Minister Asselborn macht keine Gefangenen

“Kurz nachdem feststand, dass Viktor Orbán seinem Vornamen einmal mehr alle Ehre gemacht und die Wahlen zum ungarischen Parlament gewonnen hatte, rief der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn die übrigen EU-Staaten auf, dem Land die Stirn zu bieten. „Vor allem nach dieser Wahl in Ungarn ist es an Deutschland und Frankreich sowie allen Mitgliedstaaten, die nicht auf Gleichgültigkeit setzen, sich schnell und unmissverständlich auf der Basis des europäischen Vertragswerks einzubringen, um diesen Wertetumor zu neutralisieren“, sagte er der WELT.” (weiter hier)

10 comments

  1. Gerald Steinbach

    Vorschlag
    Man könnte die Wählerstimmen der” rechtsradikalen und rechts populisten ” deckeln bei ca 10 Prozent und der Rest wird aufgeteilt an die Parteien der sozialen Wärme und ewiger Freundschaft

  2. Rado

    Kann mir schon vorstellen welcher ungarische Regierung nach Asselborns Geschmack wäre.
    Da gab es 2006 den Premierminister Ferenc Gyurcsany mit seiner berühmten Lügen-Rede. Damals hatte er in einem mitgeschnittenen Telefonat zugegeben, das ungarische Volk täglich massiv zu belügen, um die Wahlen zu gewinnen. Wenn da jedem Großen Europäer nicht das Herz aufgeht!

  3. Thomas Holzer

    Was sich in diesen Zeiten als Außenminister geriert, ist zum Schaudern. Egal wohin man blickt; und leider nicht nur als Außenminister, sondern ganz generell als Politiker

  4. elfenzauberin

    Die EU-Granden scheinen im Allgemeinen Probleme mit demokratischen Wahlergebnissen zu haben, insbesondere dann, wenn das Ergebnis nicht passt.

    Erinnern wir uns an die Ukraine. Dereinst wurde Janukowitsch auf demokratischen Weg die Macht vom Volk erteilt. Auch wenn das ein durch und durch korruptes Regime war, bestand kein objektiver Grund, dieses Regime zu stürzen. Genau das hat aber die EU gemacht, sie hat nicht einmal davor zurückgescheut, eine Opposition zu unterstützen, die man hierzulande als rechtsextrem einstufen würde.

    Die ungarische Regierung unter Orban kann man nicht einmal ansatzweise als autoritär bezeichnen. Was von der EU an den Ungarn kritisiert wird, ist bei uns Alltag, angefangen von den gleichgeschalteten Medien bis zur Politjustiz.

  5. Astuga

    Die politiker aus schlumpfhausen, pardon luxemburg, sind ja bereits selbst maligne politgeschwulste.

  6. caruso

    Ich schätze Viktor Orbán wahrlich nicht, aber wenn einer so spricht wie Herr(?) Asselborn, der ist selber ein “Wertetumor”. Man sollte ihn so behandeln, wie er es mit Ungarn bzw. Orbán tun würde.
    lg
    caruso (ehemalige Ungarin)

  7. GeBa

    Na da ruft er ja die richtigen auf. Frankreich, der neue Kriegstreiber …. 🙁

  8. astuga

    Auch sehenswert.
    Der ungarische Außenminister nimmt vor dem UN-Menschenrechtsrat Stellung betreffs Lage der Menschenrechte in Ungarn.
    Bereits seine Einleitung ist herrlich sarkastisch, wie es diesem fragwürdigen UNO-Gremium gebührt.
    Dessen Vorsitz regelmäßig die größten Menschenrechtsverbrecher inne haben.

  9. Falke

    Da plustert sich der “Außenminister” eines kleinen Punktes auf der Landkarte zum Verteidiger der von ihm festgelegten “Werte” der EU auf, indem er (“Tumor”) reine Naziterminologie verwendet, was bei einem Linken weder verwunderlich ist, noch von irgendeinem der EU-Bürokraten oder EU-Politiker kritisiert wird, am allerwenigsten von seinem alkoholbenebelten Landsmann an der Spitze der Kommission.

  10. Johannes

    Ich denke Asselborn lebt davon das er als realpolitisch vollkommen unbedeutender Zwergenminister nur durch laute Rülpser in Europa wahrgenommen wird. Dieser Mann scheint mir ein Mensch zu sein der entweder sehr bewußt seine Flegelhaftigkeiten verbreitet um wahrgenommen zu werden oder er leidet unter einer schweren Form eines politischen Tourett-Syndrom, beides ist eher ungeeignet um im europäischen Orchester eine sinnvollen Beitrag zu leisten, nach meiner Meinung.

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