Merkel, Migranten und Milliarden

„……Der (deutsche) Bundesfinanzminister macht noch einmal auf den finanziellen Kraftakt für die Flüchtlinge aufmerksam. Allein aus dem Bundeshaushalt fließen in diesem Jahr weitere 21,3 Milliarden Euro. Im Vorjahr, in dem die Kosten des sprunghaften Anstiegs der Migration im Herbst 2015 erstmals voll zu Buche schlugen, waren es 21,7 Milliarden Euro.

Wären die Gesamtleistungen im Zusammenhang mit den Asylbewerbern ein eigener Posten im Etat, rangierten sie an vierter Stelle: hinter den Ausgaben für Soziales, Verteidigung und Verkehr, aber vor den Ausgaben für die Bedienung der Bundesschulden und den Budgets für Bildung, Gesundheit oder Familien. “   weiter hier.

14 comments

  1. Thomas Holzer

    angeblicher Weise kommen zu diesen 21 Milliarden noch 14,5 Milliarden der Kommunen hinzu, pro Jahr

  2. Falke

    Man muss sich allerdings schon fragen, ob die Autorin bzw. die „Frankfurter Allgemeine“ die letzten Monate verschlafen haben. Der Bundesfinanzminister ist nämlich keineswegs mehr – wie auf dem Foto im Artikel – Wolfgang Schäuble (der ist seit der Wahl im September Bundestagspräsident), sondern das „Universalgenie“ Peter Altmeier.

  3. Christian Peter

    @sokrates9

    Keine Angst. Die neue Regierung sorgt dafür, dass nun endlich die echten ,Fachkräfte‘ nach Österreich strömen, mindestens 100.000 Zuwanderer werden in den kommenden 5 Jahren erwartet.

  4. Falke

    @Christian Peter
    Wenn es tatsächlich Fachkräfte sind, die von der Wirtschaft benötigt werden, und die demzufolge arbeiten, Steuern und Sozialabgaben zahlen, ist dagegen nichts einzuwenden.

  5. Christian Peter

    @Falke

    Der größte Wählerbetrug der österreichischen Nachkriegsgeschichte : ÖVP und FPÖ betrieben mit der Forderung nach einem Zuwanderungsstopp bei den Nationalratswahlen 2017 Stimmenfang im großen Stil, ein paar Wochen später werden Pläne präsentiert, die den Zuzug weiterer 100.000 Migranten nach Österreich ermöglichen. Eigentlich müsste es Neuwahlen geben, wenn Parteien die Bevölkerung derart belügen bzw. in die Irre führen.

  6. Thomas Holzer

    @CP
    „Eigentlich müsste es Neuwahlen geben, wenn Parteien die Bevölkerung derart belügen bzw. in die Irre führen.“

    Dann müssten wir fast tagtäglich wählen 😉

  7. Johannes

    So, so an vierter Stelle also, na dann kann der Familiennachzug ja beginnen.
    Vielleicht schaffen Sie es dann sogar an die erste Stelle der Ausgabenposten.
    So bekommt das „wir schaffen das„ eine völlig neue und diesmal realistische Bedeutung;)

  8. Christian Peter

    @Rennziege

    Es wäre höchste Zeit, den Saustall in Österreichs Politik auszumisten, allerdings besteht bei den herrschenden politischen Verhältnissen keine Hoffnung.

  9. Philomena

    Hat man die Bevölkerung gefragt, ob sie bereit ist, auf Verbesserungen zu verzichten, wenn man die Bereitschaft so hervorhebt?

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