommen wollen, after all these years?
    Die immer noch kluge und wunderschöne Catherine Deneuve wirkt auf mich wesentlich aufrichtiger, g’scheiter und selbstbewusster:
    https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/jan/10/catherine-deneuve-let-me-explain-why-metoo-is-nothing-like-a-witch-hunt

  6. aneagle

    Es ist wichtig, dass die Gesellschaft gegen brutale Vergewaltigung vorgeht und die Opfer nicht alleine lässt. Ebenso wichtig ist es , das diese Bedauernswerten keinesfalls in einen Topf geworfen werden mit Existenzen, die sich nach Jahrzehnten mit der Opferrolle wieder in die Aufmerksamkeit drängen wollen. Die undifferenzierte Vermengung schadet allen Beteiligten. Sie spaltet eine gesunde Gesellschaft an der Geschlechterlinie, weil sie Hass von Frauen auf Männer erzeugz und Widerwillen aus Vorsicht von Männern gegenüber Frauen fördert. Einer entspannten glücksbringenden Beziehung zwischen den Geschlechtern hat die Metoo Bewegung einen denkbar schlechten Dienst erwiesen. Kluge Feministinnen und selbstbewusste Männer lassen sich nicht manipulieren. Sie wissen um ihre bessere Realitätseinschätzung Bescheid . Alle die zu ihrer Geschlechterbeziehung ein Abnormität brauchen, können gerne in das fortschrittliche Schweden auswandern. Da „werden Sie geholfen“. 😉

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