Musiker Bono im Paradies

(Volker Seitz) Mit Bono (der eigentlich Paul Davis Hewson heißt)  ist die Entwicklungshilfe ein Teil der Unterhaltungsindustrie geworden („Charitainment“). Sie sichert im Westen Zigtausende Arbeitsplätze, zerstört aber dringend benötigte Jobs in weiten Teilen Afrikas. Da werden junge Leute um die Welt geschickt, um Jobs zu erledigen, für die in den betreffenden Ländern genügend Personal zur Verfügung stünde.  weiter hier

13 comments

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: „Ohne ein afrikanisches Waisenkind auf dem Arm ist man heute nicht mehr gesellschaftsfähig“

    Leider wie wahr, wie wahr.

    Ob es sich tatsächlich um ein Waisenkind handelt, lasse ich mal dahingestellt.

  2. Reini

    Manche Künstler zeigen Schuldgefühle für ihren Reichtum, … eine Krankheit oder Verarschung, …

  3. Der Realist

    Die Entwicklungshilfe wäre ein Betätigungsfeld für den jetzt arbeitslosen “ Aufdecker der Nation“, wohin die unzähligen Milliarden an Entwicklungshilfe gingen und noch immer gehen, wird wohl noch lange ein Rätsel bleiben.

  4. Christian Peter

    Bei Flüchtlingen dieselbe Heuchelei : Abertausende Prominente werben für die Aufnahme von Flüchtlingen, aber noch kein einziger hat einen Flüchtling auf eigene Kosten versorgt oder untergebracht.

  5. Rado

    Allerdings! Da sind mir einige österreichische Profi-Schifahrer mit ihren Belehrungen 2015 noch sehr lebhaft in Erinnerung. Ausser großer Klappe ist bei denen aber nicht viel übriggeblieben.

  6. Mona Rieboldt

    Und wenn Schauspieler und Sänger nicht mehr gefragt sind, können sie immer noch auf „sozial“ machen. das gibt Schlagzeilen, Einladungen, Publicity halt.
    Wundert mich schon, dass Bono nicht beschuldigt wird des sexuellen Mißbrauchs. Das ist doch gerade „in“.

  7. Falke

    @Mona Rieboldt
    Wenn Bono tatsächlich so ein Gutmensch ist, sollte er sich eigentlich selber des sexuellen Missbrauchs beschuldigen; das ist derzeit noch mehr „in“ 🙂

  8. sokrates9

    Effizienz dieser Entwicklungshilfe wir auch nie hinterfragt! Die ist nämlich in den Meisten Fällen massiv kontraproduktiv!

  9. Mona Rieboldt

    Falke
    *lach* ja, Mann ist zur Zeit ein anderes Wort für Missbrauch, aber nur wenn es ein weißer Mann ist. Die Sache Silvester mit Nafris und Asylanten ist kein Missbrauch, sondern eine andere Kultur.

  10. Rennziege

    7. November 2017 – 11:15 — Rado
    Diese C-Promis und Sportler (wer ist dieser von Ihnen gelinkte Schlitterer überhaupt?), die sich an die halbtote „Refugees welcome“-Masche anbiedern, sind nur noch peinlich. Bono war es schon immer, der Grönemeyer und ebenso Die toten Hosen sowie Udo Linenberg, und über Conchita Burenwurst wollen wir fairerweise den Mantel des Schweigens breiten. In den USA und in Kanada gibt’s diese bunten Vögel auch, die damit nur ein Ziel verfolgen: Medienpräsenz und verblassende Karrieren auzumascherln
    Aber diese Masche wird zusehends durchschaut.

  11. Fragolin

    Dieser Bono ist sowas wie der Vorsitzende des Zentralrates der Selbstgefälligen.
    Ein verlogener Armleuchter, der das schlechte Gewissen über seinen eigenen Reichtum, seine Gier und seinen Geiz versucht, Kindern und Jugendlichen aus den Arbeitervierteln einzusingen, damit die ihr Taschengeld nicht nur bei ihm abliefern sondern auch für sein Gewissen nach Afrika spenden. Immer nach dem Motto: Ich selbst schaufle zwar Millionen aus den Sparschweinen der Kinder auf mein Konto, aber ich habe andere dazu bewegt, auch mal was Gutes zu tun, also bin ich ja so ein toller Held. Typischer linksgestrickter Gutmensch: alle anderen sollen die Welt retten, die selbst eingeschaufelten Gelder sind nur die gerechte Belohnung für seine gutmenschliche Weltsicht. Weil ich ein guter Millionär bin, der das Taschengeld von Kindern für Singen und Hupfen abgreift, steht mir die Kohle zu, im Gegensatz zu diesen ausbeuterischen Knechtern, die ihre Million durch das Schaffen von Produkten mit Nutzwert geschaffen haben.
    Aber egal, wir machen uns lieber Gedanken um „Schatzi“-Sager, man muss ja Prioritäten setzen.

  12. KTMtreiber

    „Dieser Bono ist sowas wie der Vorsitzende des Zentralrates der Selbstgefälligen.“ – vielen Dank an Fragolin, – treffender lässt sich diese Person nicht beschreiben. Ich persönlich sehe diesen U2- Front-man schon seit knapp 2-Jahrzehnten in dieser Rolle. U2 ? – never ever …

  13. Johannes

    U2, echt starke Songs die unter die Haut gehen, der Rest der Geschichte, eine alternde Band die nach dem Sinn des Lebens sucht, oder vielleicht doch nur den Profit, oder beides? Keine Ahnung !

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