Kommt die Inflation zurück? Und was tun?

“…Viele Sparer sind ratlos. Durch die Inflation ist ihr Geld auf dem Sparbuch einem schleichenden Vermögensverlust ausgesetzt, der sich über die Jahre dramatisch auswirkt. Jetzt warnt sogar die Bundesbank. Doch es gibt Alternativen…” (hier)

4 comments

  1. Karl Schurz

    Zurück? Sie war nie wirklich weg. Inflationsrate und Zinssatz sind aus politischen Gründen manipuliert. Politiker war in einer deutlichen Mehrheit nie in der Lage mit Geld vernünftig umzugehen. Dies gilt für die gesamte Menschheitsgeschichte. Immer wieder wurde manipuliert und gebrandschatzt, um den selbst verschuldeten Etat halbwegs in Ordnung zu bringen. Dazu gehört auch der verzweifelte Versuch aus Blei o. ä. Gold zu schaffen. Heute hat man dafür eine Zentralbank und zu viele Marktteilnehmer, die diesem auf im wesentlichen auf Betrug (Schneeballsystem bzw. Geldsozialismus) arbeitenden System in nibelungischer Treue vertrauen. Wer sich dem so naiv hingibt, lockt geradezu verwerfliche politische Charaktere und Glücksritter an, die nur zu gerne an jedem großen Rad drehen. Habe Flasche leer.

  2. astuga

    Ein komplexes Thema, bei dem einige Faktoren zu bedenken sind.
    Etwa auch das Alter des Anlegers, dessen Zeithorizont und Risikobereitschaft.

    Und dann muss man natürlich auch erstmal einen guten Anlageberater finden.
    Ich behaupte mal, die überwiegende Mehrheit wird einem bloß die eigenen Produkte andrehen wollen, die vor allem für die Bank selbst rentabel sind.
    Man ist versucht zu sagen, es ist wie beim Roulette – die Bank gewinnt immer.
    Weiß ohnehin jeder, die Leute fallen aber dennoch immer wieder darauf herein (Gier und Gutgläubigkeit, eine schlechte Mischung).

    Die relativ hohen Gebühren und Abgaben beim Aktienhandel und für das Depot lassen das alles aber nicht gerade attraktiver erscheinen.
    Am besten man schaut mal, welche Unternehmen sich in vergangenen Krisen gut gehalten oder sogar zugelegt haben.
    Das können auch wenig bekannte Unternehmen sein.
    Ohne eine Empfehlung auszusprechen: Church & Dwight, Luzerner Kantonalbank usw.

    Ich selbst halte mich ja vor allem an (bewährte) Investmentplattformen und dort überwiegend an überschaubare Immobilienprojekte (da lässt sich meistens auch schon per Internet gut überprüfen, ob der Bauträger verlässlich und wie die Lage des Objektes zu bewerten ist).
    Der Zeitrahmen für solche Investments beträgt id Regel auch nur zwischen drei bis fünf Jahren.
    Von einem Bauprojekt nahe Berlin das auf einem ehemaligen sowjetischen Militärlager errichtet wird, wo es in der Nachbarschaft bereits Umweltprobleme gibt, habe ich etwa die Finger gelassen.
    Und immer schön darauf achten, dass man nicht in eine höhere Steuerklasse rutscht!
    Wie heißt es, man soll sich zumindest eine Stunde pro Woche mit seinem Geld und seinen Investitionen befassen.

  3. betty

    Gold….und zwar physisch….Barren…Münzen…gibt zwar keine Rendite, aber hält im Gegenteil von Aktien, mit denen man schon mehrfach seine Toilette tapezieren konnte, seinen Wert…!
    …ist aber natürlich bei Banken und Aktienhändler nicht sehr beliebt….

  4. betty

    Nachtrag zu Gold…

    Gold in Form von Barren und Münzen ist mobil….man kann es verstecken…UND…in Zeiten grosser Unsicherheiten ist es vielleicht ein Start in ein neues Leben an einem sichereren Ort als es Europa dieser Tage ist (…oder besser gesagt…werden wird)

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