Macrons weapons of mass seduction

“Der französische Präsident war der erste ausländische Regierungs-Chef, der unter Trump vor dem Kongress in Washington sprach, und es wurde eine der besten Reden, die ein Politiker in den letzten Jahrzehnten gehalten hatte. In einer genialen Mischung aus ‚Zuckerbrot und Peitsche’ wechselten die Worte von harter, offener Kritik zu nahezu un-staatsmännischen Liebkosungen oft innerhalb eines Satzes. Er widersprach Trump in fast allen wichtigen Fragen wie Klimaschutz, Frieden in Syrien, Aufbau von Handelsschranken, NATO und betonte in den Sätzen dazwischen fast schon euphorisch die Freundschaft zwischen Frankreich und der USA. weiter hier

 

10 comments

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “…………konnten nur staunend zusehen, wie Macron inhaltlich genau das erreichte, was bisher unmöglich schien.”

    Da frage ich mich aber schon, was denn der Herr Macron in den USA “inhaltlich erreichte”?
    Ich sehe nichts, rein gar nichts, außer man erkennt Händchenhalten, Küssen etc. als “Inhalt” an.

  2. sokrates9

    Wo ist eigentlich die EU? Besteht anscheinend nur mehr als Macron und Merkel! Merkel hat doch wie die gesamte deutsche Regierung Trump jahrelang als Vollidioten dargestellt! Und jetzt erwartet man dass Trump von Merkel beeindruckt ist? An der Körpersprache hat man doch gesehen wie devot ( Dank schlechten Gewissens) the lame duck Merkel aufgetreten ist! Da kann Makron leicht optisch punkten!

  3. Christian Peter

    Lustig, wie der französische Präsident und die deutsche Kanzlerin vor Donald Trump kriechen, um die drohenden US – Zölle für europäische Waren abzuwenden. Alleine, es wird nichts helfen, die Einfuhrzölle in der EU sind um Welten höher als in den USA.

  4. GeBa

    @sokrates9
    Nun, auch Austria gehört zur EU, aber unsere Neue Regierung muss zuerst den Stall zuhause ausmisten, bevor sie sich um den EU Mist kümmern können. Vielleicht in der 2. Regierungsperiode?

  5. sokrates9

    CP@ Der böse Trump lässt sich von der EU nicht alles gefallen! Ist doch unverschämt: USA first zu sagen! Käme dekadenten europäischen Politiker nie über die Lippen sein Heimatland zu bevorzugen!

  6. Christian Peter

    @sokrates9

    Sie sagen es. Europäische Politiker sind es gewohnt, einen Ausverkauf der eigenen Interessen zu betreiben, andernfalls gäbe es weder die EU noch den Binnenmarkt.

  7. Falke

    Schließe mich Thomas Holzer ganz oben voll an: “Erreicht” hat Macron wohl vorläufig nichts. Dass er (eher leere) schöne Worte hervorsprudeln kann, weiß man ja unterdessen. Ob und inwieweit diese Worte Trump beeindruckt oder gar beeinflusst haben, ist sehr zweifelhaft.

  8. aneagle

    Dank Steinmeier, Merkel, Schulz und eventuell Macrons geschickter Alternativpräsentation zu den vorgenanntenAlternativlosen , ist eines bereits erreicht: Die atlantische Brücke ruht nicht mehr auf Deutschlands Schulter. Politik wird eben durch Personen (oder Unpersonen) gemacht. Macrons schwüle Schmeichelei gegenüber einem anderen Egomanen war, sogar für den selbstverliebten Trump, vorhersehbar. Wesentlich erfolgsversprechender ist der Unterschied in der Behandlung, die Trump seinen beiden europäischen Besuchern angedeihen ließ. Das war die reale Botschaft an Deutschland und Macron nur der willige, eigennützige Übermittler.

  9. Johannes

    Nach anfänglicher Meinung Europas man könne Trump der Lächerlichkeit Preis geben und mit ihm Schlitten fahren hat der eine oder andere erkannt das Trump wie ein Zug auf Schienen fährt, das was er angekündigt hat weitgehend durchführt und damit Fahrt aufnimmt.
    Jetzt heißt es nicht mehr was machen wir mit dem Verrückten sondern wer springt schneller auf um zu partizipieren.
    Europa lernt gerade das ein einzelner den gesamten Bilderberger-Mainstream kippt, diese Pseudo-Weltherrschaft die dort versucht wurde ist gescheitert, wohl an der Unmöglichkeit die Welt wie einen Freimaurerverein zu führen.

  10. Christian Peter

    Die EU hat einen Handelsüberschuss von € 120 Milliarden mit den USA. Man sollte sich nicht wundern dass die USA die Zölle erhöhen, sondern warum die USA so lange warteten, zu entsprechenden Maßnahmen zu greifen.

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