„Migranten an Außengrenzen stoppen, nicht auf Europa verteilen“

„Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte die Verteilung von EU-Geldern an die Aufnahme von Flüchtlingen knüpfen. Zu diesem Vorschlag äußert sich nun Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz zurückhaltend: Bedingungen für EU-Hilfen könne er „grundsätzlich nachvollziehen“, sagte Kurz am Freitag beim EU-Sondergipfel in Brüssel. „Ich würde nur bitten, da nicht nur ständig auf Flüchtlinge zu fokussieren.“ Man müsse die Menschen an den Außengrenzen stoppen und nicht auf Europa verteilen.“ (hier)

17 comments

  1. Karl Markt

    Konzentriert unterbringen, nicht fokussieren! Der bringt schon wieder alles durcheinander. Wer soll sich da noch auskennen??

    Und es gab auch jüdische Täter! (welt.de/politik/ausland/article173697311/Polens-Ministerpraesident-Morawiecki-spricht-von-juedischen-Taetern-in-NS-Zeit-Israel-empoert.html)

    Und Barbara Kolm wechselt vom Hayek Institut zur ÖBB!
    Wenn das nicht der neue Stil ist!

  2. W. Mandl

    Sowohl bei der Unsinnigkeit der „Flüchtlingsverteilung“ als auch bei dem berechtigten Unwillen der Nettozahler, immer mehr Geld dem Moloch EU in den Rachen zu stopfen, sagt unser BK Kurz einfach das Richtige. Und seine Stimme wird in Europa mehr und mehr gehört.

  3. W. Lange

    Ich kann garnicht genügend betonen wie sehr ich Euch „Ösis“ um Euren Kanzler mittlerweile beneide!

  4. Karl Markt

    Die Ketten der Brüsseler Verträge müssen gesprengt werden.
    Die passenden Liederbücher dazu singen wir schon im Parlament.

    Demokratie bedingt leider den gebildeten Citoyen.
    Die vielen hundert Millionen Euro, die sich England erspart durch den Brexit, fließen alle ins Gesundheitssystem (das ja eigentlich abgeschafft gehört).

    Die wahre Fluchtursache ist der Wohlstand in Europa. Gehört bekämpft.

  5. dna1

    Mir fehlt noch immer das absolute Verständnis, wie so eine Umverteilung in der Praxis funktionieren sollte.
    Angenommen Polen stimmt zu und nimmt 10.000 Migranten aus Deutschland ab. Was dann, werden nun willkürlich 10.000 Migranten ausgewählt und gegen ihren Willen in einer Garnitur der Deutschen Bundesbahn nach Polen deport…… ähhh verfrachtet? Und wie verhindert man, dass die wieder zurück kommen, die innereuropäischen Grenzen dicht machen, Minenboote auf der Oder,…?

  6. Thomas Holzer

    @dna1
    Das frage ich mich auch die ganze Zeit; leider hat keiner der Journalisten den Mumm, der Frau Merkel u.a. diese konkrete Frage zu stellen und sie festzunageln

  7. Falke

    Merkel im O-Ton auf dem EU-Gipfel: „Wir bekämpfen die illegale Migration“. Sagte sie ganz im Ernst, ohne auch nur ansatzweise rot zu werden.

  8. Luke Lametta

    @dna1 also nicht, dass ich ein Freund dieser schwindligen EU-Flüchtlingsverteilung wäre, aber technisch wäre das schon machbar. Die haben halt dann bloß in genau einem member state Anspruch auf Transfers und va. nur dort nen Aufenthaltstitel. Jetzt können die natürlich 2 Tage später wieder aus, Hausnummer, Bulgarien abhauen und in Österreich sein, nur sind sie hier dann halt U-Boot, null Anspruch auf null und bei Personenüberprüfung setzts halt sofortigen Abflug, am besten dann raus aus der EU, nicht lang gelbe Karten. Obs dann noch so attraktiv ist, als Verlierer bei der Verteilungslotterie (weil in shithole country gelandet, das aber safe) erneut aufzubrechen – glaub ich weniger.

  9. dna1

    @Luke Lametta
    Das ist nur in der Theorie so.
    Als erstes muss man verstehen, dass die Leute nicht in Deutschland sind, weil es dort, wo sie waren bevor sie nach Deutschland kamen, nicht mehr „safe“ war. Das ist nicht der Grund, warum die Leute nach Deutschland kommen.
    Illegalen, nicht asylberechtigten und unerwünschten Leuten kein Geld und keine Unterstützung mehr zu geben wäre der Weg, wie man dem Problem begegnen könnte, aber wie sie sehen geht Fr. Merkel den genau gegensätzlichen Weg: Sie will nicht den Migranten ihre Unterstützung kürzen, sondern den osteuropäischen Ländern ihre EU-Förderungen, wenn sie den Migranten nicht gleich viel zahlen wie Deutschland, damit die dann auch dort bleiben.

  10. Luke Lametta

    Dass hier Asylgourmets durch 7 sichere Staaten aus nichts anderem als wirtschaftlichen Motiven unterwegs waren und Merkel nicht genug von bunt bekommen kann, ist unbestritten, worauf wollten Sie hinaus? Ich hielt nur fest, dass es technisch mE nicht unmöglich wär, so eine Flüchtlingsverteilung, die ja ua. sehr zu Recht an der wackeren Visegrad-Crew scheitert, umzusetzen. Wobei ich Angela „ich will keine schlimmen Bilder“ Merkel dann natürlich erstmal sehen möchte, wenn da Zigtausende wieder in die Züge gesetzt werden würden…

  11. Mona Rieboldt

    Im Grunde könnte Polen ruhig 1000 Asylanten nehmen, spätestens nach 3 Wochen wären alle wieder weg und in Deutschland. Das Gleiche war doch in Estland, die sind alle bei Nacht und Nebel da abgehauen und nach Deutschland gegangen.
    Und all diese syrischen „Flüchtlinge“ kommen auch nicht aus Syrien, wie Lauterbach sagt, sondern waren vorher schon in der Türkei und im Libanon in Sicherheit.

  12. sokrates9

    Luke Lametta@ Wie können sie als überzeugter Europäer dafür plädieren für arme Flüchtlinge Sonderregelungen zu fordern und die Niederlassungsfreiheit der zukünftigen Leistungsträger einzuschränken?? Und dann vielleicht noch verlangen dass sie sich integrieren und ungarisch, polnisch oder was sonst lernen?Müssen die dann lebenslänglich in dem zugewiesenen Land bleiben??Außerdem es kann doch nichts sein, dass sie weniger Beihilfe wie in Deutschland bekommen! Was machen sie mit dem Syrer – vorgestern irgendwo gelesen, der legal mit 2 Frauen und 5 Kindern, eine ist schwanger , in der BRD in einem großen Haus lebt, darauf hinweist dass ihm als Moslem eigentlich 4 Frauen zustehen, und der nicht arbeiten kann weil er mit seinen beiden Frauen voll ausgelastet ist??Der ist deklarierter Merkelfan und den wollen sie vielleicht zu Orban stecken?? Da drehen doch sämtliche Gerichtshöfe der EU durch, wenn so etwas gefordert wird!

  13. Luke Lametta

    Im Bereich des Möglichen. Ich versteh ja schon viel grundsätzlichere Dinge nicht, etwa warum man das Flüchtlingsproblem überhaupt auf eigenem Territorium lösen möchte oder warum sich Klassenstreber EU irgendwie anders als der Rest der Welt für die Lösung überhaupt alleinzuständig fühlt. Sehr seltsam alles. Aber vermutlich sind die arabischen Staaten einfach zu weit weg von den Krisenherden, außerdem kulturell wohl nicht so kompatibel wie Deutschland. Und die USA haben eh auch schon 10.000 Syrer aufgenommen. Handverlesene.

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